[Montagsfrage] Jedes Buch rezensieren?

Hey ihr Lieben,

ja, ich habe einen Job. Ja, ich bin Bachelor of Arts Soziologie und bin nicht arbeitslos. Nehmt das ihr bösen Witze die mich seit dem erstem Semester begleitet haben. Mit einem nahtlosen Übergang. Besser kann es doch gar nicht laufen oder?

Oh und ich habe ein neues Regal… mal wieder.

                             

Bild Nummer 1 zeigt wie ich mir das erste Regal gekauft und eingerichtet habe. Ganz unten die Bücher die ich verschenke oder spende. Darüber ungelesene Bücher und der Rest sind englische Bücher die ich in mein Herz geschlossen habe.

Das zweite Bild zeigt nun auch das zweite Regal. Ebenfalls schon fast voll. Dafür ist jetzt eines meiner anderen Regale bereit gefüttert zu werden. Im linken Regal ist der SuB vom vorletzten Regalfach nach oben gewandert. Im zweiten Regal rechts seht ihr ganz oben die ganze Serie Smallville sowie ein Superman Licht. Dahinter stehen noch weitere Serien, die allerdings noch nicht zu Ende gedreht wurden. Das restliche Regal besteht quasi nur aus Büchern die im LYX Egmont Verlag erschienen sind. Aus den Zeiten als LYX nur Fantasy angeboten hat.

Okay das war es auch schon mit meinen Neuigkeiten, schauen wir mal was Buchfresserchen dieses Mal für uns bereit hält.

Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Ich versuche alle Bücher die ich lese zu rezensieren. Bin ich allerdings zu weit im Rückstand und/oder habe mir keine Notizen gemacht, lasse ich das Buch auch gerne mal unter den Tisch fallen. Zumindest so lange bis ich es ein weiteres Mal gelesen habe.

Wie macht ihr das? Rezensiert ihr auch Bücher bei denen die Beendigung schon länger her ist?

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Draußen

Da draußen ist es,
ich kann es nur nicht finden.
Mein Gefühl scheint den Weg zu kennen,
doch Umwege verwirren die Sinne.

Mein Magen zieht sich zusammen,
will deutlich etwas sagen,
kann es nicht entziffern,
um mich letztlich zu vergewissern.

Wie soll ich es finden,
wenn dort draußen so viel lauert,
Das Leben ist mit Möglichkeiten zugemauert,
doch jetzt muss ich mich binden.

Dabei gibt es so viel zu probieren
zu erkunden, gewinnen und verlieren.
Durch Ausschluss auszuwählen,
den Luxus kann man mir nicht gewehren.

Wie kann ich sicher sein,
das es das richtige ist,
ohne zu wissen wie ich mich,
in Zukunft damit fühle.

Je mehr ich darüber denke,
desto verwirrender und panischer werde ich.
Wieso muss ich zur Raupe werden,
wenn mit der Schmetterling besser steht?

©K.Blanz

Philosophische Fragen

Ich studiere  im Nebenfach Philosophie (2.Semester) und ich muss euch sagen, die machen sich über Dinge Gedanken…
Lasst mich euch zwei Probleme vorstellen, die einem immer wieder über den Weg laufen.

1. Trolley-Problem
Hierbei handelt es sich um ein Problem auf den Gleisen. Stellt euch vor das sich Zuggleisen an einer Stelle gabeln. Entweder der Zug fährt nach links oder recht s.
Auf der linken Seite liegen nun 5 Personen gefesselt auf den Schienen. Rechts liegt eine Person gefesselt.
Ein Zug kommt angerauscht, der Schaffner hat die Kontrolle verloren und die Bremsen funktionieren nicht. Momentan sind die Gleisen so eingestellt, dass sie die 5 Menschen umbringt.
Jetzt kommst DU ins Spiel. Du stehst neben dem Schalter. Du könntest den Schalter und damit die Gleisen umlenken, sodass nur eine Person sterben muss anstatt eine. Den eines steht fest, es können nicht beide ‚Gruppen‘ gerettet  werden.
Was würdet ihr machen? Die 5 sterben lassen oder einen sterben lassen und 5 retten?
Die Frage versucht man mit  verschiedenen philsophischen Einstellungen zu beantworten. Handelt man wie ein Utilitarist (die Gesamtsumme des Glückes zählt, 5 Menschen bringen mehr glück in die Welt als einer bzw, weniger schlechte Konsequenzen) oder handelt man wie ein Deontologist (der Tod des einen ist eine unbeabsichtigte Folge, wenn man die 5 retten will, obwohl hier häufig an die Pflicht ‚Du darfst nicht töten‘ appeliert wird)

2. Fetter-Mann-Problem
Wieder geht es um einen Zug. Diesmal gibt es jedoch keine Weichen zum umstellen. Der Zug fährt unmittelbar auf die 5 gefesselten Personen zu.
DU stehst auf einer Brücke und siehst den Zug schon von weitem und erkennst das da etwas nicht stimmt. Mit dir auf der Brücke steht ein „Fetter Mann“, wenn du ihn von der Brücke wirfst könntest du den Zug anhalten und die 5 retten. Welche Entscheidung triffst du diesmal? Mal abgeshen davon, dass der Mann schon ein ziemliches Gewicht haben muss und du dazu in der Lage bist ihn über die Brüstung zu bekommen.

Man glaubt es liege daran, dass man bei dem ersten Problem nicht  ‚aktiv‘ handelt. Ma fasst die Person nicht an. Es erscheint surreal. Man opfert diese Person.
Bei dem zweiten Problem hat man Körperkontakt. Man fühlt die Schuld nach der Handlung mehr. Man benutzt den Mann als Werkzeug nur weil er dick ist.

Damit verbringe ich meine Tage. Kommt schon, ihr müsst zugeben das ist ein Unterschied zu den langweiligen Vorlesungen von denen ich immer zu hören bekomme.