Ein Surfer zum Verlieben von Violet Truelove

Ein Surfer zum Verlieben Truelove

Dieses Buch war in der wunderhübschen Bookworm Relax Box enthalten. Der Inhalt klang vielversprechend und ich habe mich sehr darauf gefreut.

Inhalt: Lindsay ist Autorin von Liebesromanen und ist damit ziemlich berühmt geworden. Ihrer erster Band handelt von Warden, einem Surfer. Sie hat ihn in ihrem Buch nicht groß verändert, seine Person fast übernommen. Niemals hätte sie gedacht, das diesen Roman so viele Leute lesen würden und jeder weiß wen sie damit gemeint hat. Nur er nicht. Jetzt ist er ihr neuer Nachbar und sie hat keine Ahnung wie sie ihm beichten soll, das es da draußen ein Buch mit ihm gibt… mit Sexszenen die das ganze Dorf kennt.

Meinung: Ein super lustiges leichtes Buch. Ich habe oft gelacht oder geschmunzelt oder den Kopf geschüttelt, weil ich nicht glaube konnte wie die zwei sich anstellen.

Während des Buches bekommt Warden gesagt das er ADHS hat und plötzlich schiebt er alles darauf. Er schläft schlecht, das ist das ADHS. Er hat Depressionen, ist das ADHS. Er hat den Neuen seiner Ex heftig verprügelt, ist das ADHS. Kommt schon Leute, klar hat es Auswirkungen, wenn man keine Tabletten nimmt, aber deshalb kann man doch nicht sein Verhalten darauf schieben. Ich kenne auch ein paar die das haben und das einzige was bei denen passiert, wenn sie vergessen die Tablette zu schlucken ist das sie sich benhemen als hätten sie einen über den Durst getrunken. Also das hat mich ziemlich auf die Palme gebracht.

Ebenfalls, aber das ist reine Geschmackssache, kann ich es nicht leiden, wenn andauernd die Wörter bumsen, ficken, Schwanz und vögeln verwendet werden. Das klingt so harsch. Da war auch eine Szene total süß und romantisch und dann kam das Wort „saugen“ (Dann saugte er plötzlich…), da war die Stimmung zerstört, zumindest für mich. Ihgit.

Lindsay leidet an Magersucht und ich finde es sehr toll, dass in dem Buch darüber geredet wird. Das man zum Teil auch ein wenig aufgeklärt wird, es allerdings nicht übertreibt und sich nur darauf konzentriert. Warden ist ein Surfer mit Bad Ass Qualitäten, naja ist ja nur das ADHS (Grrr). Der Typ war mit seiner Ex ein mieser Arsch und jetzt wo er von ihr getrennt ist, lässt ihr Einfluss nach und er kann wieder er selbst werden. Für mich war er ein wenig oberflächlich und zu triebgesteuert, zumindest am Anfang. Je mehr man sich hineingelsen hat, deto mehr hat er sich entfaltet und seinen weichen Kern gezeigt.

Sehr cool ist es auch, dass man aus mehr als nur zwei Sichtweisen die Geschichte verfolgen kann. Jedes Mal wenn die Sichtweise wechselt steht der Name der Person fett oben drüber, sodass man sich nicht erst wundert was gerade passiert ist.

Mal abgesehen von diesen zwei Kleinigkeiten finde ich das Buch super für unterwegs. Man kommt schnell wieder rein, muss sich nicht viel merken und hat trotzdem eine Menge Spaß. Es ist die perfekte Strandlektüre um mal abzuschalten und sich treiben zu lassen. Manchmal lohnt es sich aus seiner Ecke heraus zu kommen und solche Bücher zu lesen. Man wird häufiger positiv überrascht als man denken würde.

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