[Pralinen] Ein selbstgemachtes Abschiedsgeschenk

Hey ihr Lieben,

ich habe eine Woche lang jeden Abend in der Küche gestanden um meinen Kollegen einen leckeren letzten Tag zu bescheren. Dazu habe ich vier verschiedene Pralinen selbst gemacht.

Die will ich euch vorstellen, weil ich weiß das ihr das auch könnt. Und es schmeckt wirklich gut 🙂

  1. Aprikosenkaramell

Sahne zum Kochen bringen. 1 Minute köcheln lassen. Zucker dazu. Jetzt bei niedriger Temperatur solange umrühren bis es zähflüssig und dunkel wird. Bis es Karamell ist. Vom Herd nehmen und klein geschnittene getrocknete Aprikosen reinrühren. Dann in eine Form (ca. 20x20cm) mit Backpapier auslegen und hineingeben. Das über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag in Stückchen schneiden, Schokolade schmelzen und die Stückchen darin tunken. Das wieder trocknen lassen und schon ist es fertig.
Mal etwas ganz anderes, finde ich. Einige fanden es super lecker, andere hatten das Gefühl es hat noch etwas pepp gefehlt.

2. Zimttrüffel

Schokolade und Sahne zum Kochen bringen, Zimt dazu. Über Nacht in den Kühlschrank stellen, danach Kugeln formen. Weil die Masse allerdings noch so flüßig war, habe ich Kugeln geformt und es nochmal eine Nacht in den Kühlschrank getan. Danach sieht es so aus wie auf dem Foto.
Erneut Schokolade schmelzen und die Kugeln darin baden. Ist das gemacht, fehlt nur noch in einem letzten Schritt dies im Kakaopulver zu wälzen. Fertig.
Super lecker. Der Liebling unter den Vieren.

3. Kaffeepraline

Sahne, Schokolade und Espresso kochen. Eine Stunde kalt stellen. Danach zu Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen. Fertig.
Bei mir war die Masse noch sehr flüßig. Also entweder auch eine ganze Nacht kalt stellen oder noch Kakaopulver in die Masse mischen. Dann sollte alles reibungslos funktionieren.

4. Haselnusspraline

Sahne und Schokolade zum Kochen bringen. Gemahlene Haselnusskerne dazu geben. Kalt stellen und danach zu Kugeln formen. Ist das geschafft die Kugeln in gehackten Haselnüssen wälzen. Das wieder kalt stellen bzw. trocknen lassen. Den letzten Schritt seht ihr auf dem Bild. Eine echte Sauerei, aber das Ergebnis ist super lecker.

 

Et Voila das sind sie. Alle vier Pralinen im Überblick:

Na? Lust bekommen sich daran mal zu probieren?
Schwer ist es nicht. Es braucht nur sehr viel Zeit und Geduld 🙂

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Volle Schokodröhnung als Wichtelgeschenk

Gerade zu diesem Zeitpunkt schreite ich in meine letzte Klausur des Semsters. Ob ich mit erhobenem Haupt hinausgehen werde, wird sich zeigen.Doch das ist nicht das Thema dieses Beitrags.
Wir haben gewichtelt und da ich superschlecht bei „schnellen“ Entscheidungen bin (hatte über eine Woche Zeit), habe ich beschlossen einfach etwas zu Essen zu machen. Ihr müsst wissen, wir in der Uni essen immer. Egal wann. Egal wo. Jederzeit bereit.
Was kann also besser geeignet zum verschenken sein als etwas zu Essen?
(Ausgetauscht werden die Wichtelgeschenke übrigens nach der Klausur, deshalb kann ich diesen Post jetzt unbeheligt veröffentlichen)

Also habe ich Schokoladentrüffel (die volle Schokodröhnung) gemacht. Das Rezept stammt aus „Lust auf Landküche Plätzchen und Pralinen“ (habe ich aus dem Aldi vor ein paar Jahren).

Zutaten:
300g Zartbitterschokolade
2 EL Orangenlikör (oder etwas ähnliches)
75g Puderzucker
100g weiche Butter (nicht nur so ein Spruch, sollte wirklich weich sein)
2 Eigelb
40g Sahne
Kakaopulver

20151217_153750.jpg  Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.

20151217_153509.jpg  20151217_153700.jpg Alle Zutaten bereit haben. Sobald die Schokolade geschmolzen ist( in eine Schüssel kippen), den Puderzucker und den Likör hinzugeben. Alles gut verrühren. Dann die Butter, die Sahne und das Eigelb drunter. Konstant rühren bis alles in der Wärme geschmolzen ist und eine weiche, glatte Masse ergibt.

20151217_154702.jpg Dann für zwei Stunden in den Kühlschrank, dort wird die Masse fest.

20151217_180046.jpg  Wirklich fest, habe ein Messer genommen und sie in Teile geschnitten. Sobald man jedoch ein Stücken herausgebrochen hat und zwischen die Hände nimmt um eine Kugel zu rollen, wird es weicher.

20151217_181754.jpg   Das ist eine schmutzige Angelegenheit und meine Finger werden noch Tage nach Schokolade riechen. Wenn die Kugel geformt ist, einmal kräftig im Kakaopulver wälzen. Tipp: Wenn eure Hände von der Schokolade zu glitschig werden und das Formen zu einer Kugel nicht mehr klappt, zwischendrin mal die Hände ganz sauber machen (mit kalten Wasser, weil eure Körpertemperatur ja auch dazu beiträgt das die Schokolade schmilzt).

Schon sind die Schokoladentrüffel fertig. Ein einfaches Rezept bei dem man nicht viel falsch machen kann und es schmeckt… wie der Schokoladenhimmel *.*
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