Homecoming by Kass Morgan

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Homecoming ist der dritte Teil vonThe 100. Momentan bildet er den Abschluss der Serie. Doch wer weiß? Es passiert in letzter Zeit häufiger das abgeschlossene Serien um weitere Bände verlängert werden, obwohl die Handlung abgeschlossen ist. Lassen wir uns also überraschen.
Ich habe den ersten Band The 100 kommentiert. Den zweiten Band Day 21 nicht. Das werde ich wahrscheinlich irgendwann mal nachholen.

Was bisher geschah: Die Menschheit lebt im All. Naja, das was von ihr noch übrig geblieben ist. Sie leben in vier verschiedenen ‚Kasten‘. Alles ist super bis heraus kommt, dass ihnen die Luft ausgeht. Deshalb werden 100 jugendliche Gefangene zur Erde geschickt um zu überprüfen, ob die radioaktive Strahlung gesunken ist. Eine davon ist Clarke, ihre Eltern wurden exekutiert, weil sie im geheimen Experimente gemacht haben. Da sie davon wusste, wurde sie weggesperrt.
Dann ist da noch Wells, der Sohn des Chancellors und Freund von Clarke, am Anfang jedenfalls.
Wells wird von Bellamy abgelöst, der sich mit Gewalt Zutritt zu dem Schiff verschafft, weil er seine Schwester nicht allein auf die Erde reisen lassen möchte. (Geschwister zu haben ist gegen das Gesetz).
Glass gehört in die ‚obere Schicht‘, liebt jedoch jemanden aus einer anderen Schicht,was verboten ist. Sie wird nicht auf die Erde geschickt.
Auf der Erde stellen die 100 fest, dass sie nicht alleine sind. Es gibt Menschen die unter der Erde gelebt haben. Ein Teil ist liebenswürdig und eine kleine Gruppe hat sie abgewandt, weil sie den Weltallmenschen nicht trauen. Dabei stellt sich heraus, dass sie nicht die ersten sind, die herunter geschickt wurden. Unter diesen ersten Besuchern waren auch Clarkes Eltern.

Inhalt: In ihrem Schiff im Weltall gibt es keine Luft mehr und die Evakuierung wird eingeleitet. Es gibt jedoch nicht annähernd genug Plätze um alle zu retten. Chaos bricht aus. Einige gehen dabei drauf, andere schaffen es. doch die Landung ist alles andere als sanft. Weitere Tote und Verletzte.
Bellamy, der den Chancellor umgebracht hat um ins Schiff zu gelangen, hat Angst von dem Vice-Chancellor verhaftet zu werden und versteckt sich. Den 100 wurde Straffreiheit versprochen, die sie nicht bekommen. Sie werden als Sklaven gehalten und Schuften rund um die Uhr an neuen Hütten. Bellamy soll hingerichtet werden. Das Camp der 100 ist von einer demokratischen Gemeinschaft in eine ungerechte, brutale Monarchie verwandelt worden.
Bellamy, Clarke, Wells, Glass und Lukas fliehen. Jeder steht nun auf der Fahndungsliste. Bellamy, Clarke und Wells verstecken sich bei den Earthborn und werden ein Teil von ihnen. Solange bis der Vice-Chancellor Leute schickt um alle abzuschlachten die sich ihnen in den Weg stellen. Zum Schluss gehen sie freiwillig mit um ihre Freunde zu schützen. Was dann passiert…

Meinung: Ich hoffe ich habe oben nicht zu viel verraten. Falls doch, entschuldigt. In den ersten beiden Bänden kam Gewalt vor. Klar Menschen kämpfen um Territorium, müssen sich respekt verschaffen und so weiter. Aber das was hier abgeht? Das grenzt an Schlachterei. Der Vice-Chancellor ist ein absolutes A-Loch. Nimmt keine Hilfe an, hört auf niemanden und bestraft jeden der eines seiner Worte missachtet oder in Frage stellt.
Clarke ist von einem unbeholfenen Medizinlehrling zur Heilerin der „Menschheit“ geworden. Jeder kommt zu ihr, wenn etwas nicht stimmt. Eine gelungene Entwicklung, die im richtigen Tempo von statten ging.
Bellamy, ist mein Liebling. Der Kerl weiß, wie er Frauen um den Finger wickelt, ohne es zu wollen. Charmant und voller Humor schafft er es jede Stimmung wieder aufzuhellen. Seine Kapitel habe ich am liebsten gelsen.
Wells habe ich am Anfang so gar nicht gemocht, aber auch er hat sich gemacht.
Alles in allem ein gelungener Abschluss, obwohl mir nicht klar ist wieso der Vice-Chancellor so voller Hass war. Das wird nicht ausreichend erklärt und auch seine Brutalität wird nicht in Frage gestellt. Viele waren einfach nur Mitläufer oder fanden das gar in Ordnung. Warum das so war, ist bei mir nicht so richtig angekommen.
Ich würds wieder kaufen, allein wegen Bellamy, hach. Nein, der Rest der Story ist natürlich auch lesenswert und baut Spannung auf. Außerdem ist es sooo ganz anders als die Serie. (Ist aber irgendwie auch nichts neues. Das ist ja meistens so)

Sprache und Aufbau: Es ist gut zu lesen. Keine Wörter die man nicht kennt. Kass Morgan hat einen flüssigen Schreibstil dem man gerne folgt. Keine großartigen Ausschweifungen die nicht in die Situation passen. Schön kompakt verpackt.

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