Alex von Sawyer Bennett

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Alex: A Cold Fury Hockey Novel ist ein englisches eBook. Es dreht sich, wie der Name schon sagt, um Alex. Er ist Hockeyspieler und obwohl er der beste Spieler ist, ist er auch das größte Arschloch.

Inhalt: Alex wurde als kleines Kind darauf gedrillt der Beste zu werden. Ganz egal was er wollte, sein alkoholkranker Vater hat ihn dazu gezwungen zu spielen. Wenn er auf Spielen einen falschen Handgriff gemacht hat, wurde er bestraft. Mit jeder weiteren Dosis Prügel hat Alex angefangen das Spiel mehr und mehr zu hassen. Deshalb ist er heute der Arsch der er ist. zu seinen Fans, zu seinen Kollegen, einfach zu allen.
Jetzt wird ihm gedroht rausgeworfen zu werden, wenn er sich nicht für eine Organisation einsetzt die sich wiederum für Kinder einsetzt die mit Rauschmitteln im Haushalt zu tun haben.
Dort trifft er Sutton. Es dauert nicht lange und sie entlockt ihm Geständnisse von denen er selbst nicht wusste. Eine Beziehung beginnt, bis die Stimme seines Vaters immer lauter wird und…

Meinung:
1. Ich kann es euch nur empfehlen. Es ist nicht nur eine Romanze mit einem Bad Boy, sondern handelt auch von Kindern die ihre Eltern mit Drogen und Alkohol sehen. Die nicht wissen, dass es falsch und gefährlich ist, weil sie nicht anderes kennen. Oder sie wissen genau was vor sich geht und wollen dem Alltag entfliehen und jetzt ratet mal zu was sie da greifen? Ja, dieser Teil ist nicht allzu ausgebaut, aber er wird angekratzt und regt zum informieren und nachdenken an. Das finde ich  sehr sehr gut.

2. Alex ist nicht der klassische Bad Boy. Er ist ein traumatisiertes Kind, das sich nicht getraut hat etwas zu sagen. Er hat alles in sich hinein gefressen. Der Damm bricht ziemlich schnell und er wird zu einem süßen Mann der die Liebe mehr als alles andere braucht, weil er sie noch nie erfahren hat. Wunderschön ausgedacht und auch ausgeführt.

3. Sutton selbst hatte ebenfalls keine leichte Kindheit, aber sie hat es geschafft alles hinter sich zu lassen und neu zu starten. Sie ist glücklich und ein Realist aus optimistischer Sicht. Der Charakter war mir sehr sympathisch und auch glaubhaft.

Sprache bund Aufbau: Man kann in beide Köpfe eintauchen, obwohl ich hier das erste Mal gestehen muss, diesmal hätte man die männliche Sicht nicht gebraucht. Sein abweisendes Verhalten, die Vergangenheit und der analytische Blick von Sutton haben dazu beigetragen das man versteht ohne weitere Worte.
Es gab wie immer ein paar Fachwörter bei denen man erst kurz überlegen musste. Diesmal von der Hockeyseite aus. Allerdings wusste ich GAR NICHTS über das Spiel und jetzt verstehe ich die Grundregeln.
Als erstes englische Buch geeignet, wenn man mit einer anderen Person Small Talk machen kann.

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