Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Jojo Moyes, Ein ganzes halbes Jahr
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Dieses Buch habe ich von einem meiner Cousins zu Weihnachten bekommen. Ich habe es leider erst jetzt gelesen, weil ich nicht wusste was mich erwartet und das mag ich einfach nicht. Ich habe geahnt das es ein trauriges Buch ist und das kann ich noch weniger ab. Letztendlich habe ich mich am Riemen gerissen.

Inhalt: Louisa führt ein einfaches Leben und sie mag es. Doch dann verliert sie ihren Job und ihre Qualifikationen lassen es nicht zu das sie wählerisch sein kann. Dann bekommt sie ein Angebot von der Arbeitsfirma vermittelt. Begeistert ist sie nicht davon, aber sie kann nicht ablehnen. Es ist ein gut bezahlter Job, der auf sechs Monate begrenzt ist.
Sie soll sich um einen Querschnittsgelähmten kümmern. Ihn unterhalten und aufmuntern.
Die ersten Wochen sind schwer und belasten sie, doch je besser sie Will kennenlernt, desto mehr schließt sie ihn in ihr Herz.
Dann erfährt sie warum der Job nur auf sechs Monate ausgelegt ist und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meinung: Meine Freundin, die das Buch vor mir gelesen hat, hat mich angelogen. Sie hat gesagt es ist kein trauriges Buch. Und auch wenn ich unterbewusst wusste das da irgendetwas nicht stimmen kann, habe ich es trotzdem gelesen.

Ich weiß nicht ob ich es loben oder verfluchen soll. Ob ich es mochte oder nicht. Ob es mir gefallen hat oder nicht. Ob ich es weiterempfehlen soll oder nicht. So zwiegespalten war ich schon lange nicht mehr. Oder war ich es überhaupt schon einmal?

Okay, arbeiten wir uns durch die Punkte. Der Schreibstil ist auf jeden Fall ein dickes Plus. Schade, das man nichts aus Wills Sicht lesen kann, aber die detaillierten Beschreibungen von Reaktionen und Überlegungen machen das mehr als wett. Das hat mich sofort in seinen Bann bezogen.

Kennt ihr den Film: Ziemlich beste Freunde?
Für mich war dieses Buch genau so. Bloß das der Betreuer dieses Mal eine Frau ist anstatt ein Mann und das Ende ist anders. Für mich war das keine Liebesgeschichte. Es war eine Geschichte über tiefe Freundschaft, über selbst gewählte Familie und Zuneigung.

Die Charaktere waren sehr realistisch dargestellt und hatten eine wahnsinnige tiefe die mich auf Anhieb überzeugt hat. Etwas seltsam und übertrieben war nur Louisas… Kleidungsgeschmack.

Was übrigens noch total gut war, war das Ende. Also,das man lange mitraten konnte. Selbst hin und her geschwankt ist. Das man nicht von Anfang an sagen konnte wie es ausgeht. Das man mitgefiebert hat. Das man mitgelitten hat. War wirklich gut geschrieben und insziniert und realistisch.

Wie am Anfang schon erwähnt, weiß ich nicht was ich von dem Buch halten soll, deshalb erspare ich mir mein kleines Fazit am Ende und lasse euch selbst urteilen. Den Kinofilm werde ich mir auf jeden Fall nicht ansehen. Das liegt nicht an meiner Unentschlossenheit, sondern daran das ich aufgehört habe Buchverfilmungen anzusehen.

Vielleicht könnt ihr mir von euerer Erfahrung mit dem Buch berichten? Ging es euch ähnlich wie mir oder habt ihr eine ganz andere Meinung? Verlinkt doch eure Rezis, ich bin super gespannt.

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3 Gedanken zu “Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

  1. Ich war auch zwiegespalten. Es gibt viele Punkte, die mir gut gefallen – der Schreibstil, die Charaktere, das Ende (sehr konsequent). Aber es gab eben auch Punkte, die mir nicht gefallen haben. Bei Interesse, hier meine Rezi :): https://buchstabentraeumerei.wordpress.com/2016/06/21/rezension-ein-ganzes-halbes-jahr-von-jojo-moyes/

    Den Film werde ich mir ebenfalls nicht anschauen. Mir haben weder der Trailer noch einzelne Clips gefallen – Emilia Clarke finde ich einfach eine fürchterliche Besetzung 😉

    Liebe Grüße,
    Anna

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