Ich kann nicht…

Ich kann es nicht beschreiben:
Es ist als ob es drückt und zieht
oder mein Herz ganz umschließt.

Das Gefühl breitet sich
über meinen ganzen Körper aus.
Das Blut rauscht in meinen Ohren
und lässt mich wissen
wie schnell mein Herz pumpt.

Dann ist es nicht mehr
zu vermeiden.
Blitzschnell breitet sich ein Lächeln aus,
ein glückliches Lachen blubbert heraus.

Was befällt mich da nur?
Was macht meine Hormunzufuhr?
Ich kann es gar nicht wagen
oder es nur laut sagen.

Dieses Geheimnis bleibt in mir.

©K.Blanz

Zwei

Irgendetwas fehlt.
Ein Teil lebt,
unbehelligt,
freudig erwartend.

Ein Teil stirbt,
durch zu langes warten,
er die Stimmung verdirbt.

Ein Teil erfüllt,
keinerlei Wünsche offen,
von Amors Pfeil getroffen.

Ein Teil unberührt,
tief vergrabene Ecken,
die niemand erspürt.

Zwei lose Enden
darf keine Zeit verschwenden
und sie miteinander verbinden.

©K.Blanz

Whisper

(Hoffe meine Grammtik ist nicht allzu schlecht. Der erste Vers ist aus dem Lied „Move together“ von James Bay.)

I´m done whispering.
What sense does it make?
To hide and hope.
Nothing will be happening
if I don´t move.

Don´t you know?
That´s what they want.
We´re predictable.
Manipulable.

Moving togehter as one
never breaking away
loving the feel of safety
if we cope others.

A giant group,
perfect to be small
to be not seen
to walk past adventures.

Alone
nobody´s there to show us how to move.
What do I want?
Such a long journey to find out who I am.

Don´t be scared.
It´ll not be easy,
but you´ve got nothing to lose.

Take your Chance
and go against the ONE.

©K.Blanz

Maske

Überall sind Augen,
jeder hört zu.
Keiner will etwas verpassen.

Privatssphäre,
wo kommt das her?
Niemand weiß das mehr.

Nebel ist unbeliebt:
Die Sicht behindert,
alles grau,
so verdammt schlau.

Endlich geschafft.
Versteckt vor Blicken,
frei durchzuatmen.

Laut zu schreien,
bereit den Frust loszulassen.
Zu lachen und weinen,
zu singen und tanzen.

Der Vorhang lichtet sich.
Die Maske wird aufgesetzt,
sich angepasst.

Wer bin ich eigentlich?

©K.Blanz

Kreislauf

Es schillert und strahlt.
Es blendet und prahlt.

Wir drücken aufs Gas
und lachen schrill.

Wir tanzen die ganze Nacht
und verschlafen den Tag.

Wir machen uns keine Sorgen,
sondern verschiebens auf Morgen.

Plötzlich wird die Zeit ganz knapp.
Was haben wir bloß gemacht?

Hektik steht auf dem Programm,
keine Pause steht an.

Ist die Hürde gepackt,
wird Party gemacht.

Der Kreislauf beginnt von Neuem.
Vergessen den schwerverdienten Lohn.

©K.Blanz

Seltsam

Seltsam wie schnell die Zeit vergeht.
Seltsam wie die Welt vorbeifliegt.
Seltsam wie stumpf man dabei wird.

Es reicht ein Moment um die Zukunft zu ändern.
Ein Moment der entscheidet wie es weitergeht.
Ein Moment der unscheinbar an uns vorbeizieht.

In dieser Welt wird zu schnell geurteilt.
Es wird zu schnell beiseite geschoben.
Es wird zu schnell aufgegeben.

Wie sollten uns eine Pause gönnen.
Wir sollten innehalten und
… bewundern was wir geschaffen haben.
… bewundern wie viel wir erreicht haben.
… bewundern wie gut wir es hier haben und

einmal tief Luft holen,
dabei in vollen Zügen genießen,
das wir uns gefunden haben.

©K.Blanz

Unsere Blicke…

Unsere Blicke trafen sich
über den Raum hinweg.
Sofort stellte sich ein Gefühl
derVertrautheit ein.

Es war wie Magie
die sich in meinen Knochen ausgebreitet hat.
Mein Herz ist zum ersten Mal galoppiert.

Nie wieder wollte ich getrennt sein.
Nie wieder ohne die Wärme sein.
Nie wieder diese Verbindung missen.
Nie wieder diesen Augenblick vergessen.

Du hast mich angelächelt
und mein Atem stockte.
Mein Augen müssen gestrahlt haben
als sich deine Füße in meine Richtung bewegten.

Plötzlich stupst mich jemand an,
ungeduldig wurde ich ihn los,
doch als mein Blick zurück zu dir schweifte,
fand er nur kuschelnde Pärchen.

Eine kälte legte sich wie
sprühender Nebel auf mein Gemüt.
Zutiefst wünsche ich mir
unseren Moment zurück.

©K.Blanz

Rebell

Ein Tag wie dieser
wird nimmer mehr mieser
mit diesen Grundschulbbiestern.

Doch ein Sonnenstrahl
so hell
erstrahlt das Fell
des Rebells.

Versucht sich zu entreißen
der ewigen List
doch sein Herz bricht
verlassen kann er sie nicht.

Denn sie brauchen ihn
ohne sind sie Mienen
die zu unkontrollierten Explosionen dienen.

Ein ewiger Kreislauf
den niemand hier bricht
ein Teenager-Leben
das ständig erlischt.

©K.Blanz

PS: geschrieben vor ca.2 1/2 Jahren, für eine kleine Kurzgeschichte