Sternenjagd von Linnea Sinclair

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Sternenjagd ist ein romantischer Futurthriller. Es geht um Trilby, die nach dem Handtuch benannt wurde in dem sie gefunden wurde.

Inhalt: Trilby fliegt ein Frachtschiff. Frachtschiff kann man das eigentlich nicht mehr nennen, denn es fliegt quasi nur, weil es mit Spucke und Tesa zusammengehalten wird.
Trilby ist mal wieder liegen geblieben, auf einem abgelegenen Planeten und rumort in ihren Ersatzteilen herum, als ein weiteres Schiff eine Bruchlandung hinlegt. Ein Sko´Schiff (Sko sind die bösen, nicht menschlichen Wesen die nur auf Gewalt aus sind).
Doch in diesem Schiff ist kein Sko´, sondern Rhis. Er ist ihnen nur knapp entkommen.
Doch nicht für lange, den plötzlich sind ihnen ganze Schwadronen auf den Fersen und es stellt sich heraus das sie nicht hinter Rhis her sind…

Meinung: Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich sagen, dass die Ausdruckweise irgendwie seltsam war. Einmal stand dort „die Luft surrte“, ich nehme mal an das das „knisterte“ bedeuten sollte. Oder „seine Stimme klang stoppelig wie sein Bart“, das sollte wohl rau heißen.
Mal abgesehen von der Sprache war der Inhalt… kompliziert. Es gibt nicht deutsch, englisch, spanisch. Nein, es gibt Standard und noch zwei andere Sprachen deren Name mir entfallen ist. Das klingt wie russisch, weil absolut keine Vokale vorhanden sind.
Es gibt verdammt viele Völker und noch mehr seltsame Regeln, aber hat man sich dort erstmal durchgemoogelt und einen Teil verstanden, kann man nicht mehr aufhören zu verfolgen wie es weitergeht.
Trilby und ihr Schiff werden verfolgt, weil sie dort mehr Sternenkarten haben, als irgendwo anders an einem Ort. Davon wollen alle profitieren, den mit den Sternenkarten sind auch Hyperraumtunnel eingezeichnet, die helfen, schneller von einem Ort zum anderen zu gelangen.

Die übliche Romanze wurde in diesen Roman gesteckt: Frau hat schlechte Erfahrung gemacht und vertraut niemandem mehr. Mann verliebt sich in Frau, will diese beschützen und verheimlicht ihr etwas. Frau bekommt es raus und bläst die Sache ab. Mann kämpft hart und gewinnt am Ende wieder ihr Herz.

Obwohl es eigentlich immer vorherrsehbar war in dieser Beziehung habe ich trozdem mitgefiebert. Das passiert nicht so häufig.

Das Beste ist allerdings die Krimigeschichte dahinter. Viele Twists und spannende Anekdoten die dem Buch erst das gewisse etwas verpasst haben.

Ich würde das Buch empfehlen, jedoch nur Leuten die mehr auf den Futur-kram stehen und etwas weniger auf die Romanze.

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