The Rose and the Dagger von Renee Ahdieh

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Da der erste Teil „Zorn und Morgenröte“ erst dieses Jahr im Februar als Hardcover  erschienen ist, wird der zweite Teil wohl noch etwas auf sich warten lassen. Zumindest konnte ich weder einen deutschen Buchtitel noch ein Erscheinungsdatum finden.
Da mich der erste Teil richtig in seinen Bann gezogen hat, habe ich mir sofort den zweiten gekauft.

Inhalt: Shazi ist nun in einem Camp in der Wüste untergekommen. Die Stadt ist zur Hälfte niedergebrannt und sie muss sich verstecken. So sieht sie jedoch ihre Familie wieder. Noch hat sie keine Ahnung, dass es ihr Vater war der den Tod über die Stadt gebracht hat oder das Tariq, ihr bester Freund, es darauf ansetzen wird um jeden Preis ihren Ehemann zu ermorden.
Khalid mischt sich derweil unter die Leute und hilft ihnen anonym ihr Leben wieder aufzubauen. Der Frieden herrscht jedoch nicht lange. Salim, sein Onkel, will ihn fallen sehen und die Stadt übernehmen.
Ein Wettlauf beginnt wer Khalid zuerst von der Klippe stößt.

Meinung: Natürlich war das Paar bis zu der Hälfte des Buches circa voneinander getrennt. Wie soll es auch anders sein. Seltsamerweise hat es mich nicht aufgeregt, sondern mich noch mehr fasziniert, weil Khalid dadurch Zeit hatte sich ein wenig ohne seine Shazi zu entwickeln. Außerdem hat er, für mich, erst dadurch ein wenig mehr Persönlichkeit bekommen. Eigene Persönlichkeit die von keiner Person abhängig ist. Hoffentlich versteht ihr was ich meine.

Shazi ist trotz aller Vorsicht und Misstrauen an manchen Stellen zu naiv. Das hat nicht zusammengepasst. Ansonsten war ich sehr beeindruckt von ihrem Vater. Besonders wenn man aus seinem Blickwinkel gelesen hat. Von außen wirkt er so schwach und klein, aber in seinem Kopf ist er mit der Zeit Machtbesessen und zum Teil auch böse geworden und trotzdem konnte ich ihn nicht wirklich hassen. Weil er selbst in seinem Machthunger noch unschuldig gewirkt hat. Ein sehr komisches Gefühl war das, aber eben sehr gut geschrieben. Also er ist wirklich die beste Person in dem ganzen Buch, von der Entwicklung, des Schreibstils und der Glaubwürdigkeit.

Am Ende ging mir alles ein wenig zu schnell. Einige Szenen die ich unbedingt lesen wollte, wurden einfach ausgelassen. Zum Beispiel die endgültige Zusammenführung von Khalid und Shazi.
Da hat es gewirkt als hätte die Autorin nicht mehr so viele Seiten über und müsste sich entscheiden was wichtiger für die Geschichte ist.

Alles in allem eine sehr gute Fortsetzung der Duologie, trotz der kleinen Mängel habe ich mit gefiebert und konnte das Buch nicht beiseite legen. Ich würde die beiden Teile auf jeden Fall noch einmal kaufen, weil ich so etwas in der Richtung einfach noch nie gelesen habe.

Sprache: Da gebe ich euch den gleichen Rat wie bei „The Wrath and the Dawn„. Wenn ich nicht regelmäßig englisch lest und keinerlei Probleme habt euch Wörter aus dem Zusammenhang heraus zu erschließen, dann solltet ihr definitiv auf die deutsche Version warten.

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