[Montagsfrage] Altes Lieblingsbuch

Hey,

wie gehts euch? Habe ich etwas spannendes verpasst? Bringt mich doch auf den neusten Stand? Welches Buch wird gerade gehyped und was habt ihr euch erst gekauft?

Nach meiner Pause habe ich das Gefühl total uninformiert zu sein. Ich habe eure Blogs, Twitter- und Facebook-Accounts gemieden, damit mich nichts ablenkt. Es ist als würde ich aus einem schwarzen Funkloch kommen.

Das heißt ich muss mich nicht nur sortieren was verpasste Beiträge auf meinem Blog angeht, sondern auch was bei euch los war. Sagen wir… ich bin ich einer Woche wieder voll und ganz da.

Warum ich eine Pause gemacht habe? Meine Bachelor-Arbeit stand vor der Tür und hat meine ganze Aufmerksamkeit verlangt. Allerdings konnte ich sie zufrieden an meinen Dozenten weiterleiten und habe jetzt wieder Zeit für euch und meine Bücher 😀

Starten wir die Woche mit der Montagsfrage:

Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Mh, nicht s ganz. Es ist eher ein: Ich liebe dieses Buch. Wundervoller Plot, super sympathische Charaktere, fließende Übergänge, verzaubert bis zur letzten Seite, aber nochmal lesen? Nee, lieber nicht!

Es handelt sich um das Buch „Der Kuss der Morgenröte“ von Leah Cohn.

Ich habe es verschlungen. Schwärme nach Jahren noch immer davon, aber ich will es einfach nicht nochmal lesen und ich bin ein großer Fan von Re-Reads. Die Hälfte meiner monatlichen Bücher zählen darunter. Vielleicht habe ich Angst das der Zauber verfliegt, wenn ich es wieder lese.

Wartet mal. Mir kommt da gerade etwas. Kennt ihr „Eine für Vier“? Die habe ich wirklich gern gemocht. Heute nicht mehr. Ich kann euch nicht mal genau sagen weshalb. Jedes Mal, wenn ich sie in meinem Bücherschrank entdecke, denke ich „Nein, die liest du nicht nochmal.“ Vielleicht bin ich da raus gewachsen.

[Montgsfrage] Vorhandene besondere Vorlieben?

Hey Leute,

also ich weiß, dass ich in den letzten beiden Wochen etwas rar war. Das lag daran, dass meine mündliche Abschlussprüfung vor mir lag. Gestern um 15.10Uhr war es dann endlich soweit. Nachdem ich alles durchgeschwitzt hatte und endlich eingesehen habe, dass mein Prüfer ein perfektes Pokerface hat und ich nicht erahnen kann wie es lief, da war es dann auch schon wieder vorbei. Keine 20Sekunden nach der Prüfung kam dann gleich auch die Bekanntgabe der Note. Et Voila ich war besser als ich gedacht habe. Mein Ziel (einfach zu bestehen) habe ich mehr als nur erfüllt.

Was ich euch noch Schulde:

  • 3 Rezensionen
  • Neuzugänge des Monats
  • Montasrückblick
  • 1 Gedicht

Nach und nach werdet ihr diese, spätestens Anfang nächster Woche, zu lesen bekommen.
Kommen wir jetzt zu der Montagsfrage von Buchfresserchen.

Habt ihr besondere Vorlieben bei den Themen in euren Büchern (Prinzen, Reisen, Märchen etc.) oder achtet ihr da gar nicht drauf?

Eigentlich achte ich da nicht drauf. Man hat ja sein(e) Genre(s). Da kennt man sich aus, liebt eine Sparte evtl. mehr als eine andere.

Manchmal habe ich allerdings das dringende Bedürfnis etwas bestimmtes zu lesen. Da überkommt mich dann das Gefhl, dass mein nächstes Buch unbedingt etwas mit ______ zu tun haben muss. Wenn ich nichts in der Richtung habe und auch kein Geld habe mir ein neues Buch zu leisten, dann kitzelt mich dieses Gefühl bis ich es endlich befriedige.

Etwas nervig, aber mittlerweile kenne ich ja meine kleinen Verlangen und habe einen Vorrat auf den ich zurückgreifen kann. Denn es sind meistens die gleichen, sagen wir mal 8, Verlangen die mich überkommen.

Darunter zählen zu allererst Gestaltwandler, Märchenadaptionen, etwas mit Zukunftsvisionen (und Robotern) oder Charaktere die mit Tieren reden können.

Falls ihr gerade spontane Einfälle zu meinen Verlangen hattet, dann würde ich mich unendlich freuen, wenn ihr sie mit mir teilt. Ich kann immer neue Bücher in diesen Richtungen gebrauchen gebrauchen 😀

Wonach sehnt ihr euch ab und an in Büchern? Lasst es mich wissen, ich freue mich auf eure Kommentare!

[Greet & Read SPEZIAL] Zu Gast im Mannheimer „Leaf Food“

Hey Lesegemeinschaft,

am Freitag war ich auf einer Neueröffnung. Ein veganer Imbiss, der vergrößert und umgebaut hat. Ich möchte euch davon in dieser Rubrik erzählen, weil ich es mir natürlich nicht habe nehmen lassen nach Buchvorlieben zu fragen. Doch nicht nur das werdet ihr hier erfahren. Auch wie es dazu kam, dass ich dort hin bin und wie das Essen, sowie das Ambiente auf mich gewirkt hat.

 

Wie ich darauf gekommen bin?
Eine Freundin hat die Verantstaltung auf Facebook entdeckt und wollte unbedingt hin. Da wir allerdings keine Foodblogger sind, fand ich die Idee dort einfach aufzutauchen (Presse, Blogger und Freunde wurden eingeladen) etwas unpassend. Aber davon hat sie sich nicht abhalten lassen und hat einfach eiskalt bei den Leuten nachgefragt. So kam es, dass wir dort tatsächlich hin sind und darüber bin ich echt froh.

Wie ist das Ambiente?
„Leaf Food“ ist ein Imbiss, der schon von außen eine gewisse Anziehung ausübt. Zumindest empfinde ich das so.

Die Wände sind weiß gekachelt und das Mobiliar ist aus hellem Holz. Ich weiß, dass hört sich im ersten Moment etwas kühl an, aber die Leute haben es geschafft es gemütlich wirken zu lassen. Vielleicht liegt es an der Beleuchtung, die am Anfang völlig an mir vorbeiging. Jemand hat es als kreativen Kronleuchter beschrieben, ich hab da eher an eine rießige Spinne gedacht. Und eigentlich hätte ich ja schreiend davon laufen müssen, weil ich die Tierchen nicht in meiner Nähe wissen möchte, aber diese hier hat mir gefallen.

Leaf Food Innenraum Beleuchtung

Die Spinne besteht aus Glühlampen, die an ihren „Drähten“ hängen und irgendwie an der Decke befestigt wurden. Auf dem Bild seht ihr quasi den „Speiseraum“. Die Wände wirken noch etwas kahl, doch Dekoration (Bilder) wird bald folgen.
Um an sein Essen zu kommen geht man weiter nach hinten durch. Dort befindet sich ein Tresen, an dem man bestellt. Über den Köpfen hinterm Tresen ist die Speisekarte mit Kreide angeschrieben.
Man fühlt sich dort direkt willkommen. Dir wird ein Lächeln und ehrliche Freundlichkeit geschenkt.

Wie hat es dort geschmeckt?
Ich bin zwar kein Neuling in der veganen Welt, aber auch noch Meilenweit von einem Experten entfernt. Deshalb mach ich es kurz: Mir hat es richtig gut geschmeckt. Es gab, ich benenne es jetzt einfach mal, Linsen-Lasagne. Man hat sie sich selbst aus der Auflaufform herausgeschippt und portioniert. Dabei hat es tatsächlich noch schön gedampft. Ich kann jetzt nicht jedes Gewürz herausschmecken oder euch jede Zutat nennen. Was ich kann, ist euch zu verraten, dass es richtig lecker war und ich gerne mehr gegessen hätte. Meine abflauende Grippe und meine anhaltenden Verdauungsbeschwerden (in drei Wochen ist Diagnosezeit), haben mich leider davon abgehalten mir einen Nachschlag zu genehmigen oder die restlichen Speisen zu kosten.

Aber ich war ja nicht alleine dort. Dani alias SgtMeerkat hat einiges mehr geschafft zu essen und wird davon auch noch berichten. Es gab noch Maultaschen, Zwiebelbrot und einiges anderes, dass ihre Geschmacksknospen auf eine Reise geschickt hat.

Leaf Food Mannheim


Kommen wir jetzt dazu, was hier momentan verschlungen wird.

Roman Kress (Gründer/ Geschäftsführer) hat „Brainfood“ auf seinem Nachttisch liegen. Leider gibt es mehrere Bücher mit diesem Titel und da ich nicht ein falsches angeben möchte, erkläre ich euch einfach kurz was dieser Term bedeutet.
Damit ist Essen gemeint, dass bestimmte Nährstoffe enthält, die die Gehirnzellen anfeuern. Essen, dass die Erinnerung, Krativität und sogar Intelligenz unterstützen soll. Eine super interessante Thematik.

Simone (kümmert sich ums Marketing/ Germanistin/ super nett) hat gleich mehrere Titel am Start gehabt. Ich beschränke mich auf zwei. Was sie gerade liest und was sie empfiehlt.
Ihr Lesezeichen steckt gerade in „Selbst denken“ von Harald Welzer.

„Wie ist uns eigentlich die Zukunft abhandengekommen? Was war noch mal die Frage, auf die Fortschritt und Wachstum eine Antwort sein sollten? Und: Wie kann aus der Zukunft wieder ein Versprechen werden statt einer Bedrohung? Harald Welzers Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Es lotet die Abgründe des erdrückenden Konsumwahns…“

Was sie anderen empfiehlt beziehungsweise was zu ihren Lieblingen gehört nennt sich tatsächlich „Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe.

Um was es dort geht, muss ich euch hoffentlich nicht erzählen. Ihr dürft überrascht schauen, ich habe es auch getan. Dieses Werk hat mir noch niemand genannt, wenn ich nach Lieblingen oder Empfehlungen gefragt habe. Sie hat es mit ihrem Germanistik Studium erklärt.

Björn Moschinski (unterstützt tatkräftig / möchte sich im Keller eine kleine Kochschule aufbauen und Kochvideos drehen / Autor) hat selbst ein paar Bücher auf den Markt gebracht. Als ich ihn dort gesehen habe, kam er mir irgendwie bekannt vor. Als ich dann erfahren hab, dass sein Gesicht auf seinen Büchern abgebildet ist, war das Rätsel gelöst. Ich habe Roman gefragt, welches Kochbuch er denn empfehlen könnte und schwupp saß ich mit Björn am Tisch. „Vegan kochen für alle“ ist seine erstes Kochbuch. „Vegan Quick and Easy“ das bald nicht mehr ganz neuste.
In seinen Büchern geht es darum vegan zu kochen mit regionalen Produkten vom Wochenmarkt oder auch Supermarkt. Es muss nicht immer eine komplizierte Einkaufsliste sein oder stundenlanges Vorbereiten mit grummelndem Magen. Es geht auch anders.
Auf die Frage hin, ob er denn auch selbst liest, schüttelt er den Kopf. Zu wenig Zeit und zum Abschalten tuts auch der Fernseher. Allerdings konnte er sich noch an sein letztes Buch erinnern. „Facebook macht blöd, blind und erfolglos“ heißt es und handelt davon, wie wir ohne nicht mehr können. Das kann ich nicht abstreiten, vor allem jetzt mit dem Blog. Aber es geht noch um einiges extremer und verstörender.


Ich kann euch nur empfehlen einmal dort vorbei zu schauen. Ihr bekommt nicht nur leckeres Essen geboten, sondern auch eine entspannte Atmospähre mit interessanten Menschen. Falls ich euch noch nicht neugierig genug gemacht habe, hier noch eine kleine Anekdote. Dieser vegane Imbiss war früher mal eine Metzgerei und dort wo wir heute futtern, hingen früher die Schweinehälften 😀 .

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[Montagsfrage] Mein letzter Re-Read

Hey Lesegemeinschaft,

ich habe euch etwas zu verkünden. Und zwar hatte ich heute ein Vorstellungsgespräch für ein 3-monatiges Praktikum im Bereich Online-Marketing. Ihr wisst was jetzt kommt! Ich habe es bekommen. Freude ist gar nicht das richtige Wort um meine Gefühlswelt auszudrücken. Da warten eine Menge schöner Aufgaben auf mich. Sehr viel zum Lernen, sehr viel Anwendung und erweitern meines Wissens. Genial, dass ich es bekommen habe. Im August geht es los!
Noch was. Ich habe jetzt eindlich mein Bachelor-Thema bestimmt. Ich erzähle euch davon nächsten Montag etwas mehr, bis dahin ist mein Expose fällig gewesen und die grobe Planng steht.

Kommen wir zur Montagsfrage, die von Buchfresserchen gehostet wird.

Was war dein letzter Re-Read?

Sehr gute Frage. Die Hälfte aller Bücher die ich in einem Monat lese sind Re-Reads. Also sollte mir es eigentlich leicht fallen euch das Buch zu nennen. Aber ich nehme mit meinen Monatsrückblick zur Hilfe.

Okay, da kommen zwei Bücher in Frage. Der englische Titel „No Ifs Ands or Bears about it“ oder der deutschte Titel „Tödliche Flammen„.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es Tödliche Flammen war, weil ich das später gekauft habe, vorher habe ich es mir immer ausgeliehen.

Ich bin für Re-Reads, weil man auch beim zweiten Lesen noch einiges neu entdecken kann. Findet ihr nicht auch?

[Greet and Read] Lesende Blogger. Skandal!

Kurz zur Erinnerung: [Greet and Read] ist eine Aktion, bei der ich Leute danach frage was sie gerade lesen. Im Januar habe ich einfach meine Freunde gefragt, im Februar mussten Studenten in der Uni-Bib dran glauben. Jeden Monat möchte ich an einem anderen Ort Leute befragen. Vorausgesetzt sie möchten.

Hey Lesegemeinschaft,

diesen Monat habe ich andere Buchblogger nach ihren momentanen Schmökern gefragt. Ihr könnt euch auf einen wilden Mix gefasst machen. Kurze Rede, noch kürzerer Sinn: Hier kommen sie. Diese Bücher werden gerade verschlungen, beiseite gelegt oder gezwungenermaßen beendet. Viel Spaß! Weiterlesen

[Montagsfrage] Cover-geil?

Hey Lesegemeinschaft,

es ist Donnerstag und es ist warm. Ich kann die Sonne nicht nur sehen, ich kann sie auch auf meiner Haut spüren. Wunder oh Wunder. Leider kann ich es nicht genießen. Nein, ich muss für meine Mündl. lernen und mein Bachelor-Thema festlegen. Unschön. Das ist echt unschön.

Aber kommen wir zur Montagsfrage die Buchfresserchen hostet.

Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Also so einfach lässt sich das nicht beantworten. Wenn es englische Bücher sind achte ich weniger darauf, weil die einfach den seltsamsten Geschmack aller Zeiten haben. Überall sind nackte Kerle zu sehen, nicht das ich mich beschwere, aber der Inhalt passt nicht dazu. Sie erwecken einen vollkommen falschen Eindruck und haben mich anfangs ziemlich abgeschreckt. Deshalb lasse ich mich von englischen Covern nicht beeinflußen.

Ich mag es, wenn Orte dargestellt sind oder etwas fantasiereiches nicht Existierendes. Die Kaufe ich zwar nicht öfter, aber lieber.

Was ich nicht leiden kann, sind Gesichter. Ich habe nichts dagegen, wenn die ganze Person drauf ist. Vielleicht mit einem imposanten Kleid oder so weit „hinten“, dass sie nur kleine Nebendarsteller sind. Aber nur die Gesichter? Nicht mein Fall. Ich kann euch allerdings nicht sagen weshalb.

Wie siehts bei euch aus? Kauft ihr Bücher nach Cover? Und welchen Covern lauft ihr in die Falle?

[Montagsfrage] Überraschend gut Bücher

Guten Mittag,

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche. Mein Beileid an alle die heute arbeiten müssen, die Uni schläft heute leider auch nichts, deshalb wird auch kein Umzug geschaut. Obwohl ich nicht so recht weiß, ob das nicht ein glücklicher Umstand ist. Man hört ja so allerlei von betrunkenen, übereifrigen Feiernden.
Diese Woche steht eine erstes Gespräch über mein Bachelorthema an. Außerdem gibt es da einen Arzttermin auf den ich mich tatsächlich freue :D. Vielleicht gebe ich euch da mal ein Update.

Kommen wir zu heutigen Montagsfrage die wie immer von Buchfresserchen gehostet wird.

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Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Mhh, das ist eine echt verdammt schwere Frage. Umgekehrt ist so viel einfacher. Da würde mir sofort Thoughtless einfallen oder After Passion.

Mit der Zeit, denke ich lernt man die guten Bücher zu erkennen. Die Art der Aufmachung, die Inhaltsangabe und die Leseprobe. Ja, man kann niedrige Erwartungen haben und diese werden noch Übertroffen von der harten Realität.

Aber, wenn ich ein Buch in der Hand halte, dass mich schon von Anfang an anlächelt und fesselt, dann bleibt das meistens auch so oder es wird noch viel besser. Mir fällt einfach kein Titel an bei dem ich dachte „Oh, so cool wirds nichts“ und „Scheiße, gut das ich mich drauf eingelassen hab.“. Wenn ich von einem Buch schon eine solala Meinung habe, dann lese ich es meistens nicht (Ausnahme sind üble Hypes und negative Rezis, das macht mich sehr neugierig, aber da kennt man ja dann die Antwort schon).

Was sind eure Erfahrungen mit Büchern? Können euch Bücher noch so positiv überraschen, dass sie euch im Gedächtnis bleiben?