[Gastrezension] Die Tote auf den Gleisen

Hallo ihr Lieben,

hier lest ihr die allererste Gastrezension auf dem Blog. Elias von Captain Books hat mich gefragt, ob ich nicht Lust dazu hätte und ich habe… mir erstmal nicht geantwortet. Ich bekam die Mail, da war ich gerade in England. 3 Tage später war ich daheim und die Mail tief vergraben. Was mir noch immer wahnsinnig Leid tut, trotzdem hat er mir noch eine Chance gegeben. Alles hat wunderbar geklappt und ich würde mich freuen, wenn man irgendwann einmal wieder an an etwas zusammenarbeitet. Schaut unbedingt mal auf seinem Blog vorbei!
Viel Spaß

Hintergrund:

Ich war mal wieder beim Eulenspiegel Verlag unterwegs und habe mich da nach einem guten Krimi umgeguckt. Da sich in dem Verlagsprogramm viele authentische Kriminalfälle befinden, bin ich dort auch relativ zügig fündig geworden.

Ich habe mich für „Die Tote auf den Gleisen“ entschieden, weil dieses Buch ein gut gewähltes Cover hat. Mit einer Brille, an der das eine Glas gesprungen ist und der roten Schrift, sorgt dieses Bild schon im Vorfeld für eine gewisse Spannung.

Inhalt:

Am Morgen findet ein Streckenläufer der Reichsbahn eine Frau tot auf den Gleisen. Trotz winterlicher Temperaturen trägt sie weder Mantel noch Jacke. Die Kriminalpolizei ermittelt, dass es sich um die 20-jährige Ruth F. handelt, Studentin an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Görlitz. Man geht von einem Selbstmord aus … Das ist die Ausgangssituation für die Titelgeschichte des siebten Bandes mit authentischen Kriminalfällen aus Görlitz und Umgebung von Eveline Schulze. Die Autorin begibt sich erneut auf Tätersuche. Aus Unterlagen und Zeugenberichten rekonstruiert sie minutiös den Hergang. Auch in den beiden anderen Fällen geht es spannend zu: Ein junger Mann glaubt 1990, den Mord an seiner Freundin vertuschen zu können. Und Ende der 60er Jahre jagt die K in Görlitz einen Vergewaltiger, der es auf Frauen mit Brille abgesehen hat.

Fazit:

Das Buch spiegelt besonders spannend drei authentische Kriminalfälle in Görlitz wieder. Dabei wird besonders Wert auf das soziale Umfeld der Täter gelegt. So bekommt man einen guten Eindruck in das Leben dieser.

Die Geschichte ist klar strukturiert und mit passenden Bildern aufgepeppt, sodass man das Buch sehr gut in einem Fluss durchlesen kann. Ebenso bleiben durch die Bilder, die eigenen „Gedankenbilder“ nicht nur Vorstellungen.

Aber auch der geschichtliche Hintergrund aus Zeiten der DDR und die Stadtgeschichte von Görlitz werden gut erzählt. Man bekommt einen ausführlichen Eindruck über die Arbeit der damaligen Polizisten.

In meinen Augen wurden die wahren Mordgeschichten sehr gut in das Buch eingebettet und damit besonders lesenswert.

Kommentar:

Eveline Schulze, geboren 1950, studierte Journalistik. In den 80er Jahren war sie bei der Kriminalpolizei Görlitz tätig. Sie legte mit »Mordakte Angelika M.« (2007), »Kindsmord« (2009), »Liebesmord« (2010), »Mord in der Backstube« (2012), »Kindsleiche im Ofen« (2013) und »Vaters Pistole« (2015) bereits sechs erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vor.

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