The Air He Breathes von Brittainy Cherry

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The Air He Breathes ist ein Buch über Verlust, Trauer und darüber wie man weiterlebt… oder auch nicht. Schon hier möchte ich erwähnen wie sehr mich die Geschichte der beiden mitgenommen hat. Selten habe ich so stark nachempfunden.

Inhalt: Elizahbeth hat ihren Mann vor einem Jahr verloren. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter Emma ist sie weit weggezogen und hat all ihre Verbindungen gekappt. Sie hat nur noch so vir sich hin gelebt. Doch so kann es nicht weiter gehen und ihre Tochter verdient etwas besseres.
Mit gutem Vorsatz zieht sie wieder zurück in ihre alte Gemeinde. Dort wird sie mit offenen Armen empfangen.“The town asshole“ ist nun ihr Nachbar. Mit seinen langen Haaren und Bart sieht er verwildert aus und macht seinem Name, mit dem passenden Verhalten alle Ehre. Doch schnell stellt sich heraus das auch er einen tragischen Verlust erlitten hat. Seine Frau und sein Kind wurden ihm genommen. Er hatte keinen Anker mehr in dieser Welt und war bereit seiner Familie in den Tod zu folgen.
Zwei verlorene und kaputte Seelen die halt suchen und ihn in einer ungesunden Beziehung finden. Wie lange kann das gut gehen? Werden sie es schaffen? Und wie kommen sie mit den Reaktionen ihrer Freunde klar? Welches dunkle Geheimnis liegt in ihrer Vergangenheit, das sie stärker miteinander verknüpft als gedacht?

Meinung: Lizzy hat ihre Tochter die sie jeden Tag zum lächeln bringt. Tristan hat seine Erinnerungen die ihn jeden Tag an das erinnern was er verloren hat. Sie beide lernen sich kennen und fangen eine Beziehung an, die nur körperlicher Art ist. Doch das ist nicht genug. sie stellen sich vor sie würden mit ihren toten Ehepartnern schlafen.
Ich fand und finde es immer noch ziemlich morbide. Ich weiß nicht, wie es ist einen so geliebten Menschen zu verlieren. Einen Menschen mit dem man sein Leben verbringen wollte, aber so damit umzugehen ist doch etwas pervers. Zumindest aus meinem Blickwinkel.
Zum Glück merken die beiden das dann auch, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht mehr zu Ende gelesen. Dafür tauchen neue Probleme auf, diese will ich jedoch nicht weiter beschreiben.
Viel mehr will ich darauf eingehen wie gut die Autorin die Gefühle rübergebracht hat. Wie sie den Schmerz so in Worte fassen konnte, dass ich in meinem Zimmer gesessen  und leise vor mich hin geweint habe. Das ich, wenn ich eine Pause machen musste, nur schwer zurück in die Realität gefunden habe. Das mein nächstes Buch es schwer haben wird, weil meine Gedanken immer noch diesem hier hinterherhängen.
Ich will gar nicht von den gut ausgearbeiteten Charakteren reden oder davon wie sehr ich jede der Entscheidungen nachvollziehen konnte (die Sache mit dem Totensex mal abgesehen) oder wie gut die Struktur funktioniert hat. Das hier ist ein Roman der sich den Gefühlen widmet und nichts beschönigt.

Ich will nicht weiter schwärmen, obwohl ich das bestimmt noch für eine Weile könnte. Das Buch ist wunderschön, das englisch klar und verständlich.
Falls ihr etwas hochemoztionales braucht oder einfach nur etwas um mal wieder richtig gut zu weinen, seid ihr hier an der richtigen Stelle.

PS: Ich lese gerade Cinder and Ella bzw. lese es wieder. Bei diesem Buch könnt ihr es nicht verhindern zu weinen und das mit einem lächeln im Gesicht und einem stolzen Gefühl im Magen.

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