[Gedicht] Mein Zuhause

Loslassen
Frei sein
Alltag ablegen
zurücklehnen

Durchatmen
leichte Schritte
Lächeln im Gesicht
Leben beiseite gewischt

Händchen haltend
Arme schwingend
in die Augen schauen
und aufeinander bauen

Eng umschlungen
glückseliger Herschlag
Nase in Hemd vergraben
Moment bleibt stehen

Gedanken die rasen
So ist diese Phase
Kopfkino voller Wünsche
Von meinem Zuhause

© Blanz

Die Katze ist aus dem Sack

Wo kommt die Katze her?
Wo der Sack?
Wer hat sie dort reingestopft?
Wer wieder frei gelassen?

Etwas ist offensichtlich,
sprechen wir doch bildlich.
Die Katze im Sack
hatte kein schönes Leben.

Eingesperrt in Dunkelheit
ohne Luft zum Atmen
ohne chance zu fragen.
Nur weitere Gedanken zum Fressen.

Gut, das sich jemand erbarmt
und sie hinauslässt.
Oder?

©K.Blanz

Ich gehe mit Freuden aus

Ich gehe mit Freuden aus,
gehe aus mir heraus.
Ich lache an den richtigen Stellen
und merke mir all eure Fälle.

Ich höre aufmerksam zu
und gebe Rat so gut ich kann.
Ich leide mit euch.
Wir ziehen am selben Strang.

Ich helfe euch immer gerne
und zeige euch die Sterne.
So viele Möglichkeiten
stehen tagtäglich an eurem Himmel.

Ihr wisst in jeder Sekunde
eines jeden Tages
habt ihr jemanden
der sich um euch sorgt und kümmert.

©K.Blanz

Something I need

Everythings alright
I have fun and laugh all night.
The days are full
with friendship and trust
but sometimes there is this pull.

A surging through my bones
A longing through my mental zones
A deep feeling that I´m alone
A need to call somebodys arms my home

Something I need
is a partner to greet
after a long day of speed
and a few friends to meet.

But after a day or two
the reasoning is getting through:
You´re not a little helpless chick.
For bliss you don´t need a dick.

Something I need
but never succeed
because I am free.
Lovely, the emancipated I.

©K.Blanz

Allein in einer Menge sein

Allein in einer Menge sein!
Habt ihr das schon gehört?
Einer hat es gesagt und plötzlich
kann es jeder fühlen.

Allein in einer Menge sein!
Physisch doch nicht möglich oder?
Leise ist es auch nicht oder?
Die Leute sehen dich und reden sogar mit dir.
Nicht wahr?

Allein in einer Menge sein!
Du spürst die Hitze der Körper,
die Luft aus ihren Lungen,
die Haut auf deiner.

Allein in einer Menge sein!
Dabei hat man das Internet dabei.
Das Handy ist ein Klingeln und Vibrieren.
Die Isolation ist eindeutig am verlieren.

Allein in einer Menge sein!
Keiner hört deine Gedanken oder Worte.
Niemand fragt danach.
Münder bewegen sich
ohne einen sinn zu ergeben.

Allein in einer Menge sein!
Die Aufmerksamkeit liegt auf einem Selbst.
Wie wirkt man auf andere?
Wen spielt man heute?

Allein in einer Menge sein!
Physisch doch nicht möglich oder?
Sollte es nicht lieber heißen:
Einsam in einer Menge?

©K.Blanz