[Pralinen] Ein selbstgemachtes Abschiedsgeschenk

Hey ihr Lieben,

ich habe eine Woche lang jeden Abend in der Küche gestanden um meinen Kollegen einen leckeren letzten Tag zu bescheren. Dazu habe ich vier verschiedene Pralinen selbst gemacht.

Die will ich euch vorstellen, weil ich weiß das ihr das auch könnt. Und es schmeckt wirklich gut 🙂

  1. Aprikosenkaramell

Sahne zum Kochen bringen. 1 Minute köcheln lassen. Zucker dazu. Jetzt bei niedriger Temperatur solange umrühren bis es zähflüssig und dunkel wird. Bis es Karamell ist. Vom Herd nehmen und klein geschnittene getrocknete Aprikosen reinrühren. Dann in eine Form (ca. 20x20cm) mit Backpapier auslegen und hineingeben. Das über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag in Stückchen schneiden, Schokolade schmelzen und die Stückchen darin tunken. Das wieder trocknen lassen und schon ist es fertig.
Mal etwas ganz anderes, finde ich. Einige fanden es super lecker, andere hatten das Gefühl es hat noch etwas pepp gefehlt.

2. Zimttrüffel

Schokolade und Sahne zum Kochen bringen, Zimt dazu. Über Nacht in den Kühlschrank stellen, danach Kugeln formen. Weil die Masse allerdings noch so flüßig war, habe ich Kugeln geformt und es nochmal eine Nacht in den Kühlschrank getan. Danach sieht es so aus wie auf dem Foto.
Erneut Schokolade schmelzen und die Kugeln darin baden. Ist das gemacht, fehlt nur noch in einem letzten Schritt dies im Kakaopulver zu wälzen. Fertig.
Super lecker. Der Liebling unter den Vieren.

3. Kaffeepraline

Sahne, Schokolade und Espresso kochen. Eine Stunde kalt stellen. Danach zu Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen. Fertig.
Bei mir war die Masse noch sehr flüßig. Also entweder auch eine ganze Nacht kalt stellen oder noch Kakaopulver in die Masse mischen. Dann sollte alles reibungslos funktionieren.

4. Haselnusspraline

Sahne und Schokolade zum Kochen bringen. Gemahlene Haselnusskerne dazu geben. Kalt stellen und danach zu Kugeln formen. Ist das geschafft die Kugeln in gehackten Haselnüssen wälzen. Das wieder kalt stellen bzw. trocknen lassen. Den letzten Schritt seht ihr auf dem Bild. Eine echte Sauerei, aber das Ergebnis ist super lecker.

 

Et Voila das sind sie. Alle vier Pralinen im Überblick:

Na? Lust bekommen sich daran mal zu probieren?
Schwer ist es nicht. Es braucht nur sehr viel Zeit und Geduld 🙂

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[Buchmesse] Besser spät als nie

Hey ihr Lieben,

ich weiß. Die Buchmesse ist schon eine Ewigkeit her und besonders viel habe ich auch nicht zu berichten, aber ich will euch meinen Spaß nicht vorenthalten.

Als Blogger war ich nicht unterwegs dort. Deshalb habe ich auch nicht nach euch Ausschau gehalten oder eine Erkennung getragen. So gesehen war ich Inkognito.

Das war jetzt mein drittes Mal auf der Buchmesse und die ersten beiden Male bin ich mehr verwirrt durch die Gegend gelaufen. Habe ständig irgendwelche Termine verpasst, weil ich die Stände nicht gefunden habe oder die Zeit ist viel zu schnell vergangen.

Deshalb habe ich mich an eine Bekannte gewendet, die schon seit ca. 30 Jahren dort hingeht 😀
Wir sind gezielt von einem Stand zum Nächsten. In Pausen haben wir uns den Rest angesehen. Dabei habe ich so viele Infos über die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten zu hören bekommen, dass ich alles mit anderen Augen sehe.

Ob ich nächstes Jahr als Blogger oder als Lehrling unterwegs bin, kann ich ehrlich noch nicht sagen. Beides sind Rollen die ich super gerne einnehme.

Das war es auch schon von meinem kleinen Bericht. Natürlich bekommt ihr noch meine Ausbeute zu Gesicht:

Buchmesse Ausbeute

Tadaa. Das ist mein kleiner Schatz. Wunderschöne Taschen, lustige Postkarten, Leseproben, eine Tasse aus dem Lesezelt 😀 , ein paar Kleinigkeiten für Kinder, Rätselhefte und Schundromane sowie zwei Bücher aus der Amazon-Abteilung und einen Kalender für nächstes Jahr.

This will be the best year ever

Das erste Jahr nach dem Bachelor. Da hatte ich einfach das Gefühl, dass ich einen Kalender brauche der mich etwas motiviert. Und schaut nur wie schön er ist. Auch innen ist er wie für mich gemacht.

Kalender Innen

Links kann man die Daten eintragen und rechts ist Platz für Notizen. Für Ideen was Kurzgeschichten angeht oder Beiträge oder Einkaufszettel oder… einfach perfekt.

Hey nochmal was anderes. Ich habe so viele gesehen die eine Tasche/Tüte hatten auf der steht: Lesen macht sexy oder etwas ähnliches. Wo gab es die denn?

P.S. Von der ganzen links/rechts Sache habe ich übrigens überhaupt nichts mitbekommen. Rein gar nichts. Erst als wir auf dem Heimweg waren und ich Twitter durchgescrollt habe, ist mir das alles entgegengekommen. Irgendwie ist es beängstigend, dass so etwas passieren kann an einem Ort wo du dich gerade befindest und nichts davon mitkriegst. Was wohl noch alles passieren könnte ohne das man eine Ahnung hat was gerade passiert?

[Bloggertreffen] Bücher, was sonst?

Hey Lesegemeinschaft,

ich weiß ja nicht, ob ihrs wusstet, aber ich war am Samstag auf meinem ersten Bloggertreffen. Nicht das ich noch nie einen getroffen habe, aber so ein organisiertes Nerd-Treffen ist schon ein besonderes Feeling.

Aber von vorne. Wir (Buchblogger aus Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz) haben uns auf Twitter gefunden. Da hat Lisa einfach mal in die Runde gefragt wer denn in der Nähe wohnt und Lust hat sich zu treffen. Sie hat sich dann auch um die ganze Organisation gekümmert. „Dankeschööön!“

Das Treffen

Der Samstag kam und ich hatte keinen Plan was einen erwartet. Ich stieg also in den Zug und fuhr nach Kaiserslautern, den Zielort. Zu Hause bin ich in Ludwigshafen, aber Lautern beherbergt die beste Fußballmannschaft der Welt, deshalb liegt dort mein Herz. Ihr könnt euch gar nicht ausmalen, was ich alles vom 1.FCK hab. Taschen, Jacken, Shirts, alte Eintrittskarten, Pins, … Ja, in Lautern liegt mein Herzblut. Es könnte keinen besseren Ort geben um neue Leute kennen zu lernen.

Da waren wir dann. Alle versammelt und am Bücher diskutieren. Ein super netter Haufen. Eine Wellenlänge.

Bloggertreffen in Kaiserslautern

Das sind wir… nach dem Besuch in der Buchhandlung. Wir haben uns alle diese absolut geniale Stofftasche von Thalia gekauft. Leider konnten nicht alle kommen, doch das wird sicherlich nachgeholt!

Bücher verwandeln Muggel in Zauberer

Beim Essen haben wir uns besser kennengelernt und natürlich unsere verschiedenen Erfahrungen mit Büchern geteilt. Vollkommen normal eben.

Off – Topic

Leider hatte ich an dem Abend noch etwas anderes vor und weil ich mit den Öffentlichen fast 2Std nach Hausge gebraucht habe, musste ich früher gehen und konnte nicht mit in den Elbenwald. Nächstes Mal passiert mir so etwas nicht mehr.

Auf dem Geburtatag gab es so schöne Namenskarten und Dekorationen, dass ich euch ein kleines Foto gemacht habe.Gerbera und NamensschildEhrlich Leute, von der Gerbera war ich total begeistert. Die sind total weich. Ich hab sie ungelogen immer mal wieder gestreichelt. Ihr dürft mich jetzt offiziel für verrückt erklären.

Back on Track – Neuzugänge

Okay, okay spulen wir zurück zum Tahlia Besuch. Es kann ja nicht sein, dass man so einen Laden verlässt ohne Geld dort zu lassen. Oder? Da stimmt ihr mir doch alle zu, nicht? Also habe ich Geld dort gelassen und nicht nur ein, sondern gleich zwei Bücher gekauft. Von diesen beiden habe ich schon viel gehört. Vor allem von euch. Gefühlt jeder hat es gelesen oder schon mal in der Hand gehalten.
Ich brauche bei sowas immer länger. Ich kaufe nicht wild darauf los. Ich überlege unzählige Tage, manchmal Monate, ob es das Buch und die damit verbundene Erfahrung auch wirklich Wert ist. Tja und das habe ich am Samstag dann getan. Ich habe beschlossen das es die Bücher Wert sind. Also habe ich gleich Band 1 und Band 2 gekauft.
Wenn schon, denn schon! Wenn, dann richtig! Ihr wisst worauf ich hinaus will 😀

Mona Kasten Begin Again und Trust Again

Tadaaaa. Begin Again und Trust Again von Mona Kasten. Ich werde euch natürlich berichten wie ich es gefunden habe. So jetzt habt ihr es fast geschafft.


Das einzige was jetzt noch kommt sind natürlich die anderen Blogger. Bei ihnen solltet ihr unbedingt mal vorbeischauen, falls ihr das nicht ohnehin schon tut, einfach weil sie super nette Menschen sind.

Lisa, die aufgeweckte Orgsnisatorin mit Schmetterlings Literaturreise

Susanne, die supergut Gelaunte mit ihrem Mann, dem Hahn im Korb mit Bücher aus dem Feenbrunnen

Sabine, die immer eine schlagfertige Antwort hat mit Daisy and Books

Julia, die Mrs. Bookaholica, besser kann man es nicht formulieren

Sina, die genau das Gegenteil von dem liest was ich liebe und eine warme Aura hat mit Kleeblatt

Bianca, die liebevolle Plaudertasche mit Literatouristin

Hanna, die eine total geniale Frisur hat und etwas beruhigendes ausstrahlt mit ihrem Instagram- Account aaeenii

Samy, die Sympathische mit Unauffaellig.auffallend (sehr hübscher Blog)

Jacquelin, die einer meiner besten Freundinnen ähnelt gerade heraus und direkt mit Bookaholic

PS: Falls ich mit meinen kleinen Baby-Beschreibungen jemanden so überhaupt nicht getroffen habe oder es sogar als Beleidigung empfunden wird, bitte ich höflichst und aufrichtig um Verzeihung. Auch wenn ich wünschte ich würde euch schon viel besser kennen, ist das nocht nicht der Fall. Ich bin euch dankbar für jede Verbesserung!

 

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[ 10 Tage Suppenkur] Vom Kauen zum Schlürfen

Hey Leute,

wie ich euch versprochen habe, kommt hier jetzt meine Erfahrung mit der 10 Tage Suppenkur von focus.de. Zuerst einmal: Ich habe nicht alles so gemacht wie es auf der Seite vorgeschlagen wird. Ich habe weder die Smoothies jeden Tag getrunken, noch mir Leberwickel gemacht oder ein Mittagsschläfchen gehalten. Aber von vorne.

Wie bin ich auf die Idee gekommen?
Eine Freundin hat immer wieder Probleme mit dem Magen. Das liegt mit der Fructose- und Lactoseintoleranz zusammen. Also hat sie beschlossen mit einer Entschlackungskur ihrem Magen eine Pause zu gönnen und eventuell die Gesundheit damit zu verbessern. Hier komme ich ins Spiel. Sie hat mich gefragt, ob ich bei der Kur mitmache und da auch ich Probleme mit dem Magen habe (da sind keine Unverträglichkeiten dran Schuld), habe ich zugestimmt. Zusammen haben wir uns auf die Suppenkur geeinigt.

Wie ist die Suppenkur aufgebaut?
Sie geht, wie ihr schon lesen konntet, 10 Tage. Dabei sind die ersten beiden Tage „Entlastungstage“. Es wird noch fest gegessen. Hauptsächlich Obst, Gemüse, Reis und Kartoffel. Danach geht es weiter mit 6 Suppentagen. Morgens, mittags, abends. Während in den ersten Tagen in den Suppen noch Kartoffeln waren die fit halten, waren die Suppen gegen Ende meist nur noch Brühe und Gemüse. Keine Kalorien oder Zucker. Die letzten zwei Tage waren die „Aufbautage“. Es gibt wieder feste Nahrung. Gemüse und Kartoffel, festes Obst UND Brot mit Honig (wie sehr ich mich auf Brot gefreut habe, unglaublich).

Warum genau macht man Suppenkuren?
Im Darm bleiben immer Reste des Essens vorhanden. Nicht alles was man zu sich nimmt, kommt auch wieder raus. Je mehr dieser „Reste“ im Darm vorhanden sind, desto schlechter ist die Verdauung. Sie dauert länger und kann auch Schmerzen verursachen. Bis zu 5kg können sich so ansammeln. Mit flüßiger Nahrung spült man damit einiges heraus. Wenn man dann noch mit einem Irrigator, Brottrunk oder Heilerde arbeitet ist der Erfolg größer. Natürlich kann man das auch als kurzen Abnehmerfolg machen.

Kann das jeder machen?
Irgendwo auf der Seite steht, dass Leute mit bestimmten Krankheiten lieber zuerst mit ihrem Arzt sprechen sollten, bevor sie damit starten. Leider kann ich euch aus dem Kopf heraus nicht mehr sagen wen das alles betrifft.

Wie aufwendig ist das alles?
Ich habe mir einen Plan erstellt und ausgedruckt. So habe ich jeden Tag auf einen Blick gesehen, was es gibt und welche Lebensmittel dafür benötigt werden. Um die Suppen aus den frischen Zutaten zubereiten zu können, sollte man einen Mixer oder einen Pürierstab besitzen, sonst wird die Suppe ja nicht flüßig. Wir sind zusammen einkaufen gegangen und haben für die ersten Tage eingekauft. Da alles frisch ist, reicht ein Einkauf nicht. Es könnte passieren, dass einige Zutaten bis zu ihrem Gebrauch nicht mehr frisch genug sind.
Während das Frühstück meistens sehr schnell zubereitet war (5min), hat man beim Mittag- und Abendessen etwas länger in der Küche gestanden (zwischen 10 und 30 Minuten), aber das ist alles noch ziemlich human, finde ich.

Wie ist es mir ergangen?

Gemüse und Kartoffeln - Suppenkur
Entlastungstage: Die waren erstaunlich einfach zu bewältigen. Auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten ist einfacher als gedacht, wenn man das Richtige zu den richtigen Zeiten verspeist. Außerdem gewöhnt man sich auch daran, etwas länger in der Küche zu stehen. Das gilt jedoch nur für Leute die nicht sowieso schon jeden Tag kochen müssen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Suppentage: Die erste Tag war… ungewohnt. Nicht schwer einzuhalten, sondern einfach ungewohnt nichts zu kauen oder neben dem Hausarbeit schreiben keine Trockenfrüchte zu verspeisen. Es war ein ganz seltsames Gefühl. Es hat mir so gefehlt, einfach nur zu kauen.
Der zweite Tag war einfacher. Ich habe sogar die Abend-Suppe nicht gemacht, weil ich noch satt vom Mittag war. Das hat mich richtig überrascht, weil ich Essen liebe und es immer gern mache. So ging es dann auch weiter, bis… Montag(Tag6). Davon habt ihr vielleicht schon kurz bei der Montagsfrage gelesen. Meine Glieder haben gezittert, alles war so schwammig und weich. Meinem Körper hat der Zucker gefehlt, glaube ich. Oder war das einfach Entzug? Jedenfalls habe ich an diesem Tag die Einzelteile des Frühstücks so verzehrt und eine Banane oben drauf gelegt (sowie ein Stückchen Schokolade). Danach ging es mir wieder wesentlich besser. Der Rest der reinen Suppentage ging es mir wieder gut.

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Aufbautage: Mein Kiefer hat geschmerzt. Es war so anstrengend zu kauen. Ein Workout. Der Teller sah sehr viel… bunter aus. Das Essen hat wieder mehr Spaß gemacht.

Hat es gemacht was es verspricht?
Mein Darm ist leerer als zuvor, dass merkt man nicht nur ein wenig auf der Waage, sondern auch beim Bauchumfang der geschrumpft ist. Ich werde keine vollen Tage mehr machen, außer ich habe es dringend nötig. Ich denke ich werde, denke ich, im Monat ein oder zwei Suppentage einbauen, das tut nicht nur gut, sondern entlastet auch. Wie ihr seht muss man absolut nicht hungern. Die Portionen sind… groß.

Habt ihr so was schon mal gemacht? Hat es euch etwas gebracht?

Leben und Tod

Hey,

ich habe gestern morgen mit einer Freundin gefrühstückt. Habe gelacht, mich wohl gefühlt, sicher. Ich habe endlich einen Tee gefunden, den ich schon länger gesucht habe. Bin nach Hause, habe mich daran gemacht etwas für die Uni zu erledigen.
Meine Mom kam nach Hause, wir haben zusammen gegessen. Da hat das Telefeon geklingelt. Mein Opa wurde morgens ins Krankenhaus eingeliefert, weil er zusammengeklappt ist. Das macht er öfter und hat deswegen einen Herzschrittmacher bekommen. Den hat er vor einem Jahr bekommen. Es kam die Nachricht das alles in Ordnung ist, das man ihn aber über Nacht dabehält.

Ein halbe Stunde später ruft meine Tante an: Er ist tot.

Tot. Ich versteh es noch nicht. Wie? Es war alles in Ordnung. Er hat Besucher weggescheucht, sie sollen sich keine Sorgen machen und nur eine halbe Stunde später…

Hat er das gewusst? Hat er es gespürt? Wenn ja, wollte er nicht jemanden bei sich haben?
Ist er friedlich eingeschlafen? Hatte er Schmerzen? Was ist passiert?
Wie wird meine Oma damit klar kommen? Wie soll die Zukunft aussehen?

Ohne seine Witze die nie in den Kontext gepasst haben. Sein Schmunzeln und genervtes Seufzen, wenn meine Oma sich Sorgen gemacht hat. Wenn er im Sessel eingeschlafen ist und man sich einen Scherz daraus gemacht hat, ihn durch kleine Berührungen aufzuwecken. Wenn er aufgestanden ist um dir was zu trinken zu holen, obwohl er nicht mehr schnell oder gut zu Fuß war. Der immer klare Worte hatte. Mit dem man super zusammen schweigen konnte.

Was habe ich als letztes zu ihm gesagt? Habe ich ihn an Weihnachten besonders lang und fest gedrückt?
Warum war ich 2017 noch nicht bei ihnen gewesen? Ich kann mich nicht erinnern. Warum kann ich die Zeit nicht nochmal zurückspulen?

Ich weiß gar nicht so genau wieso ich das hier schreibe. Sollte ich nicht lieber einen Brief schreiben? Privat? Das es keiner liest?

Fühlt euch alle von mir gedrückt, ihr werdet wertgeschätzt und geliebt.
Möge für euch das Jahr 2017 voller Freude beginnen.

Warum ich Superman Batman vorziehe

Um das jetzt schon zu klären: Ich habe mich nie intensiv mit Batman auseinander gesetzt. Hier habe ich mal davon erzählt bekommen, dort habe ich mal einen Abschnitt von einem Film gesehen. Dann ist da natürlich noch Batman vs. Superman (der war ja echt grottig).

Das ist meine bisherige Batman Erfahrung. Sollte ich also im Folgenden etwas falsch erklären/ beschreiben dann schreit laut und klärt mich auf. 🙂

Schon immer war ich Anhänger der Superman-Fraktion und schon immer habe ich dafür schräge Blicke und ungläubige Ausrufe bekommen. Jede Person mit der ich über das Thema Superhelden gesprochen habe findet, dass Batman der Großartigste ist. Eben, weil er keine übermenschlichen Kräfte hat, zumindest war das der am häufig genannteste Grund.

Genau ist das der Grund, warum Batman nicht mein Lieblingssuperheld ist, aber dazu später mehr. Jetzt will ich euch erst ma erzählen, weshalb ich Superman so feiere.

Superman ist ein Alien. Er kommt nicht von der Erde und entscheidet sich die Menschen zu beschützen. Kommt schon, viele Menschen sind nicht einmal bereit jemandem zu helfen dem die Einkaufstüte reißt und Clark Kent, ein Fremder hat die Menschen so lieb gewonnen, dass er ein Doppelleben beginnt. Wie sehr muss man eine andere Rasse lieben um sein Leben für sie zu riskieren? Mit welchem Pflichtbewusstsein mussten ihn seine Adoptiveltern erziehen? Wie gutherzig muss er sein, damit er kein Profit daraus schlägt? Okay gut, das meiste gilt so ziemlich für jeden Superhelden. Die wenigsten sind allerdings Außerirdische.

Das hat für mich absoluten Swoon-Faktor. Dann sind da noch seine Fähigkeiten. Fliegen, Röntgen-Blick und unglaubliche Kraft sind nur ein paar von ihnen. Sie erleichtern das Helfen und minimieren das Risiko das er selbst verletzt wird und die Rettung gelingt. Er kann mehr Leuten helfen, mehr verhindern. Ohne zu zögern würde er sich für seine Freunde opfern.

Zwei weitere Punkte für Superman. Sympathischer macht ihn, dass er so bescheiden aufgewachsen ist und dadurch gelernt hat den kleinsten Luxus wertzuschätzen. Das ist allerdings nur ein Bonus in meinen Augen.

Kommen wir also zu Batman. Er wurde in seiner Kindheit nicht geliebt. Dann ist da noch das Trauma durch den Überfall auf seine Eltern. So düster.
Bruce Wayne ist ein Mann der, in meinen Augen, um sich sicher zu fühlen angefangen hat, alles über Kriminalität zu lernen und sportlich zu werden. Er ist jemand der all das getan hat um sich selbst besser zu fühlen. Natürlich ist er ein Held, er rettet Leute ganz ohne kugelsicher zu sein und das erdordert so viel mehr Mut. Für mich jedoch nicht unbedingt ein Superheld.

Im gröbsten Sinn, kann jeder Batman sein.
Jeder kann seine tiefste Angst überwinden und letztlich besiegen. Jeder kann seinem Trauma ins Auge blicken und ihn zum Teufel schicken. Mit genug Willenskraft und Motivation ist jeder Batman.
Das ist für mich Batman. Ein Vorbild von dem man sich eine Scheibe abschneiden kann. Das ultimative Ziel, dass man sich setzen kann.

Jetzt da ich das alles mal ausformuiert habe klingt folgendes ziemlich unfair:
Nicht jeder kann Superman sein, weil wir keine Außerirdische mit übermenschlichen Fähigkeiten sind.Deswegen ist er mein Lieblingssuperheld. Ein Superheld, weil niemand wie er werden kann.

Welcher Fraktion gehört ihr an? Wer ist euer Superheld?
Warum ist er euer Superheld?

 

 

Wie verlaufen Vorstellungsgespräche?

Das Thema kam mir heute in den Sinn, weil ich ein Vorstellungsgespräch hatte und das lief so ganz anders als mein voriges.

Deshalb interessiert es mich brennend wie die denn bei euch ablaufen. Ich stehle in dem Beitrag ein paar Fragen die mir im Laufe des Tages gekommen sind und beantworte sie mit meinen Erfahrungen die ich gemacht habe. Vielleicht wollt ihr ja auch ein paar von ihnen beantworten und mich aus dem Schatten der Unwissenheit befreien.

Wie lange dauert im Schnitt ein Vorstellungsgespräch bei euch?
Ich hatte eins das ging nur um die 10 vielleicht auch 15 Minuten, das Praktikum habe ich bekommen. Das heute ging knapp über eine Sunde und auch dieses habe ich bekommen 😀

Wie waren eure bisherigen Vorstellungsgespräche aufgebaut?
Zuerst hat der Chef der Abteilung das Unternehmen vorgestellt, um dabei ein paar Fragen einzubauen die das wissen des Bewerbers testen. Danach wurde ich gefragt, was ich denke wie meine Aufgaben aussehen werden und ob ich generell noch Fragen hätte. Das war bisher bei allen gleich.

Wenn ihr gefragt werdet, ob ihr noch Fragen habt, habt ihr dann immer welche parat?
Klar, so ein oder zwei Fragen bereitet man vor, die meisten werden mir jedoch bereits bei der Vorstellung des Unternehmens beantwortet. Dann ergeben sich eventuell aus dem Gespräch noch ein oder zwei weitere Fragen, aber ist das nicht wenig? Irgendwie habe ich das Gefühl das die immer mehr Fragen von mir erwarten…

Wie viele „Konkurenten“ hat man denn normalerweise?
Bisher habe ich mich immer nur auf Aufhilfsjobs und Pratika beworben. Bei einigen bin ich mir sicher, dass ich die einzige Berwerberin in dem Zeitraum war. Bei anderen weiß ich nicht wie viele ich „ausgestochen“ habe oder andere mich ins aus geschossen haben.

Seid ihr sehr aufgeregt vor einem Vorstellungsgespräch?
Ich bin es definitiv immer gewesen. Heute bin ich da aus irgendeinem Grund entspannter rein. Vielleicht habe ich mittlerweile genug Übung darin.

Wie lange braucht ihr um eine Bewerbung fertig zu machen?
Das ist bei mir abhängig vom unternehmen. Für Aushilfsjobs brauch ich nicht lange, da habe ich so viele geschrieben, dass ich nicht mehr lange überlege. Ca. 20Minuten.
Bei Praktika kann das schon mal 2Stunden dauern, manchmal mehr manchmal weniger.

Was war euer lustigster Moment während eines Vorstellungsgesprächs?
Bei mir war das definitiv der Moment in dem ich gemerkt habe, dass mein Chef meine Bewerbung nicht gelesen hat, weil er mich alles gefragt hat was dort drin stand und überrascht war. Ich dachte immer zukünftige Chefs schauen sich die genauer an… Allerdings war bei dem Gespräch heute meine Bewerbung sogar auf dem Laptop aufgerufen.

Nennt ihr euren Blog im Lebenslauf oder dem Anschreiben?
Ich habe es mit aufgenommen und muss sagen, dass es immer aufgekommen ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Es wäre wirklich fantastisch von euch, wenn ihr ein paar euerer Erfahrungen mit mir teilen könntet. Irgendwie redet man nicht so darüber. Aber wie soll man sich verbessern, wenn man nicht weiß was bei anderen Gesprächen los ist?