Roark von Jacqueline Rhoades

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Eine Alienromanze. Ich muss sagen zu denen greife ich momentan öfter.

Inhalt: Auf der Erde leben nicht mehr nur die Menschen. Auch zwei verschiedene Alienrassen haben sich dort niedergelassen. Die Menschen interessieren beide Parteien nicht besonders. Sie wollen weiter Land gewinnen um ihr Imperium zu vergrößern. Dabei hat die eine Seite keine Skrupel die Einheimischen umzubringen, die andere meidet es sich weitere Feinde zu machen.
Mira lebt mit ihren Geschwistern in heruntergekommenen, einsturzgefährdeten Gebäuden. Zusammen lesen sie unregistrierte Kinder auf und füttern sie mit ihren Rationen durch. Kinder die nicht registriert sind, verschwinden von einer Nacht auf die andere und keiner weiß ob sie noch leben. Beschuldigt wird der Militärstützpunkt der Rasse die eigentlich keine neuen Feinde möchte.
Keiner traut ihnen und eine Rebellion bildet sich. Mira schließt sich ihr nicht an. Sie will nur herausfinden wo die Kinder sind und bewirbt sich um einen Job… und bekommt ihn erstaunlicherweise.
Roark, der neue Anführer der Basis ist entsetzt über den Zustand der Kommandozentrale und versinkt in Arbeit. Seine neue Mitarbeiterin verdreht ihm derweil den Kopf.

Meinung: Es hat mich in der Leseprobe mehr als nur angesprochen. Hat mich neugierig gemacht und mich auf eine putzige Romanze hoffen lassen.

Putzig kann man dies hier nicht bezeichnen. Roark kann seine Gefühle nicht so gut ausdrücken und befiehlt lieber als ihr zu gestehen das er sich Sorgen macht, weil sie im Kriegsgebiet wohnt. Er ist ruppig und nicht gewillt seine Art zu ändern. Doch jedes Mal, wenn ich seinen Part gelesen habe musste ich grinsen, weil man merkt das er selbst frustriert ist mit seiner Art. Es hat ein wenig gedauert bis ich mit ihm warm geworden bin, aber danach war ich ein kleiner Fan von seinen Wutausbrüchen, weil ein Mann sie schräg angesehen hat 🙂

Mira will nichts mit Roark zu tun haben. Schließlich führt er die Zentrale und muss über alles Bescheid wissen, also auch über die verschwundenen Kinder. Doch es kann nicht verkehrt sein ihn weiter zu ermutigen und beim Bettgeflüster etwas mehr zu erfahren, oder?

Das geht nur solange gut bis sie ihr Herz verliert und ihr Ziel aus den Augen. Das hat mich ein wenig gestört. Da sind Kinder mit denen sie geredet hat, mit denen sie ihr essen geteilt hat die einfach spurlos verschwinden und sie tumelt sich im Bett des Kommanders.

Liebe und Vertrauen schön und gut, aber meine Gedanken waren Non-Stop bei den Kindern, deshalb haben mich die explizieten Szenen genervt. Was ein Glück, dass sie selbst schnell wieder in die richtige Richtung gelenkt wird.

Eine Romanze die mich nicht ganz so mitgenommen hat wie andere ihrer Art. Sehr genaue Details und die Besonderheiten der Charaktere machen es allerdings trotzdem zu einem Lesevergnügen.

Sprache: Ich muss gestehen, manche Sätze habe ich immer noch verstanden. Dazu muss ich nocheinmal gestehen, die hätte ich nicht einmal auf deutsch verstanden. Wenn Roark mit seinen Männern über kaputte Jets und Waffen redet war ich raus. Kein Wort hat da einen Sinn ergeben. Auch sonst gab es Erfindungen die mir etwas Schwierigkeiten bereitet haben, die sich dann aber langsam geklärt haben. Also Vorsicht, nur etwas für erfahrene Leser der englischen Literatur.

 

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