[Gedicht] Berührung

Hände schütteln
und Umarmungen.
Eine Begrüßung gelungen.

Tröstende Hände
und in die Arme nehmen.
Man hat alles gegeben.

Unbeabsichtiges Streifen
und bewusstes Tasten.
Kaum zu begreifen.

Stirn an Stirn
und Körper an Körper.
Im Takt zum Beat,
kein unbekanntes Gebiet.

Hungrige Lippen
und verschmolzene Glieder,
Die gerade an der Oberfläche sippen.

Emotionalität getrennt
und hoffnungslos verloren.
Mit Berührung wieder geborgen
bis zum nächsten Morgen.

©K.Blanz

[Gedicht] Melancholie

Melancholie
kannte ich nie

Hatte alles was ich brauchte
ohne es zu würdigen
genoss es nicht in allen Zügen
es war keine Lüge

Ohne dich
Ohne dich begann ich zu verstehen
Ohne dich begann es glasklar zu werden
Denn ohne dich, begann mein nichts

Glückseligkeit
jederzeit bereit

Zeit die fliegt
Spaß der gibt
Vertrauen das bleibt
und Liebe die sich zeigt

Mit dir
Mit dir habe ich alles geteilt
Mit dir habe ich es der Welt gezeigt
Mit dir habe ich das zum ersten Mal erlebt

Unbeschreiblich
das bist du für mich

Es kam dieser Punkt
es gan keinen Grund
da kam die Angst
ich rannte weg, während du da standst

Uns
Unsere Intensität hat mich verschreckt
Unsere Chemie hatte knalleffekt
Unsere Liebe hat mich aufgeweckt

Stillstand
hat dich gebrannt

So viel ist passiert
Jahreszeiten alleine zelebriert
Ich kann es nicht vergessen
keiner kann sich mit dir messen

Du
Du hast lange gewartet
Du bist die Vernunft
Du warst meine Zukunft

Ohne Begleitung
komme ich zu deiner Hochzeit

©Blanz

[Gedicht] Bass

Bass

Durchdringt den ganzen Körper
Alles scheint zu vibrieren
Langsam breitet es sich aus

Mit geschlossenen Augen
einfach nur spüren
Auf den Rhythmus hören

Das pure Leben
in den Adern
Pulsierend wie ein Herz

Reines ungefiltertes Glück
nimmt die in
seine warmen Arme

Kaum etwas ist besser
als dieses Gefühl
der Vollkommenheit

 

©Blanz

[Gedicht] Mein Zuhause

Loslassen
Frei sein
Alltag ablegen
zurücklehnen

Durchatmen
leichte Schritte
Lächeln im Gesicht
Leben beiseite gewischt

Händchen haltend
Arme schwingend
in die Augen schauen
und aufeinander bauen

Eng umschlungen
glückseliger Herschlag
Nase in Hemd vergraben
Moment bleibt stehen

Gedanken die rasen
So ist diese Phase
Kopfkino voller Wünsche
Von meinem Zuhause

© Blanz

Die Katze ist aus dem Sack

Wo kommt die Katze her?
Wo der Sack?
Wer hat sie dort reingestopft?
Wer wieder frei gelassen?

Etwas ist offensichtlich,
sprechen wir doch bildlich.
Die Katze im Sack
hatte kein schönes Leben.

Eingesperrt in Dunkelheit
ohne Luft zum Atmen
ohne chance zu fragen.
Nur weitere Gedanken zum Fressen.

Gut, das sich jemand erbarmt
und sie hinauslässt.
Oder?

©K.Blanz

Ich gehe mit Freuden aus

Ich gehe mit Freuden aus,
gehe aus mir heraus.
Ich lache an den richtigen Stellen
und merke mir all eure Fälle.

Ich höre aufmerksam zu
und gebe Rat so gut ich kann.
Ich leide mit euch.
Wir ziehen am selben Strang.

Ich helfe euch immer gerne
und zeige euch die Sterne.
So viele Möglichkeiten
stehen tagtäglich an eurem Himmel.

Ihr wisst in jeder Sekunde
eines jeden Tages
habt ihr jemanden
der sich um euch sorgt und kümmert.

©K.Blanz

Something I need

Everythings alright
I have fun and laugh all night.
The days are full
with friendship and trust
but sometimes there is this pull.

A surging through my bones
A longing through my mental zones
A deep feeling that I´m alone
A need to call somebodys arms my home

Something I need
is a partner to greet
after a long day of speed
and a few friends to meet.

But after a day or two
the reasoning is getting through:
You´re not a little helpless chick.
For bliss you don´t need a dick.

Something I need
but never succeed
because I am free.
Lovely, the emancipated I.

©K.Blanz