[Buchrezension] How to Love von Katie Cotugno

So geht Liebe Katie Cotugno

Zu deutsch „So geht Liebe„. Ich habe ewig gebraucht um es zu lesen. Was weniger am Inhalt als an meiner mangelnden Motivation lag.

Inhalt: Reena liebt Sawyer. Schon lange. Sie kennen sich ihr Leben lang. Doch erst mit 15 kommt es dazu, dass sie sich näher kommen.Eigentlich will sie einfach nur weg aus der Stadt und macht daraus keinen Hehl. Sawyer kommt ihr zuvor und verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Was keiner von ihnen zu dem Zeitpunkt wusste ist, Reena ist schwanger.
Drei Jahre später ist Reena noch immer in der Kleinstadt, wohnt bei ihren Verwandten und jobbt in dem Café ihres Vaters. Plötzlich steht ihr Sawyer gegenüber. Nach drei Jahren ist er wieder da und er hatte keine Ahnung, dass er mittlerweile Vater geworden ist.

Meinung: Ganz anders als erwartet. Zuerst einmal dachte ich, die Zeit in der Reena 15 ist, wird zu Anfang in ein paar Kapiteln oder Rückblenden abgehandelt. Das war nicht der Fall. Ein Kapitel war „Davor“ und das nächste dann „Danach“, immer abwechselnd. Eine solche Splittung mag ich ehrlich gesagt gar nicht. Das liegt daran, dass ich in die Geschichte so einfach nicht rein komme. Andauernd wird die Zeit geändert, manchmal verliert man den Überblick in welcher man sich gerade befindet. Emotional konnte ich mich nicht hineinfühlen und war dementsprechend auch nicht mitgerissen bei den liebenden und schmerzenden Szenen.

Die Inhaltsangabe war so vielversprchend. So sehr habe ich mich darauf gefreut es endlich lesen zu können. Letztendlich war ich nur froh, dass ich es hinter mich gebracht habe.

Reena ist noch immer ein Teenager, doch sie verhält sich wie eine gestandene Frau. Geht nicht auf einfache Provokation ein, gibt nach und kümmert sich um alle. Es hat mir zu lange gedauert bis sie endlich ihren Mut wieder gefunden hat laut auszusprechen was sie nervt (wie sie von allen behandelt wird). Still hat sie einfach alle über sich drüberfahren lassen. Da konnte ich nicht einmal Mitleid aufbringen, weil sie sich auch in Selbstmitleid gebadet hat.

Sawyer habe ich nicht verstanden. Kommt nach Hause, findet heraus das er eine Tochter hat und fragt nicht danach. Da war keine Emotion in ihrem ersten Gespräch. Auf die Art: „Hab gehört du hast eine Tochter? Ah, nice. Sicher das es meine ist? Okay, wir sehen uns.“
Ging gar nicht. Der Typ hat sich nicht mal angestrengt und Reena ist ihm wieder verfallen.

Das soll eine Liebesgeschichte sein? Ich konnte keine Liebe entdecken. Es war wie eine Abhängigkeit, eine schlechte Angewohnheit die man nicht ablegen kann. Die Gefühle kamen null rüber. Reena konnte ihn nicht leiden. Sawyer war genauso wie vorher unbeschwert. Mit der Erwartungshaltung, dass er nur auftauchen muss, damit alles so wie früher wird (da war es auch nicht gerade voller Sonnenschein).

Nein, ich kann es nicht weiterempfehlen. Es wirkt so vielversprechend, weckt Hoffnungen auch etwas tiefgründiges trotz der jungen Protagonisten. Der Inhalt kann da leider nicht mithalten.

Sprache: Ich habe das Buch auf englisch gelesen. Es war nicht schwer. Kurze, einfache Sätze. Keine Fremdwörter. Meistens sehr flüßig zu lesen. Manchmal hat Reena ein paar Gedankengänge bei denen man innehalten muss, damit man nachvollziehen kann, wie sie jetzt darauf kommt, aber das wird in der deutschen Version genau so sein.


Seiten: 405
Preis: 8,99 (Paper) 0,99 (eBook)
Verlag: Quercus Children’s Books

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