Holding Out von Lila Rose

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Ist das nicht ein süßes Cover? Allein der Titel hätte mich nicht dazu gebracht dem Buch eine Chance zu geben. Es ist wirklich erstaunlich wie viel Einfluss Titel und Cover auf den Leser haben.

Inhalt: Zara hat eine 6 Jahre alte Tochter die alles besser zu wissen scheint, eine Freundin der man manchmal den Mund zukleben möchte und einen Nachbar an dem sie zu gerne mal knabbern möchte.
Da gibt es nur ein kleines Problem oder sagen wir besser ein großes. Zara ist auf der Flucht vor ihrem Ex-Mann. In unregelmäßigen Abständen zieht sie um und wechselt alle Nummern. Sie pflegt keinen Kontakt mehr mit Menschen die ihren Mann kennen, außer mit ihrem Bruder.
Genau der ist es, der ihren Ex ungewollt zu ihr führt.
Talon hat schon länger ein Auge auf seine Nachbarin geworfen und lädt sich eines abends einfach selbst zu ihr ein. Er weigert sich zu gehen und beschließt das sie von nun an ein Paar sind. Zara kann es einfach nicht fassen, wie hat Talon es geschafft auf ihrem Sofa zu landen? Hat sie nicht die Tür zugemacht?
Schnell wird aus ihrem neckischen Spiel ernst, als es an der Tür klopft und ein Überraschungsgast erwartet herein gelassen zu werden.

Meinung: Achtung, dies ist kein Roman den man allzu ernst nehmen sollte. Falls ihr meine Rezi zu Playing for Keeps gelesen habt, etwa in diesem Stil ist diese Geschichte verfasst wordn.
Für alle die es nicht gelesen haben eine Kurzfassung.

Talon ist übertrieben dargestellt. Wie er beschließt das sie ein Paar sind und ihren Kühlschrank plündert, weil er Hunger hat. Nicht ein Tag später hat sie die ganze Wohnung voller muskelbepackter Biker mit bösen Visagen die sie alle zu lieben scheinen und nur ihr Futter verschlingen wollen. Ihr erkennt das Schema? Eigenschaften werden sehr stark ausgeprägt und diese übertüncht alle anderen. Darauf werden sie reduziert und das macht es witzig.

Für manche sicherlich ein No-Go, ich selbst konnte die Art der Darstellung lange Zeit nicht leiden, heute schätze ich sie hin und wieder.

Trotz der irrwitzigen Darstellung wird der Plot nicht vernachlässigt. Außerdem werden die Situationen mit dem Ex meist ernst behandelt, sodass wenigstens etwas „normal“ verabreitet wird.

Etwas in das ich auf jeden Fall noch mal blicken werde. Von vorne bis hinten nochmal lesen werde ich es wahrscheinlich nicht. Dafür hat es mich nicht genug gefesselt.

Eine Erfahrung die man mal gemacht haben sollte, weil immer häufiger Bücher in diesem Stil veröffentlicht werden. Ganz entfernt erinnern sie an einige Mangaromanzen die ich kenne und ich glaube deren Erfolg auf dem Markt hat auch diese Welle losgetreten.

Sprache: Sehr einfach gehalten mit einer Menge Sarkasmus und trockenem Humor. Die andere Sprache ist also keine Ausrede es nicht zu lesen, falls ihr neugierig geworden seid.

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