Something I need

Everythings alright
I have fun and laugh all night.
The days are full
with friendship and trust
but sometimes there is this pull.

A surging through my bones
A longing through my mental zones
A deep feeling that I´m alone
A need to call somebodys arms my home

Something I need
is a partner to greet
after a long day of speed
and a few friends to meet.

But after a day or two
the reasoning is getting through:
You´re not a little helpless chick.
For bliss you don´t need a dick.

Something I need
but never succeed
because I am free.
Lovely, the emancipated I.

©K.Blanz

Allein in einer Menge sein

Allein in einer Menge sein!
Habt ihr das schon gehört?
Einer hat es gesagt und plötzlich
kann es jeder fühlen.

Allein in einer Menge sein!
Physisch doch nicht möglich oder?
Leise ist es auch nicht oder?
Die Leute sehen dich und reden sogar mit dir.
Nicht wahr?

Allein in einer Menge sein!
Du spürst die Hitze der Körper,
die Luft aus ihren Lungen,
die Haut auf deiner.

Allein in einer Menge sein!
Dabei hat man das Internet dabei.
Das Handy ist ein Klingeln und Vibrieren.
Die Isolation ist eindeutig am verlieren.

Allein in einer Menge sein!
Keiner hört deine Gedanken oder Worte.
Niemand fragt danach.
Münder bewegen sich
ohne einen sinn zu ergeben.

Allein in einer Menge sein!
Die Aufmerksamkeit liegt auf einem Selbst.
Wie wirkt man auf andere?
Wen spielt man heute?

Allein in einer Menge sein!
Physisch doch nicht möglich oder?
Sollte es nicht lieber heißen:
Einsam in einer Menge?

©K.Blanz

Es war nur eine Frage der Zeit

Es war nur eine Frage der Zeit
bis mein Wille sich befreit.
Nun macht er sich bereit,
alle Geschütze sind aufgereiht.

Ich bin es satt eine Maske zu tragen
und keine Entscheidung zu hinterfragen.
Meine Neugier zu begraben
und weiter drauf zu laden.

Es ist soweit die Wände durchzubrechen
und mein unterdrücktes Ich zu treffen.
Meine Eigenschaften mit anderen messen
und die Luft zu testen.

Hoffentlich werde ich akzeptiert
und keiner reagiert borniert.
Mein Verhalten war so lange frisiert
so viel war nur insziniert.

©K.Blanz

Schleichender Einfluss

Unter der Haut,
richtig untergetaucht.
Mit Worten verewigt
meine Seelen-Predigt.

Hat sich festgebissen,
alles bestehende zerrissen
und gab mir ein neues Gewissen
ganz schön gerissen.

Darf ich es wagen
ganz offen zu fragen
ohne mich sozial zu begraben?
Oder lieber eine Maske tragen?

In mir loderte ein Feuer
zu helfen war nicht teuer.
Ich fühle mein versagen
schwindende Loyalität zu den Farben.

©K.Blanz

Misstrauen

Ihr habt schon ewig kein Gedicht von mir bekommen. Ich hatte Angst verlernt zu haben wie das funktioniert und ich muss zugeben, es ist mir schwerer gefallen als noch vor einem halben Jahr. Kreativität lässt sich also trainieren wie einen Muskel.


Da gibt es etwas
etwas das mich lenkt
und mir nichts schenkt
ein wachsames Das.

Ein Gespräch, ein Blick
ich schwöre, das ist kein Trick
irgendwann brichts mir das Genick
am nchsten Morgen schau ich nicht zurück.

Ich bin interessiert
und völlig amüsiert
das gehört ausprobiert
möchte das es funktioniert.

Fühle mich von ihm angezogen
das ist nicht gelogen.
Trotzdem werde ich ihn nicht verschonen
ich bin so verlogen.

Das kann nicht wahr sein
ich bilde mir das alles ein
da war keine Elektrizität
die hat der Alkohol gesäht.

Also bleibe ich stark
auch wenn ich ihn mag
lieber jetzt Kontakt abbrechen
als später in mein Herz zu stechen.

Ich kann ihn nicht vergessen
von Innen ganz zerfressen
doch das ich abgehakt
mein Misstrauen tagt.

©K.Blanz

Blind

Lange habe ich weg gesehen,
wollte es nicht eingestehen,
ignorierte das innerliche Flehen,
es kann ich nicht mehr weiter gehen.

Lange habe ich es mir verwährt,
habe mein stumpfes Herz geehrt,
das Weltbild hat sich verzerrt,
verlangen ganz tief weggesperrt.

Erhobenen Hauptes durch die Welt spaziert.
Heimlich hat sich die Sehnsucht bei mir verirrt.
redet mir ein, ich habe mich geirrt.

©K.Blanz

Realitätsverlust

Trainiere hart,
werde smart.
Quetsch dich in Bauch-weg-Hosen,
spitz die Lippen zum Posen.
Verstümmel deine Füße in High Heels,
so wie es schon immer gefiel.
Style deine Haare stundenlang,
übe dabei deinen Gang.
Grundierung, Puder,Rouge, erst der Anfang was das betrifft.
Mascara, Kayal, Lippensift,
das Ende kommt langsam in Sicht.

Vollkommen verkleidet,
wird sich gegenseitig gemeidet,
erkennt niemanden mehr wieder,
alle einzelne Krieger.

Auf der Jagd nach ihrem Lebensziel,
für die meisten nur noch ein Spiel.
Jeder sucht sein Gegenstück,
zieht sich jedoch schnell zurück.
Kurzweilige Vergnügen,
stehen nun auf dem Programm.

Länger halten wir es nicht aus,
unsere Masken aufrecht zu erhalten
und Angst haben vor den Gestalten,
die dann endlich wollen raus.

Schwieriges Unterfangen,
wahre Multitalente,
doch letztlich bringt es nichts,
das Versteck wird zum heimlichen Gericht.
Urteilt über (Schand-)Taten,
das schlimmste Zugeständnis
ist dein Komplex.

©K.Blanz