[Rezension] Falkenmädchen von Asuka Lionera

Falkenmädchen von Asuka Lionera
Bild: Amazon.de

Das Falkenmädchen, habe ich auf Facebook gewonnen. Es lief der Countdown zur neuen Gesamtausgabe von Rubinsplitter. Jeden Tag gab es tolle Bücher zu gewinnen und dabei habe ich das eBook zu Falkenmädchen ergattert.

Inhalt: Sie ist verflucht. Wie ihr Dad. Nicht wie ihre Schwestern oder ihre Mutter. Mirinda muss sich tagsüber in einen schwarzen Falken verwandeln. Nachts ist sie ein Mensch. Bei ihrem Papa ist das anders. Er verwandelt sich nachts in einen schwarzen Bären und ist tagsüber ein Mensch. Sie leben ihr ärmliches Leben. Bis der König in ihr Städtchen kommt und den Bären töten lässt. Von Rachegedanken geplagt, folgt sie dem König und den Jägern zurück an den Hof. Dort wird sie von IHM angezogen. Doch wie kann ihre Liebe wachsen, wenn Mirinda dem Jäger nicht sagen kann was sie ist?

Meinung: Ich bin geschockt. Ich bin entsetzt. Ich bin wütend und traurig. Ich verstehe es nicht und will das auch gar nicht. Das Buch hat mir jede Reaktion entlockt. Jede nur eine nicht. Die Freude ist mir fern geblieben.
Dieses Buch ist nicht wie man es erwarten würde. Es ist keine leichte Geschichte. Es handelt von so vielem mehr als nur einer einfachen Liebesgeschichte.
Das verdammte Teil ist eine Tragödie. Ein Drama.

Von so was halte ich mich eigentlich fern. Solche Bücher rieche ich eigentlich 5 Meter gegen den Wind und drehe dann ab. Bei diesem… tja da hat mein Radar nicht ausgeschlagen und mich ins offene Messer laufen lassen.

Also gut, mal abgesehen von meinem entrückten Geisteszustand, den dieses Buch ausgelöst hat, ist es richtig richtig gut. Ich habe es allen abgekauft. Jede Silbe. Jeden Schritt und jede Entscheidung.

Die Charaktere sind klar gewesen. Man wusste ganz genau was man von ihnen zu erwarten hat und genau so haben sie sich dann auch verhalten. Keiner ist aus seiner Rolle gefallen. Jeder hat sich an das Skript verhalten.
Besonders ihre Mutter war ein echtes Meisterwerk. Man liest nur selten von jemandem mit zwei Gesichtern.
Mirinda ist eine verdammt starke Persönlichkeit. Aber das war sie nicht von Beginn an. Das hat sich langsam über die Zeit hinweg entwickelt. Ich konnte es fast mit der Hand greifen. Die Emotionen sind durch die Worte direkt in mich gedrungen.

Der Jäger ist die einzige Person die mir am Anfang etwas hohl vorkam. Blind geleitet wie ein Jüngling, der noch keine Verantwortung kennt. Noch ganz grün hinter den Ohren, ohne jede Vorsicht. Etwas unglaubwürdig, wenn man dann seine Familie kennen lernt. Aber auch das hat sich ja dann recht schnell geändert…

Etwas ist mir nicht ganz klar geworden und zwar, weshalb die böse Person böse war. Ich weiß, die Bösewichte wollen die Weltherrschaft. Macht ist eine ansteckende, sich schnell verschlimmernde Krankheit. Trotzdem geht ihnen meistens eine Geschichte voraus. Warum sind sie so geworden? Vielleicht habe ich zum Ende hin diese Passage überflogen (kam am Ende häufiger vor, weil ich nur noch wollte das es vorbei ist, damit ich etwas fröhliches hinterherschieben kann).

Werde ich es jemals wieder lesen? Wahrscheinlich nicht. Sollte es doch dazu kommen, dann nur bis die beiden heiraten. Alles was danach kommt werde ich schnellstmöglich wieder aus meinem Gedächtnis löschen.

Empfehle ich es euch? (In der Antwort lieg ein SPOILER) Na, wenn ihr darauf steht, wenn Protagonisten alles genommen wird was sie lieben. Wenn ihr auf ein fehlende und grausame Happy Ends steht. Klar, bedient euch. Meins ist es nicht. Ich kann so was nicht leiden. Ganz und gar nicht. Dabei kann ich natürlich nicht leugnen, dass ich den Schriebstil und die Ausführung nicht bemängeln kann.


Seitenanzahl: ca. 400
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 14,90 (Print)

[Buchrezension] Märchenhaft erlöst von Maya Shepherd

MärchenhaftErwählt.png
amazon.de

Endlich! Endlich habe ich es geschafft die Fortsetzung von Märchenhaft erwählt zu lesen. Bitte fragt mich nicht weshalb es so lange gedauert hat. Diese Frage kann ich selbst nicht so ganz beantworten.

Inhalt: Die böse Hexe hat eine unheilvolle Zukunft versprochen und sie lässt nicht lange auf sich warten. Während Prinz Lean die vier Prinzessinen begrüßt schleichen schwarze Wolken über das Land und hinterlassen nichts als Tod, Zerstörung und absolute leere. Heera gelingt es mit den anderen Auserwählten vor der Wolke zu fliehen, aber Prinz Lean ist verschwunden. Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach ihrem Prinzen und den verschollenen Königreichen sowie der bösen Hexe. Weiterlesen

[Buchrezension] Schwert und Rose von Sara Larson

Das erste Buch einer Reihe, deren Cover mich sofort angesprochen hat. Nimmt man dazu, dass auch die Inhaltsangabe vielversprechen klingt ist es kein Wunder das ich das Buch innnerhalb weniger Tage ausgeliehen und verschlungen habe.

20161015_143451.jpg

Inhalt: Alex und ihr Zwillingsbruder sind Waisen. Von einem Zauberer getötet und den soldaten des Königs aufgenommen, werden sie ausgebildet.Zum Glück haben sie es geschafft ihr die Haare abzuschneiden, bevor sie eingesammelt wurden. So kann sie sich als Junge ausgeben und musst nicht in eines der „Zuchthäuser“ in denen Mädchen dazu missbraucht werden viele neue Kinder zu gebären um die Armee zu vergrößern.
Es herrscht Krieg mit einem Nachbarkönigreich, weil sie unter den Bewohnern Zauberer sind. Zauberer waren es die die Königin getötet haben.
Alex und ihr Zwillingsbruder gehören der Leibwache des Prinzen an und unvorhersehbare Ereignisse gestalten das Leben im Schloss plötzlich als unmöglich. Weiterlesen

[Buchrezension] Fesselnde Jagd von G.A. Aiken

20160924_133005.jpg

Wieder einmal ein Buch über Gestaltwandler gelesen. Das hat sich in letzter Zeit gehäuft, zumidest fühlt es sich von meiner Warte aus so an. Ich habe schon ein Buch aus der Reihe beziehungsweise war es ein 2in1 Buch. Eines der beiden war… nicht gut geschrieben und das andere umwerfend süß. Eine feste Meinung über die Autorin habe ich vor dem Buch also noch nicht gehabt.

Inhalt: Toni hat um die 10 Geschwister. Das passiert, wenn man eine hungrige Schakalinen als Mutter hat. Sieist die älteste und kümmert sich um die frechen Rotzgören. Das ist gar nicht so einfach, denn jedes ihrer Geschwister ist ein Wunderkind. Das bedeutet sie sind schon im geringen Alter sehr altklug und besser als es manche Künstler/Wissenschaftler je werden. Das bedeutet auch sie sind frech, unverschämt und haben keinen Respekt.
Ricky kann Toni nicht in Ruhe lassen. Der Sicherheitsexperte weicht ihr nicht mehr von der Seite. Das liegt nicht nur daran, dass er sie gerne näher kennen lernen möchte. Die Familie voller Wunderkinder schwebt in Gefahr. Nur welche das genau ist müssen sie erst noch herausfinden.

Meinung: Der Anfang war ziemlich gut. Die Kinder sind wirklich außerfewöhnliche Charaktere und einfach zum knuddeln und wegschmeißen (natürlich vor lachen). Man kann ihnen einfach nichts übel nehmen, dabei sollte man sie an den Ohren durchs Haus schleifen (metaphorisch gesprochen). Die Feinheiten sind sehr gut dargestellt und lassen die Familie, trotz der unrealistischen Antahl an Wunderkindern, total realistisch aussehen. Weiterlesen

Feuer, Verborgene Sehnsucht von Coreene Callahan

Coreene Callahan Feuer Verborgene Sehnsucht

Wenn ich so ein Buch in der Hand habe denke ich als erstes: „Das kann nichts werden. Dreh es gar nicht erst um.“ Tja, ich habs umgedreht, den Inhalt gelesen und gekauft. Mal sehen ob es ein Fehler war.

Inhalt: Angela wird durch eine Ermittlung entführt. Sie ist Polizisten und auf der Suche nach einer Vermissten. Dabei gerät sie selbst in die Schusslinie und verschwindet wie das Opfer.
Rikar ist ein Drache. Ein Drache, der mit seinem Clan im Krieg steht und die Gefährtin seines besten Freundes aus dem Verlies befreit. Leider erfahren sie erst später, dass er noch eine Gefangene hat. Bei der Rettungsaktion stirbt sie ihm fast unter den Armen weg.
Schon bei ihrer ersten Begegnung hat sein Drache ihm offenbart, dass Angela seine Gefährtin werden soll. Aber werden die beiden es auch schaffen? Wo sie doch nichts von der Drachenwelt weiß? Weiterlesen

Morgentau von Jennifer Wolf

Da ich es jetzt auf gut wie jeden Blog gesehen habe und es mich bei jedem Besuch in der Buchhandlung begegnet ist habe ich es mir nun auch endlich mal angeschaut und sofort begeistert gekauft.

Inhalt: Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Ca. 90 Prozent der Erde ist mir Eis bedeckt. Die Menschheit hat ihren Wohnort so sehr vergiftet das dem vierten Sohn von Gaia keine Wahl blieb als alles unter eine heilende Eisschicht zu legen.
Alle 100 Jahre wird eine Hüterin auserwählt. Diese soll für 100 Jahre die Frau von einem der vier Söhne von Gaia werden. Maya ist die Auerweählte.
Mit jedem der vier darf sie eine Woche verbringen, bevor sie sich entscheiden muss. Jeder der vier vertritt eine Jahreszeit. Den Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Meinung: Es fängt super interessant an. Langsam wird man in die fremde Welt eingeführt und bekommt alles erklärt. Das finde ich sehr angenehm.

Der Schreibstil ist einer meiner größten Pluspunkte. Ich habe mich wie auf einer Wolke gefühlt beim lesen.
Das ist jetzt ein schlechter Vergleich, aber mir fällt jetzt nicht besseres ein. Kennt ihr noch die Barbie-Filme? Barbie konnte ihre Arme nie ganz an ihren Körper legen und sind immer mit ein paar Zentimeter Abstand zu ihrem Körper geschwebt. Wenn sie sich bewegt sieht das für mich immer so „fließend“ aus.
Genau so hat sich der Schreibstil angefühlt. Keine Ahnung, ob ihr versteht was ich meine, ich hoffe ihr könnt es euch zumindet ein kleines bisschen vorstellen.

Das Haus von Gaia? Ich liebe es! Man kann dem Haus einfach nichts vormachen. Sich selbst anlügen ist da nicht drin. Man kann es nicht verleugnen das man an jemand anderen gedacht hat, wenn man vor seiner Tür landet. Eine wirklich coole Überlegung.

Mit Maya konnte ich mich super identifizieren. Schnell hat sie mit zwei der beiden Brüder abgeschlossen ist nicht mehrgleißig gefahren. Fetter Pluspunkt.

Genauso wie die passenden Charaktere der Jahreszeiten. Am Anfang fand ich den Herbst etwas… seltsam. Ich glaube das liegt daran, dass er immer Wein zu trinken scheint, aber nie besoffen ist. Wenn man mal überlegt hatte er ja genug Jahrhunderte Zeit um sich eine gewisse „Immunität“ anzutrinken.
Der Sommer war einfach der Beste. Es hat so sehr gepasst das er so ist wie er ist. Seine Versuche Maya zu gewinnen habe ich gefeiert. Es hat nur noch gefehlt, dass er sich in einem Spiegel anstarrt und selbst bewundert. Vielleicht kommt das ja noch.
Der Frühlung versucht dem Sommer nachzueifern und so formuliert macht es tatsächlich sind, weil der Frühlung ja der Vorbote ist

Bleibt noch der Winter. Tja, er ist absolut liebenswert. Aber darauf will ich nicht weiter eingehen, da mich noch etwas anderes beschäftigt.

NUR FÜR LEUTE DIE ES SCHON KENNEN!!! SPOILER!!!

Ich mag das Ende nicht. Ich habe geweint und hatte so Mitleid mit dem Winter. Ich wollte und will immer noch Gaia eine so richtig verpassen. Am besten fällt sie noch so blöd, dass sie sich etwas bricht. Blabla Naturgesetz, blabla… Sie ist die Natur, dumme Schnepfe!
Das war für mich so gar nicht romantisch.
Auch das sie sich für den Herbst entschieden hat und dort dann die 100 Jahre verbringen musste. So uncool. Ab diesem Teil habe ich nicht mehr gerne weitergelsen.
Aufgrund dessen bin ich schwer am überlegen, ob ich die Reihe abbreche, weil ich solche halbe Dinger nicht leiden kann. So gar nicht.

SPOILER ENDE!!!

Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen, falls es nicht sowieso schon jeder kennt. Der Schreibstil wird mir noch eine Weile im Gedächtnis bleiben und die wirklich originelle Idee werde ich einige Zeit lang feiern. Mir hat es wirklich gut gefallen, bis auf SPOILER.


Seitenanzahl: 269
Preis: -Print: 7,99   -eBook: 3,99
Erster Band von 4
Durchschnittliche Bewertungen loben diese Geschichte in den höchsten Tönen.

Schattenzwang von Jaqueline Mercedes

Screenshot (2)

Vorsicht, liebe Leser. Dies ist das finale Ende der Schattenreihe. Wer gespoilert werden will, kann nun gerne fortfahren zu lesen.
Das eBook habe ich freundlicherweise von Jaqueline zur Verfügung gestellt bekommen. Ihr habt ja keine Ahnung wie sehr ich mich darauf gefreut habe.

Inhalt: Roxana und Vlad machen Urlaub, der leider nicht lange genug andauert. Roxi macht sich Gedanken über ihren Bruder und ihre verflixt böse Mutter.
Kaum kommen sie daheim an gibt es geheimnissvolle Einladungen, Drohungen, Entführungen in die man quasi eingewilligt hat, wirksame Spritzen und den altbekannten Kampf um Leben und Tod.
Hatte ich schon erwähnt, dass es hier um Vampire und ihre Jäger geht? Ich glaube diese Info habe ich ausgelassen. Roxis Mutter will alle abschlachten und Roxi versucht das zu verhindern, weil die Einstellung grundlegend falsch ist. Schließlich ist sie mit Dracula verheiratet. Weiterlesen