Foolish Games von Leah Spiegel

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Foolish Games ist ein englisches Ebook in dem Joie nach ihrem Highschool-Abschluss versucht herauszufinden was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Dazu schließt sie sich ihren Freunden an, die einer Band folgen.

Inhalt: Joie ist mit ihren zwei besten Freunden Riley und Lizzie unterwegs. Sie reisen mit dem alten „Bus“ ihres Dads durch Amerika. Dabei besuchen sie jedes Konzert der „Grimm Brothers“.
Lizzie geht mit einem der Jungs aus der Vorband. Doch das reicht ihr nicht und sie angelt sich einen vom Hauptakt. So trifft Joie auf Hawkins, den Sänger.
Von da an gehen sich die beiden Non-Stop auf den Keks. Necken sich was das Zeug hält und bestreiten Twitter-Schlachten. Doch was sich neckt liebt sich ja bekanntlich und die beiden kommen sich näher.
Wenn da nicht der Grimm Reaper wäre, ein Kerl der es auf die Band abgesehen hat und über Leichen geht.
Die Lage spitzt sich immer weiter zu…

Meinung: Das ist der erste Teil einer Trilogie. Doch endet er nicht mit einem Cliffhanger, das ist schon mal ein fetter Pluspunkt.
Auch sind mir beide Charaktere MEGA-sympathisch. Leider können wir nur die Gedanken von Joie erfahren.
Aber mal der Reihe nach. Joie verheimlicht ihrer Mutter was sie mit ihrer freien Zeit anstellt, was zu einigen komischen Szenen führt. Ich fand es sehr gut dargestellt wie sich Hawkins und Joie angegiftet haben. Man konnte die Spannung förmlich in der Luft greifen.
Alles ist auch sehr authentisch. Die Hassgruppen, der Backstage-Bereich. Es wirkt sehr real und es wird sich nicht nur auf das Hauptgeschehen, die Liebesgeschichte, konzentriert sondern auch das ganze drum herum erklärt. So schwärmt Riley für den Lichttechniker, die Probleme ihrer Mutter werden diskutiert, das Leben im Van wird thematisiert und die Musik wird „gehört“ bzw. man kann die Texte lesen.
Vor allem der letzte Punkt hat mir sehr gefallen. Bei den ganzen Rockstar-Büchern kommt die Musik häufig zu selten. Meistens steht dann da nur: Sie gehen auf die Bühne….Sie ziehen ihre Show ab…. Die Menge tobt. Der Rest wird getrost unter den Tische gekehrt.
Einen winzigen negativen Punkt hätte ich da allerdings doch noch. Die Kuss-Szenen und die Sex-Szenen sind quasi Non-Existent. Sobald es zur Sache geht wird schnell vorgespult. Nicht das es häufig zur Sache geht. Die beiden sind so ziemlich das zahmste Paar von dem ich je gelesen habe.

Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

Sprache und Aufbau: Ich habe überlegt diesen Teil einfach wegzulassen, weil ich schon bei den letzten Büchern nichts konstruktives sagen konnte. Habe mich aber dagegen entschieden. Das Englisch ist flüssig zu lesen und Fremdwörter sind kaum bis gar nicht vorhanden. Manchmal muss man ein wenig überlegen, wenn Riley über die Lichtshow redet. Ansonsten konnte ich keine Schwierigkeit festellen.

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