Accidental Texting von Kimberly Montague

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Accidental Texting, Finding Love despite the Spotlight ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Protagonistin findet nicht nur die Liebe, sondern auch einen Feind der als Freund verkleidet unter ihren Reihen sitzt.

Inhalt: Morgan besitzt ein viktorianisches Gasthaus. Zusammen mit ihrer Mutter hat sie es restauriert und eingerichtet. Nicht lange später ist ihre Mutter an Krebs gestorben und als ihr Ex-Verlobter erkennt, dass sie kein Geld vererbt bekommt, lässt er sie am Altar stehen. Das Gasthaus bringt kein Geld ein und ihre Ersparnisse sind fast aufgebraucht.
Da bekommt sie eine versehentliche Nachricht von einem Kerl, der sich bei seiner Freundin dafür entschudigen will das er fremd gegangen ist. Sie und ihre Freundin machen sich einen Spaß daraus ihm anstelle seiner Freundin zu antworten. Natürlich kann das nicht ewig so weitergehen und am Ende des Tages müssen sie ihm verraten das er die falsche Nummer hat.
Leider glaubt er ihnen erst, als er ein Bild von ihr auf ihrer Website sieht. Sofort bietet er seine Hilfe an, der Website neuen Glanz zu verschaffen.
Eine SMS Freundschaft entsteht. Bald telefonieren sie und Megan findet heraus das Sean sehr viel Gelt haben muss, weil er von Bodyguards und Meetings spricht. Sie geht davon aus, das er Bänker ist. Weit daneben. Es stellt sich tatsächlich heraus, dass er einer der best bezahltesten Schauspieler weltweit ist.

Mit Geld schmeißt er nur so um sich. Doch seit ihrem Ex-Verlobten hat sie eine gestörte Wahrnehmung was Geld anbelangt und auch das Vertrauen will sich nicht so recht einstellen. Dann sind da noch seine Freunde die sowieso glauben, das ihre die grünen Scheinchen wichtiger sind als die Person die sie verdient.

Meinung: Die Beziehung der beiden ist einfach so los galoppiert. Gerade hat sie ihm klipp und klar gemacht, dass er sie nicht mehr Benachrichtigen soll und zwei Tage später lachen sie miteinander als wäre nichts passiert.
Doch das hat mir nichts ausgemacht, weil die Themen ihrer Auseinandersetzungen berechtigt waren.

Das hier ist kein Buch, bei dem die Frau von allem schwärmt und von dem Ruhm geblendet ist oder so tut als wäre es kein Punkt den man besprechen sollte. Die beiden setzen sich zusammen und reden darüber welche Bürde das öffentliche Leben hat. Zumindest meistens reden sie, die anderen paar Prozent reist einer um die halbe Welt um genug Platz zwischen sie zu bringen.
Es war ernst und nicht so Teeni-haft wie viele Bücher mit dieser Themata.

Oh und Sean ist absolut und unter gar keinen Umständen ein Bad Boy. Wer so jemanden sucht sollte sich woanders umhören. Sean ist ein Mann der weiß was er will und es sich nimmt. Verliert er was er will, kann er problemlos auf die Knie fallen und um Vergebung betteln. Dafür ist er sich nicht zu Schade.

Die Charaktere haben es geschafft die Situation, so absurd und unrealistisch sie auch ist, gut darzustellen und mich zu überzeugen. Sie sind in ihren Handlungen konstant und ihrem Schema treu geblieben. Es war nicht das aufregendste Buch, aber eine willkommene Abwechslung nach den Achterbahngefühlen von Cinder&Ella und The air he breathes.

Sprache und Aufbau: Man durfte sich über Einblicke in Seans Kopf freuen. Selten wurde ich innerlich so weich wie Pudding bei den Gedanken eines männlichen Charakters.
Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und einfach zu lesen. Die englischen Wörter müssten jedem bekannt sein, der regelmäßig englische Musik hört.

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