Making the Cut von Anne Malcom

Making the Cut Anne Malcom

Ich konnte dem eBook nicht widerstehen. Die Leseprobe klang so gut, dass ich mir es sofort zulegen musste. Eine Frau die in die tiefste Pampa zieht um ihrer Vergangenheit und ihrem Ex zu entfliehen. Kaum dort angekommen trifft sie genau so einen Typen wie ihren Ex und ist magisch angezogen.

Inhalt: Gwen kündigt ihren Job und zieht in eine Kleinstadt. Dort verhofft sie sich Ruhe und Frieden. Weil ihre beste Freundin sie nicht alleine lassen kann und will, folgt sie ihr und die beiden eröffnen eine Boutique. Gleich in den ersten Tagen begegnet sie Cade. Einem Mann voller Tattoos und Muskeln. Er fährt seine Harley als wäre sie ein Teil von ihm und gehört den MC Sons of Templar an.
Er kann sie nicht in Ruhe lassen und nervt sie so lange bis sie aufgibt und mit ihm ausgeht. Doch Gwen kann sich nicht auf ihn einlassen, schließlich war ihr Ex auch ein Biker und seine Gang hat sie für ein halbes Jahr ins Krankenhaus befördert. Was wird aus den beiden wohl werden?

Meinung: So viel. In diesen fast 400 Seiten ist so viel passiert, dass ich am Ende nicht mal mehr wusste wie das ganze angefangen hat. Es gab so viele  Up and Downs. So viele Versöhnungen und Streitigkeiten, Rückfälle und Überwindungen. Es war die allbekannte Achterbahn der Gefühle, nie hat man sich erholen können.

Beide Charaktere sind extrem komplex aufgebaut. Das habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Cade ist ein echter Schnuckel. Er ist besitzergreifend und bringt damit Gwen regelrecht auf die Palme. Immer und immer wieder. Gwen ist eine herzliche Person, nur vor den großen bösen Bikern hat sie durch ihre Erfahrungen Angst.

Finde es super, dass diese Angst Zeit braucht um besser zu werden und nicht sofort verschwindet. Das sie das Vertrauen neu aufbauen müssen. Obwohl so viel passiert ist, kam einem das eBook nicht vollgestopft vor oder zu lang gezogen, weil die Veränderungen zu „schnell“ kamen.

Es hatte ein angenehmes Tempo und auch der Schreibstil war sehr angenehm und zu den Charakteren passend. Es ist sogar so, dass sich die Sprache der beiden im Laufe des Buchs verändert. Gwen nennt alle am Ende „honey“, obwohl sie vorher alle mit Namen angesprochen hat und Cade lässt Schimpfwörter weg, mit denen er am Anfang um sich geschmissen hat.

Insgesamt bin ich regelrecht fasziniert von dem eBook, weil ich bestimmt noch ganz viele andere Besonderheiten beim ersten lesen gar nicht bemerkt habe. Das sind mir die Liebsten. Man entdeckt beim zweiten oder dritten Lesen noch Zusammenhänge oder Veränderungen die einem beim ersten Mal gar nicht klar waren, weil man den Plot nicht kannte.

Ich kann es nur weiterempfehlen. Eine schöne Bikerromanze mit Mord, Totschlag, Entführungen, Waffen, Schwangerschaften, Scheidungen, Ex-Freunden, hungrigen Harleys und liebevollen Bikern.
Wenn es zu Lucky irgendwann einmal ein eBook geben sollte, bin ich die erste die es hat. Das ist mein Lieblingsbiker aus dieser Gang. Obwohl Bull auch ganz weit vorne mitspielt. Wieder ein Punkt den ich nur feiern kann. Man lernt wirklich alle kennen und sie sind verschieden wie Tag und Nacht. Fantastisch.

Sprache: Keinerlei Fremdwörter, die man sich nicht denken kann. Keine Fachgebiete über die man nachdenken müsste. Ich würde sagen, man lernt sogar ein paar neue Schimpfwörter. 😀

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