Open Minds von Susan Kaye Quinn

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Open Minds ist der Beginn einer Serie. In einer Welt in der jeder Gedanken lesen kann lebt Kira als eine der Zeros. Menschen die die Mutation nicht geerbt haben und keine Gedanken lesen kann.
Open Minds findet man ebenfalls unter dem gleichen Namen auf deutsch.

Inhalt: Kira ist 16 und hat Schwierigkeiten in der Schule. Das liegt nicht daran, dass sie nicht lernt oder dumm ist. Nein, es liegt daran, dass die Lehrer ihren Unterricht nicht mehr mit ihrer Stimme führen, sondern mit ihren Gedanken. Da Kira sich noch nicht verändert hat, und das wahrscheinlich auch nicht mehr passieren wird, kann sie dem Schulalltag nicht mehr folgen.
Doch plöttzlich ändert sich etwas. Gedanken lesen oder auf die übliche Weise kommunizieren kann sie immer noch nicht, aber aufeinmal kann sie Befehle erteilen und jeder BEFOLGT sie auch noch.
Bald erfährt sie, dass sie nicht nicht die Einzige ist, doch nicht alle ihrer „Art“ sind nur auf Freundschaft aus.
Es folgen Gefängnisse, Labore und manipulative Mistkerle. Eine nicht ganz überraschte Familie, einen verständnisvollen Freund und einen der stirbt.

Meinung: Das ebook verweilt schon Ewigkeiten in meinem „Ungelesen“-Ordner. Aber es ist nicht lange her, da habe ich einen Beitrag auf einem der Blogs hier gelesen und mich mal herangetraut. Und ich muss sagen, es war schnell gelesen. Ich kann euch nicht sagen wieso ich es mir nicht schon früher zu Herzen genommen habe (Ok, vielleicht war es das Cover 🙂 ).

Kira ist für ihr Alter ziemlich reif, man merkt nicht das sie eigentlich in der Pubertät sein sollte. Außerdem hat sie, wie es sich für eine Heldin gehört, einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, der sich auf alle Menschen bezieht. Sooo altruistisch kann eigentlich niemand sein (ich lass das mal so stehen). Sie möchte Leuten helfen die sie hintergangen haben und hat ein schlechtes Gewissen, wenn sie böse Gedankenbefehler hinter sich zurücklässt.
Es gab keine Situation in der ich sie nicht gemocht hätte oder ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte.
Simon ist der erste Mensch der ihr mitteilt was sie kann. Sie sogar ein wenig leitet, aber er wurde von seinem „Clan“ einer Gehirnwäsche unterzogen. Damit meine ich nicht, dass ihm der Befehl gegeben wurde so zu handeln. Ich meine, dass sie solange auf ihn eingeredet haben bis er selbst daran geglaubt hat. Ihn konnte ich nicht leiden, selbst daran Schuld ist er allerdings nicht an seinem Zustand (mal abgesehen von seiner Sucht nach Prunk).
Raf ist seit Kindertagen ihr bester Freund gewesen. Dann hat er sich verändert und sie nicht. Zusammen abhängen ist nicht mehr oft möglich, da die „Normalen“ nicht mit den Zeros gesehen werden wollen.
Raf lässt sich davon nicht einschüchtern, was Kira nicht unbedingt gefällt. Sie sorgt sich um seinen Ruf.

Im Großen und Ganzen waren es angenehme Stunden, doch im Nachhinein ist es nichts, wovon ich eine Fortsetzung brauche, auch wenn es mit einem Cliffhanger endet.

Sprache und Aufbau: In diesem ebook kann man nur die Gedanken von Kira vervolgen. Das fand ich hier etwas schade, denn mich hätte interessiert, was Simon, Raf oder ihr Vater so gedacht haben. Die Kapitel sind eher kurz gehalten und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig.
Das Englisch ist sehr einfach und beeinhaltet keinerlei Fremdwörter die man in der Schule nicht behandelt hat.

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