Fury von Laurann Dohner

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Fury ist das erste Buch der Serie New Species und um ganz ehrlich zu sein ist das Cover nicht gerade einladend. Obwohl ein Muskelprotz zu sehen ist, machen die Ketten um seinen Hals eher den Eindruck eines 50 Shades Verschnitt. Doch glaubt mir, wenn ich sage das dies so gar nicht der Fall ist.

Inhalt: Ellie arbeitet für eine Firma in der man neue Medikamente an freiwilligen Versuchspersonen testet. Das glaubt jedenfalls der Rest der Welt. Doch wie sie erfahren musste hat die Regierung ein krankes Experiment erlaubt das die Gene der Menschen verändert.
Menschen die im Labor gezüchtet und mit der DNA von Tieren gemischt wurden. Ellie geht Undercover um die Sache aufliegen zu lassen und die Versuchskaninchen zu befreien.
416 ist ein Mann der es Ellie angetan hat. Obwohl jeder andere gefesselte Gefangene sie anknurrt und faucht, bleibt er still und lässt sie die Proben ohne größere Probleme entnehmen.
Sie schafft es die Infos rauszuschmuggeln muss dafür jedoch 416 hintergehen.
11 Monate später sind die meisten Versuchsobjekte befreit, die Menschheit weiß Bescheid und die Regierung hat der New Species kleine Communities zugesichert.
Ellie arbeitet in einem Frauenheim das den Gefangenen den Eintritt ins normale Leben erleichtern soll. Eine kleine Gruppe startet zuerst harmlose Proteste, bevor das ganze ausartet und die menschliche Security versagt und 416, heute Fury genannt, eingreift. Er kann sich nicht entscheiden ob er sie umbringen oder beschützen soll…

Meinung: Nein, die New Species können sich nicht in Tiere verwandeln. Sie haben nur die ganzen Instinkte vermittelt bekommen. Die guten und die weniger guten.
Ich fand es ganz interessant das hier mal die Regierung mächtig versagt hat und es auch noch zugibt. Es sogar versucht wieder gut zu machen indem sie der New Species vieles zugestehen.
Naja, aber eben auch nur vieles. Denn die ganze Community leitet ein Mensch der die New Species für einen Haufen Tiere hält, ohne menschliche Intelligenz.
Ein romantischer Roman mit Diskriminierungselementen der besonderen Art. Fury und Ellie sind zudem auch noch das allererste gemischte Paar und die Welt steht Kopf. Vor allem jedoch die PureHumans wie sie sich nennen.
Manche finden es wahrscheinlich ein wenig überladen wie besessen und obsessiv die New Species von ihren Partnern sein können, ich finde es allerdings einfach nur zum knuddeln süß wie sehr sie sich sorgen und ihren Partner beschützen wollen.
Oh, fast hätte ich das vergessen, wer sich hierfür entscheidet sollte sich im klaren sein, dass es explizite Sexszenen gibt die nicht nur im Bett stattfinden. Außerdem hat die New Species so ein gutes Gehör das es einfach jeder im Umkreis hören kann, wenn bei den beiden die Wände wackeln.
Ich findes es einen gelungenen Auftakt und werde mir den zweiten Teil auch irgendwann, wenn mein SUB wieder geschrumpft ist, zulegen.

Sprache/Aufbau: Die Sicht wechselt zwischen Fury und Ellie. Ein- zweimal blickt man auch durch die Augen von Justice North, dem Anführer der New Species ( Übrigens was ein kreativer Name für die neue Rasse, nicht? ).
Ich musste ein oder zwei Wörter genauer unter die Lupe nehmen bis ich es verstanden habe, aber im großen und ganzen sollte das trotz der DNA-Spaltung und Mischungsgeschichte nicht allzu schwer sein.

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