[Blogparade] Ein brodelndes Inspirationsfeuer

Die Aktion stammt von den Rechargers  und die Idee stammt von Eva Maria Obermann. Bei ihr hatte ich Anfang des Semesters den Kurs „Verehrt und Gefürchtet: (Buch-) Blogger und was sie wirklich tun“. So bin ich zu dieser Blogparade gekommen.

Ich liebe es den Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Gedanken nicht zu zähmen, sondern einfach machen lassen was sie wollen. Manchmal entspinnt sich daraus eine Gute-Nacht Geschichte, ein anderes Mal ein Märchen, eine Liebesgeschichte oder ein spannender Krimi. Solche Tage und Wochen sind auch die, an denen ich mich am Besten konzentrieren kann. Meistens bin ich super fit und könnte die Welt erobern.

Wie entzünde ich also ein wahres Inspirationsfeuer?
Da ich nicht ständig auf der Welle der sprudelnden Ideen sitze, musste ich mich schon mehrmals aus einem kreativen Loch ziehen. Das funktioniert folgendermaßen: Weiterlesen

Idyllische Natur

Was fällt mir zur Natur ein?
Woran ich denke?
Was ich fühle?

Kräftiges grün,
rießige Bäume,
Blumen die blühen.
Stoff für Träume

Das zu Hause für Tiere,
Der Raum für Gebbirge,
ein Platz zum wachsen
und ein Ort zum fliehen.

Sie weckt die Lebenslust
inspiriert die Geister,
gibt Wissen weiter
und macht uns bewusst:

„Es ist ein Teil unserer Geschichte,
von dem was wir waren und sind,
unser Begleiter zum Kind,
die Unterstützung gerinnt.“

Was mir also einfällt, wollt ihr wissen?
Was ich denke? Ihr seid gerissen!
Was ich fühle? Ein schlechtes Gewissen!

Abholzung im Dschungel,
Abgase der Industrien,
Abbau für neue Gebilde.
Abgeschnitten wird die Natur.

Jeder teilt aus
und zieht sich fein raus.
Niemand ist verantwortlich,
wenige melden sich freiwillig.

Kaugummi auf der Straße,
lautes Autobahngerase.
Keine kurzweilige Phase,
sondern abgetan mit billigen Phrasen.

Müll wird nicht getrennt,
Die Aufklärung wurde verpennt.
Essen wird weggeworfen
ohne nachzuforschen.

Was ich also fühle, fragt ihr mich?
Woran ich also denke, die Erinnerung so frisch?
Was mir dazu einfällt, ist kein Gedicht!

Der Klimawandel nimmt seinen Lauf,
so viele Tierarten sterben aus.
Die Natur ein kläglicher Rest,
die Menschen feiern das Untergangsfest.

Luxus, ein Alltagsgebrauch.
Natur wird hierfür nicht mehr gebraucht.
Handys, unser neuer Wegbegleiter.
Verloren im Netz, ohne geht es nicht weiter.

Vergessen die Schönheit.
Vergessen den Nutzen.

Lasst euch eines gesagt sein,
bald werdet ihr verstehen,
natürliche Wunder gibts nicht für immer zu sehen.

Nehmt den Stadtwaldrand nicht als gegeben hin,
pfelgt euere Handlung,
trennt euren Müll,
verhelft der Natur zu ihrem neuen Idyll.

( Was ich also fühle? Was fragt ihr mich?
  Was ich denke? Ein krankes Weltbild, findet ihr nicht?
  Was mir dazu einfällt? Ich frage lieber dich! )

©K.Blanz

PS: Mit diesem Gedicht habe ich am Arno-Reinfrank Jugend Preis mitgemacht und NICHT gewonnen. Ich dachte ich zeige es euch trotzdem, denn ich finde es gar nicht mal so schlecht.
Oh und die letzte Strophe die geklammert ist? Die habe ich erst im Nachhinein dazugedichtet und somit nicht mit eingereicht.
Das Thema war „Natur“.