[ 10 Tage Suppenkur] Vom Kauen zum Schlürfen

Hey Leute,

wie ich euch versprochen habe, kommt hier jetzt meine Erfahrung mit der 10 Tage Suppenkur von focus.de. Zuerst einmal: Ich habe nicht alles so gemacht wie es auf der Seite vorgeschlagen wird. Ich habe weder die Smoothies jeden Tag getrunken, noch mir Leberwickel gemacht oder ein Mittagsschläfchen gehalten. Aber von vorne.

Wie bin ich auf die Idee gekommen?
Eine Freundin hat immer wieder Probleme mit dem Magen. Das liegt mit der Fructose- und Lactoseintoleranz zusammen. Also hat sie beschlossen mit einer Entschlackungskur ihrem Magen eine Pause zu gönnen und eventuell die Gesundheit damit zu verbessern. Hier komme ich ins Spiel. Sie hat mich gefragt, ob ich bei der Kur mitmache und da auch ich Probleme mit dem Magen habe (da sind keine Unverträglichkeiten dran Schuld), habe ich zugestimmt. Zusammen haben wir uns auf die Suppenkur geeinigt.

Wie ist die Suppenkur aufgebaut?
Sie geht, wie ihr schon lesen konntet, 10 Tage. Dabei sind die ersten beiden Tage „Entlastungstage“. Es wird noch fest gegessen. Hauptsächlich Obst, Gemüse, Reis und Kartoffel. Danach geht es weiter mit 6 Suppentagen. Morgens, mittags, abends. Während in den ersten Tagen in den Suppen noch Kartoffeln waren die fit halten, waren die Suppen gegen Ende meist nur noch Brühe und Gemüse. Keine Kalorien oder Zucker. Die letzten zwei Tage waren die „Aufbautage“. Es gibt wieder feste Nahrung. Gemüse und Kartoffel, festes Obst UND Brot mit Honig (wie sehr ich mich auf Brot gefreut habe, unglaublich).

Warum genau macht man Suppenkuren?
Im Darm bleiben immer Reste des Essens vorhanden. Nicht alles was man zu sich nimmt, kommt auch wieder raus. Je mehr dieser „Reste“ im Darm vorhanden sind, desto schlechter ist die Verdauung. Sie dauert länger und kann auch Schmerzen verursachen. Bis zu 5kg können sich so ansammeln. Mit flüßiger Nahrung spült man damit einiges heraus. Wenn man dann noch mit einem Irrigator, Brottrunk oder Heilerde arbeitet ist der Erfolg größer. Natürlich kann man das auch als kurzen Abnehmerfolg machen.

Kann das jeder machen?
Irgendwo auf der Seite steht, dass Leute mit bestimmten Krankheiten lieber zuerst mit ihrem Arzt sprechen sollten, bevor sie damit starten. Leider kann ich euch aus dem Kopf heraus nicht mehr sagen wen das alles betrifft.

Wie aufwendig ist das alles?
Ich habe mir einen Plan erstellt und ausgedruckt. So habe ich jeden Tag auf einen Blick gesehen, was es gibt und welche Lebensmittel dafür benötigt werden. Um die Suppen aus den frischen Zutaten zubereiten zu können, sollte man einen Mixer oder einen Pürierstab besitzen, sonst wird die Suppe ja nicht flüßig. Wir sind zusammen einkaufen gegangen und haben für die ersten Tage eingekauft. Da alles frisch ist, reicht ein Einkauf nicht. Es könnte passieren, dass einige Zutaten bis zu ihrem Gebrauch nicht mehr frisch genug sind.
Während das Frühstück meistens sehr schnell zubereitet war (5min), hat man beim Mittag- und Abendessen etwas länger in der Küche gestanden (zwischen 10 und 30 Minuten), aber das ist alles noch ziemlich human, finde ich.

Wie ist es mir ergangen?

Gemüse und Kartoffeln - Suppenkur
Entlastungstage: Die waren erstaunlich einfach zu bewältigen. Auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten ist einfacher als gedacht, wenn man das Richtige zu den richtigen Zeiten verspeist. Außerdem gewöhnt man sich auch daran, etwas länger in der Küche zu stehen. Das gilt jedoch nur für Leute die nicht sowieso schon jeden Tag kochen müssen.

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Suppentage: Die erste Tag war… ungewohnt. Nicht schwer einzuhalten, sondern einfach ungewohnt nichts zu kauen oder neben dem Hausarbeit schreiben keine Trockenfrüchte zu verspeisen. Es war ein ganz seltsames Gefühl. Es hat mir so gefehlt, einfach nur zu kauen.
Der zweite Tag war einfacher. Ich habe sogar die Abend-Suppe nicht gemacht, weil ich noch satt vom Mittag war. Das hat mich richtig überrascht, weil ich Essen liebe und es immer gern mache. So ging es dann auch weiter, bis… Montag(Tag6). Davon habt ihr vielleicht schon kurz bei der Montagsfrage gelesen. Meine Glieder haben gezittert, alles war so schwammig und weich. Meinem Körper hat der Zucker gefehlt, glaube ich. Oder war das einfach Entzug? Jedenfalls habe ich an diesem Tag die Einzelteile des Frühstücks so verzehrt und eine Banane oben drauf gelegt (sowie ein Stückchen Schokolade). Danach ging es mir wieder wesentlich besser. Der Rest der reinen Suppentage ging es mir wieder gut.

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Aufbautage: Mein Kiefer hat geschmerzt. Es war so anstrengend zu kauen. Ein Workout. Der Teller sah sehr viel… bunter aus. Das Essen hat wieder mehr Spaß gemacht.

Hat es gemacht was es verspricht?
Mein Darm ist leerer als zuvor, dass merkt man nicht nur ein wenig auf der Waage, sondern auch beim Bauchumfang der geschrumpft ist. Ich werde keine vollen Tage mehr machen, außer ich habe es dringend nötig. Ich denke ich werde, denke ich, im Monat ein oder zwei Suppentage einbauen, das tut nicht nur gut, sondern entlastet auch. Wie ihr seht muss man absolut nicht hungern. Die Portionen sind… groß.

Habt ihr so was schon mal gemacht? Hat es euch etwas gebracht?

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5 Gedanken zu “[ 10 Tage Suppenkur] Vom Kauen zum Schlürfen

  1. Vor sehr vielen Jahren , aber mehr die kohldiät, eine Woche kohlsuppe, den ganzen Tag. Hab sehr gut angenommen. Trotzdem mache.i das nie wieder. Die Bude stinkt, mit Kindern nicht möglich doppelt kochen ist doof. Fazit Ca zwei kg waren wieder drauf.
    Ich hatte sehr gut und ziviel abgenommen

    Gefällt 1 Person

    • Wow eine Woche immer das gleiche? Hört sich hart an! Ja als Abnehmwaffe kann man sowas leider nicht verwenden und doppelt zu kochen ist wirklich besch*****. Früher habe ich Suppen nicht als vollwertige Mahlzeit angenommen und deshalb nie zu mir genommen. Deshalb klingt mein „Bericht“ wahrscheinlich so positiv überrascht 😀

      Gefällt 1 Person

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