Wikingerfeuer von Shirley Waters

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Wikingerfeuer ist ein kurzweiliges Buch, dass man innerhalb weniger Stunden ohne Probleme verschlingen kann.

Inhalt: Rouwen ist Tempelritter und erleidet im Sturm einen Schiffsbruch. Dort wird er von Wikingern angegriffen. Sie nehmen ihn und seine Besitztümer mit sich. Dort wird er gefesselt und solange in der Kälte hängen gelassen bis er ihnen verrät wer er ist, damit sie Lösegeld fordern können.
Doch er bleibt stumm und steckt lieber ein. Runa die Häptlingstochter kann das nicht lange mitansehen und veranlasst seine Verlegung an einen wärmeren Ort.
Keiner weiß was ein Tempelritter ist und das diese keinen Reichtum besitzen, weil sie Armut geschworen haben, genauso wie Keuchheit und Treue.
Zweiteres wird schwer auf die Probe gestellt, als Runa Gefühle für den Gefangenen entwickelt…

Meinung: Wie schon erwähnt ist das Buch ratzfatz gelesen. Es ist unglaublich flüßig und einfach geschrieben, dass man nebenbei auch noch ein Rezept aus einem Kochbuch nachkochen könnte, wenn das das Problem mit den zu wenigen Händen wäre.

Runa wurde wie ein Wikinger erzogen. Sie sollte die Frau ihres Vaters rächen, nachdem ihr kleiner Bruder durch chronischen Husten die Aufgabe nicht übernehmen kann. So schwingt sie also Schwert und Dolch ohne Anstrengung und trifft ihr Ziel mit Pfeil und Bogen mühelos.

Rouwen findet das zunächst seltsam, dass sich eine Frau wie ein Mann kleidet und auch so verhält. Bald jedoch lernt er den Anreiz zu verstehen und kann sich kaum zurückhalten. Schuldgefühle Gott gegenüber lassen ihn sie immer wieder zurückweisen.

Beide Charaktere waren nicht sonderlich tiefgründig angelegt und einige Details waren etwas schwammig, doch es war genau das was ich gebraucht habe. Es war ein guter Zeitvertreib mit humorvollen Szenen, romantischen Andeutungen und gewalttätigen Kämpfen.
Es war rau und rupig, wie man es aus der Zeit erwartet. Es gab keine große Nebenhandlung und hat sich auf die Liebesgeschichte konzentriert.

Um den Kopf frei zu bekommen, ist es perfekt. Um sich abzuleneken, ist es perfekt. Für lange Bus- oder Zugfahrten, ist es perfekt.

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