[Buchrezension] Score von Aubrey Irons

Ich kann es einfach nicht lassen. Jede Stiefbruder-Geschichte die ich gelesen habe, war nicht gut. Trotzdem habe ich mich wieder einem Buch zugewendet bei dem es um die Liebe zwischen Stiefbrüdern geht. Mal schauen was diesmal draus geworden ist.

Inhalt: Hailey kann es nicht fassen. Ihr Vater heiratet nach nur sechs Monaten Beziehung die Mutter von Dalton. Dalton begint zusammen mit ihr das College. Dort ist er jetzt schon der gefeierte Quarterback von dem erwartet wird das er sich dem Stereotyp entsprechend verhält. Dem kommt er nur zu gerne nach. Als sich seine neuen Teamkollegen jedoch anfangen sich für Hailey zu interessieren kommt er ins stocken. Dsa kanner nicht zulassen. Schließlich ist sie bald seine Stiefschwester, oder nicht?

Meinung: Ich hätte auf meine Erfahrungen setzen sollen. Das Buch war nicht wirklich gut. Weiterempfehlen werde ich es auf keinen Fall.

Da ich mein Fazit schon am Anfang gebracht habe, will ich euch jetzt noch kurz erklären, was genau denn so enttäuschend war. Da hätten wir einmal das Hailey keine Ahnung von Gefühlen hat oder sie von der Autorin einfach nicht hingeschrieben wurden. Nicht einmal ein Flattern im Bauch oder unangebrachte Tagträume. Sie starrt ihren Bruder an, steht auf seinen SixPack und das scheint alles zu sein. Außerdem verleugnet sie von Anfang an das sie was für ihn übrig hat. Und das zieht sie durch, bis kurz vor Schluss. Auch wenn ihre Taten was anderes sagen, ist sie in ihrem Kopf total neutral gegenüber Dalton. Total verwirrend.

Dalton ist ein Arsch wie er im Buche steht. Genau so wie es erwartet wird. Nur das er Bad Boy innerhalb weniger Kapitel kippt und zum handzahmen Hündchen mutiert… Nope, das passt leider nicht zusammen. Obwohl er lange noch so tut als ob. Schließlich muss er dem Image treu bleiben und so tun als hätte er erst einen Dreier und wenig später einen Vierer geschoben. Abstoßend.

Freunde der beiden haben kaum bis wenig Sendezeit. Die Charaktere sind sehr grob und extrem übertrieben dargestellt. Wirklich eine Schande, weil ein paar Potential hatten.
Die eigentliche Handlung, die mir nicht mal einfällt, fällt total in den Hintergrund, weil Hailey und Daolton nach ca. 60% nur noch Sex haben.

Die schieben quasi einen Marathon. Im Wohnzimmer, im Bett, im Umkleideraum, auf dem Spielfeld, im Trainingsraum und ich bin mir sicher das es da noch mehr gab. Okay, ja das Cover weißt schon darauf hin das die beiden Sex haben werden und das auch nicht allzu wenig. Aber das war Porno. Anders kann ich es einfach nicht beschreiben. Aus anderen Fehlgriffen bin ich ja so einiges gewohnt, aber die beiden treiben es wortwörtlich echt auf die Spitze.

Eines muss man dem Buch allerdings lassen: Es gab fantastische Dialoge, mit witzigen Onelinern und schlagfertigen Combacks. Das ist leider auch das einzig positive das ich zu schreiben habe.

Wie schon erwähnt, ist es nicht unbedingt empfehlenswert außer ich braucht eine Menge Sex zwischen den Seiten.

Sprache: Sehr einfach. Kurze Sätze und sehr deskriptiv geschrieben. Hier und da fallen ein paar Sportbegriffe, aber die muss man nicht verstehen.

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