Montagsfrage: Leseproben bei Entscheidung?

Huhu,

heute kommt die Montagsfrage mal an einem Mittwoch. Am Montag habe ich mein Praktikum begonnen und weil ich das nicht in der Heimatstadt, sondern woanders mache, bin ich auch nicht daheim. Befinde mich jetzt also in doppelter neuer Umgebung und… naja ich bin ein Gewohnheitstier und Neues…. mag ich am Anfang nicht so.
Also habe ich den Montag damit zugebracht mich in meinem „Zimmer“ wohl zu fühlen und es so einzurichten, dass es daheim ähnelt.
Jetzt gefällt mir das Zimmer aber der Stadtlärm nervt mich etwas, daheim höre ich nur die Vögel zwitschern oder Grilen grilen. Daheim scheint die Sonne niemals ins Schlafzimmer und ist damit immer etwas dunkler als der Rest. Hier scheint sie direkt rein, den ganzen Tag und auch noch spät abends… mein Schlafrythmus freut sich nicht darüber.
Aber man gewöhnt sich ja an alles und wenn das meine einzigen Meckerpunkte sind, bin ich doch gut dran oder?

So jetzt aber tatsächlich zur Montagsfrage die von Buchfresserchen gehostet wird:

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Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

Tja dazu gibt es keine reine Antwort. Ein klares Jaein.

Bei Printbüchern schaue ich auf Titel, Cover und Inhaltsangabe. Da ist es im Geschäft einfach der erste Eindruck der zählt oder die Bewertungen die man vorher gehört/gelesen hat.

Bei eBooks ist das ganze etwas anders. Ich glaube ich habe noch keines meiner über 200 eBooks gekauft ohne vorher die Leseprobe gelesen zu haben, außer sie waren umsonst (dann kann man sich die Leseprobe nicht herunterladen). Ich habe auf meinem eReader sogar einen Ordnder der mit „Leseproben“ betitelt ist. Da warten sie darauf von mir gekauft oder gelöscht zu werden.

Ich glaube, dass ist bei mir so, weil ich hauptsächlich englische eBooks lese und die meist günstiger sind. Macht im ersten Moment keinen Sinn, ich weiß. Aber würde ich nicht erst die Probe lesen würde ich wahllos alles kaufen was nett klingt. So sortiere ich zumindest vorher aus, bevor ich es mir aneigne.
Bei Printbüchern verlasse ich mich tatsächlich einfach auf die oben genannten Mittel und meistens bin ich damit gut beraten.

Wie macht ihr das? Und lest ihr/ habt ihr solche Printleseproben (so selten das ich davon eins wirklich gelesen habe, wenn ich eins hatte) ?

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2 Gedanken zu “Montagsfrage: Leseproben bei Entscheidung?

  1. Hallo,

    Klappentext und Cover reichen mir auf keinen Fall. Dafür habe ich zu viel mit Werbung und Marketing zu tun. Eine Leseprobe, wie sie zur Zeit in fast epischer Ausführung a geboten wird, ist mir aber definitiv zu viel. Ich brauche nach dem Klappentext einfach nur ein paar Sätze, um entscheiden zu können, ob mir die Schreibe an sich gefällt. Das Cover ist mir völlig egal. Spätestens dann, wenn man weiß, dass die wenigsten Autoren bezüglich des Covers etwas mitzureden haben…

    Liken

    • Huhu,
      jetzt wo du das mit den wenigen Sätzen erwähnst… bei Leseproben kann es sein, dass ich nach ein paar Minuten aufgebe 😀
      Ist bestimmt spannend in dem Bereich zu arbeiten, aber nimmt wahrscheinlich auch alle Illusionen die man evtl. mal hatte
      Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

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