Flucht

Schwer zu glauben,
wie sie die Vergangenheit rauben.
Ohne zu blinzeln,
in dem sie blutrot die Wangen kitzeln.

Es kann nicht vermieden werden,
die Gefühle soll man nicht verbergen.
Wenn kein Grund zum Frieden herrscht,
wird ein neuer Weg gepfercht.

Verlust und Angst sind ausgeprägt,
eine Route wird auserkoren.
Zweifel und Ungewissheit sind ausgesäht,
man hat sich dagegen verschworen.

Offene Arme bleiben oft verschlossen,
ein aufatmen wird nicht genossen.
Altes ist tief verschüttet, unverzeihbar.
Neues wird verhindert, unverzeihbar.

Die Flucht erfolgreich beendet,
wird die Heimat gegen sie verwendet.

Ein neues Leben aufzubauen,
kann bei Behörden dauern.
Die Angst ist noch nicht überstanden,
gebetet wird zum Abendlande.

©K.Blanz

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