[Gedicht] Zukunft

Eine Hand auf meiner.
Wohlige Wärme.
Absolutes Vertrauen.

Mein Kopf an seiner Brust.
Entspannte Gemütlichkeit.
Darauf kann man bauen.

Sein Arm um meine Schultern.
Fusionierte Gemüter.
Hoffentlich werden wir es nicht versauen.

©K.Blanz

[Gedicht] Melancholie

Melancholie
kannte ich nie

Hatte alles was ich brauchte
ohne es zu würdigen
genoss es nicht in allen Zügen
es war keine Lüge

Ohne dich
Ohne dich begann ich zu verstehen
Ohne dich begann es glasklar zu werden
Denn ohne dich, begann mein nichts

Glückseligkeit
jederzeit bereit

Zeit die fliegt
Spaß der gibt
Vertrauen das bleibt
und Liebe die sich zeigt

Mit dir
Mit dir habe ich alles geteilt
Mit dir habe ich es der Welt gezeigt
Mit dir habe ich das zum ersten Mal erlebt

Unbeschreiblich
das bist du für mich

Es kam dieser Punkt
es gan keinen Grund
da kam die Angst
ich rannte weg, während du da standst

Uns
Unsere Intensität hat mich verschreckt
Unsere Chemie hatte knalleffekt
Unsere Liebe hat mich aufgeweckt

Stillstand
hat dich gebrannt

So viel ist passiert
Jahreszeiten alleine zelebriert
Ich kann es nicht vergessen
keiner kann sich mit dir messen

Du
Du hast lange gewartet
Du bist die Vernunft
Du warst meine Zukunft

Ohne Begleitung
komme ich zu deiner Hochzeit

©Blanz

Leben und Tod

Hey,

ich habe gestern morgen mit einer Freundin gefrühstückt. Habe gelacht, mich wohl gefühlt, sicher. Ich habe endlich einen Tee gefunden, den ich schon länger gesucht habe. Bin nach Hause, habe mich daran gemacht etwas für die Uni zu erledigen.
Meine Mom kam nach Hause, wir haben zusammen gegessen. Da hat das Telefeon geklingelt. Mein Opa wurde morgens ins Krankenhaus eingeliefert, weil er zusammengeklappt ist. Das macht er öfter und hat deswegen einen Herzschrittmacher bekommen. Den hat er vor einem Jahr bekommen. Es kam die Nachricht das alles in Ordnung ist, das man ihn aber über Nacht dabehält.

Ein halbe Stunde später ruft meine Tante an: Er ist tot.

Tot. Ich versteh es noch nicht. Wie? Es war alles in Ordnung. Er hat Besucher weggescheucht, sie sollen sich keine Sorgen machen und nur eine halbe Stunde später…

Hat er das gewusst? Hat er es gespürt? Wenn ja, wollte er nicht jemanden bei sich haben?
Ist er friedlich eingeschlafen? Hatte er Schmerzen? Was ist passiert?
Wie wird meine Oma damit klar kommen? Wie soll die Zukunft aussehen?

Ohne seine Witze die nie in den Kontext gepasst haben. Sein Schmunzeln und genervtes Seufzen, wenn meine Oma sich Sorgen gemacht hat. Wenn er im Sessel eingeschlafen ist und man sich einen Scherz daraus gemacht hat, ihn durch kleine Berührungen aufzuwecken. Wenn er aufgestanden ist um dir was zu trinken zu holen, obwohl er nicht mehr schnell oder gut zu Fuß war. Der immer klare Worte hatte. Mit dem man super zusammen schweigen konnte.

Was habe ich als letztes zu ihm gesagt? Habe ich ihn an Weihnachten besonders lang und fest gedrückt?
Warum war ich 2017 noch nicht bei ihnen gewesen? Ich kann mich nicht erinnern. Warum kann ich die Zeit nicht nochmal zurückspulen?

Ich weiß gar nicht so genau wieso ich das hier schreibe. Sollte ich nicht lieber einen Brief schreiben? Privat? Das es keiner liest?

Fühlt euch alle von mir gedrückt, ihr werdet wertgeschätzt und geliebt.
Möge für euch das Jahr 2017 voller Freude beginnen.

Flucht

Schwer zu glauben,
wie sie die Vergangenheit rauben.
Ohne zu blinzeln,
in dem sie blutrot die Wangen kitzeln.

Es kann nicht vermieden werden,
die Gefühle soll man nicht verbergen.
Wenn kein Grund zum Frieden herrscht,
wird ein neuer Weg gepfercht.

Verlust und Angst sind ausgeprägt,
eine Route wird auserkoren.
Zweifel und Ungewissheit sind ausgesäht,
man hat sich dagegen verschworen.

Offene Arme bleiben oft verschlossen,
ein aufatmen wird nicht genossen.
Altes ist tief verschüttet, unverzeihbar.
Neues wird verhindert, unverzeihbar.

Die Flucht erfolgreich beendet,
wird die Heimat gegen sie verwendet.

Ein neues Leben aufzubauen,
kann bei Behörden dauern.
Die Angst ist noch nicht überstanden,
gebetet wird zum Abendlande.

©K.Blanz

Gedankenfestung

In mir ruht es!
In mir brodelt es!
In mir schreit es!
In mir weint es!

Kann mich nicht äußern, nicht rühren.
Kann mich nicht überwinden, nicht offenbaren.
Kann mich nicht wehren, nicht trotzen.
Kann mich nicht aufbegehren, nicht widersetzen.

Angst lässt mich erstarren.
Hilflosigkeit lässt mich aufgeben.
Wut lässt mich aufstehen.
Mut lässt mich kämpfen.

Widerstand ist geboren.
Werde die Mauern meines Verstandes
niederreißen und mich endlich
so zeigen wie ich immer war.

©K.Blanz

Unbreakable von Abby Reynolds

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Unbreakable ist ein eBook über den Verlust, die Trauer und dessen Verarbeitung. Würde man bei dem leckeren Cover gar nicht denken, oder?

Inhalt: Keira hat Probleme mit Männern. Ihr Ex-Freund hat ihr Leid angetan, doch das ist nicht alles. Seit diesem schweren Schicksalsschlag kann sie die Berührung von Männern nicht mehr aushalten. Sie hat Angst wieder verletzt zu werden.
Liam hat seine Schwester verloren. Die Wut hat ihn seither nicht mehr verlassen. Er steigt in den Ring um die Frustration abzubauen.
Durch ihren Cousin lernen sich die beiden kennen. Liam kann die Augen nicht von ihr lassen und möchte herausfinden warum sie so auf Abstand geht. Langsam gewinnt Keira vertrauen.
Doch ein Schatten lauert über ihnen und droht sie einzuholen. Werden sie die Maueren überwinden können und zueinander finden? Weiterlesen