[Rezension] Das Geheimnis der Schwimmerin von Erika Swyler

Das Geheimnis der Schwimmerin

Quelle: randomhouse.de

Dieses Buch hat ein so schönes, mysteriöses Cover, dass ich einfach nicht weiterstöbern konnte. Deshalb danke ich dem Bloggerportal für dieses Exemplar. Dieser Wasserstrudel hat mich in seinen Bann gezogen.

Inhalt: Simon lebt allein, hat seinen Job verloren und wohnt im heruntergekommenen Elternhaus. Da findet er ein Päckchen vor seiner Tür. Darin ist ein Buch, dass einige Überraschungen bereit hält. Er findet immer mehr über seine Familie heraus und beginnt zu recherchieren. Je tiefer er gräbt, desto mehr Angst bekommt er. Alle Frauen der Familie scheinen am 24. Juli zu ertrinken. Nur noch eine Woche dann ist es wieder soweit und seine Schwester könnte ihr Leben verlieren.

Inhalt: Das Buch ist auf jeden Fall mal fesselnd geschrieben. Es ist nichts was man mal nebenbei lesen kann. Man muss sich konzentrieren um dem Inhalt und den neuen Verstrickungen folgen zu können. Selten habe ich etwas so verschachteltes gelesen. Auf eine gute Art und weise. Ich habe nicht vorher herausgefunden wie das Ende ausgehen mag und wie die Verwandtschaftsgrade oder Freundschaften der Vergangenheit mit der Gegenwart zusammengehören. Wirklich faszinierend. Was das alles an Planung erfordert haben muss, um sich da nicht zu verhaspeln und alles in der richtigen Reihenfolge zu erzählen.

Da Buch erzählt einmal in der Gegenwart mit Simon und wechselt zwischendrin immer wieder zu Amos der vor 250 Jahren gelebt hat. Ich fand es am Anfang verwirrend, dass es zwar eine Ankündigung gab, wenn man in die Gegenwart kommt, aber keine, wenn die Vergangenheit ansteht. Die Kapitel an sich sind in gute Häppchen unterteilt und unterstützen das Verarbeiten der neuen Informationen.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Vergangenheit besser gefallen hat als der Part in der Gegenwart. Die Charaktere dort waren um einiges interessanter und hatten Makel mit denen sie versuchen mussten klar zu kommen. Es ist mehr passiert und hat mich persönlich einfach mehr angesprochen, vor allem, weil Amos in einem Zirkus arbeitet und man so Tricks und Artisten kennengelernt hat.

In der Gegenwart, war da eben Simon. Er hat mit der Tochter des Nachbarns geschlafen, weil sie sich eben gerade anbietet und hat unglaublich viel von Fremden verlangt. Auch die Angst um seine Schwester kam bei mir nicht an. Es wirkte etwas kalt und unpersönlich. Ich konnte leider nicht so mit ihm warm werden.

Eichtig begeistert war ich von seiner Schwester. Elona. Wie sie immer seltsamer wurde, je näher das Datum gerückt ist. Wie unheimlich es war, wie glaubhaft es dargstellt wurde. Wie man sich Sorgen um ihr Wohlbefinden gemacht hat, auch ohne das Simon da nachhelfen muss.

Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Es macht Spaß, die Charaktere sind gut durchgemischt und so gut durchdacht, dass sie sehr realitätsgetreu gewirkt haben. Die Verzweigungen und Verstrickungen machen das Buch zu einem kleinen Schatz, in meinen Augen. So was gutes hab ich selten gelesen.


Preis: 10,99 (TB)
Verlag: blanvalet
Seite: 443

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