The Wranglers Mail Order Bride von Cindy Caldwell

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So oft sind mir diese „Mail order Brides“ Romane über den Weg gelaufen. Ich wusste nicht was da der Anreiz sein sollte. Habe nicht verstanden wieso es so viele gibt. Da habe ich mir kurzerhand eines besorgt, wenn ihr Lust habt lest weiter und bildet euch eine eigene Meinung. (Gibt es umsonst auf amazon)

Inhalt: Clara erhält einen Brief von ihrer Freundin in dem sie sie bittet zu ihr in den Westen zu kommen um sich Hank anzusehen.
Hank befindet sich in einer misslichen Lage. Sein Großvater ist gestorben und hat in seinem Testament veranlasst, ihm ein großes Stück Land zu vererben, dafür muss er allerdings verheiratet sien. Sollte dies nicht der Fall sein, hat er drei Monate Zeit um sich eine Braut zu suchen.
An dieser Stelle kommt Clara ins Spiel. Durch ein paar Angelegenheiten daheim, kommt ihr der Brief gerade recht und sie lernt Hank kennen und mögen.
Doch etwas scheint auf der Farm auf der nicht nur Hank und sein Vater, sondern auch seine 6 Geschwister leben, nicht zu stimmen.
Trotzdem entscheidet sie sich ihn zu heiraten…

Meinung: Mein erster und einziger Gedanke war: Wann fängt die Geschichte endlich an? Wo bleibt die Romanze? Das näher kennenlernen? Die ersten zarten Gefühle?

Clara ist eine ziemlich unscheinbare Person. Doch wenn es um Tiere geht ist sie an vorderster Front. Kämpft für deren Rechte und für ihr Wohlergehen. Dann kommt sie zu Hank. Der auf einer Farm lebt. Mit Tieren und nicht ein einziges Mal schaut sie sich die Tiere an, obwohl sie doch so eine starke Beziehung zu den Vierbeinern führt. Das fand ich richtig schade.

Denn Hank liebt seine Pferde ebenfalls. Wird sogar unter den Einheimischen als Tierflüsterer betitelt. Damit hätte man so schöne Szenen schreiben können. Leider gab es davon keine.

Und natürlich war dies eine reine Vernunft-Heirat, aber da es eine Romanze ist, dachte ich das es einen Kuss geben würde. Eine Umarmung, eine kleine Make-Out-Session, Händchen halten oder ähnliches.

Ihr merkt der Roman war nicht so mein Fall. Mir hat das Gefühl gefehlt, beziehungsweise die Zeit die die beiden gebraucht hätten um sich näher kennen zu lernen.

Der Familienstreit? Der wirklich unmögliche bockige Vater? Das Problem wurde ausführlich geschildert und das war richtig gut zu lesen. Das habe ich auch gerne gelesen. Wie sich Clara hat behaupten müssen und wie sie langsam von allen akzeptiert wurde.

Die „Mail Order Brides“ kann ich also zu den Akten legen, aber lasst euch von meiner Meinung nicht abhalten. Vielleicht ist genau dies das richtige für euch. Weniger Liebe dafür um so mehr der Kampf um Akzeptanz, in mehr als nur einer Hinsicht.

Sprache: War trotz des Umfelds leicht zu verstehen. Keine großartigen Fremdwörter die einen verwirren könnten. Die Sichtweisen wurden zwischen den beiden Hauptcharakteren gewechselt, allerdings ohne vorher einen Absatz oder ähnliches als Trennung zu hinterlassen. Man gewöhnt sich allerdings schnell daran.

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