Draußen

Da draußen ist es,
ich kann es nur nicht finden.
Mein Gefühl scheint den Weg zu kennen,
doch Umwege verwirren die Sinne.

Mein Magen zieht sich zusammen,
will deutlich etwas sagen,
kann es nicht entziffern,
um mich letztlich zu vergewissern.

Wie soll ich es finden,
wenn dort draußen so viel lauert,
Das Leben ist mit Möglichkeiten zugemauert,
doch jetzt muss ich mich binden.

Dabei gibt es so viel zu probieren
zu erkunden, gewinnen und verlieren.
Durch Ausschluss auszuwählen,
den Luxus kann man mir nicht gewehren.

Wie kann ich sicher sein,
das es das richtige ist,
ohne zu wissen wie ich mich,
in Zukunft damit fühle.

Je mehr ich darüber denke,
desto verwirrender und panischer werde ich.
Wieso muss ich zur Raupe werden,
wenn mit der Schmetterling besser steht?

©K.Blanz

Zwei

Irgendetwas fehlt.
Ein Teil lebt,
unbehelligt,
freudig erwartend.

Ein Teil stirbt,
durch zu langes warten,
er die Stimmung verdirbt.

Ein Teil erfüllt,
keinerlei Wünsche offen,
von Amors Pfeil getroffen.

Ein Teil unberührt,
tief vergrabene Ecken,
die niemand erspürt.

Zwei lose Enden
darf keine Zeit verschwenden
und sie miteinander verbinden.

©K.Blanz