These Broken Stars by Amie Kaufman & Meagan Spooner

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These Broken Stars habe ich jetzt schon so oft auf Instagram gesehen und bin dem nie auf den Grund gegangen. Das Cover hat mich total angesprochen und schon hat es mir der Postbote gebracht.
Auf deutsch leider noch nicht erhältlich, lasst euch davon jedoch nicht abschrecken.

Inhalt: Der ist schnell zusammengefasst. Lilac ist die Tochter des reichsten Mannes im Universum. Nicht auf der Welt, den dort lebt so gut wie keiner mehr. Die Menschheit ist auf verschiedene Galaxien aufgeteilt und viele verbringen ihre Tage auf einem Raumschiff. Auf einem solchen befindet sie sich zusammen mit Tausenden anderen, als das Teil aus seiner Lichtgeschwindigkeit gerissen wird und Chaos ausbricht. Das Schiff ist zerfetzt, bevor es den Boden des verursachenden Planeten auch nur berührt.
Nur zwei überleben. Lilac LaRoux und Tarver, ein junger Soldat. Sie haben es in ein ‚Rettungsbot‘ geschafft und sind sicher gelandet. Nun müssen sie an die Absturzstelle gelangen damit das Rettungsteam, wenn es kommt, sie nicht übersieht. Auf dem Weg dorthin fangen beide an Dinge zu sehen und zu hören die nicht real sind…

Meinung: Um das mal Vorweg zu nehmen, ich habe es verschlungen. Obwohl, und jetzt lest genau, mir Lilac so richtig auf die Eierstöcke ging. Gute ein Drittel des Buches war sie eine absolut hochnäsige, streitsuchende, abweisende Bitch. Keine Ahnung ob das nur mir so geht. Ich habe nur weitergelesen, weil man zum Glück auch immer wieder die Gedanken von Tarver lesen konnte und, weil ich wissen wollte was als nächstes passiert. Den das kann ich euch sagen langweilig wurde es nicht. Ich habe schon richtig das Ende vor mir gesehen und gedacht: ‚Hach, nichts neues, alles schon mal gelesen.‘ Aber dann… kam ein Twist nach dem anderen und Wendungen die ich mir nicht hätte ausmalen können. Lilac wurde mit der Zeit dann auch erträglicher und sogar liebenswert. Zumindest hat sie eine Entwicklung durchgemacht, so was lese ich immer gern, auch wenn der Ausgangspunkt verdammt nervig war.
Zudem habe ich gedacht, dass das eine Reihe ist in der die Hauptcharaktere aus dem ersten Teil weiter im zweiten Teil auftauchen, aber das Ende des Buches war so… endgültig. Kein Cliffhanger (Juhuu) und nur ein, zwei offene Fragen die nichts direkt mit denen zu tun hat.
Im zweiten Teil geht es also um ein anderes Pärchen das zueinander findet (Daumen hoch).
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, obwohl mir Lilac am Anfang richtig, richtig auf die Nerven ging. Also so richtig, aber ich habe öfter Probleme mit weiblichen Hauptcharakteren. Bei Kerlen hatte ich das Problem noch nie.

Sprache und Aufbau: Wie schon erwähnt erfährt man die Geschichte der beiden abwechselnd. Da die Geschichte im Space stattfindet und futuristische Züge hat, gibt es ein paar Wörter die nicht im allgemeinen Wortschatz vorhanden sind, die sich aber aus dem Beschreibungen erahnen lassen. Hin und wieder erfinden Autoren ja auch einfach Wörter die es noch nicht gegeben hat, da müssen sie selbst den Muttersprachlern erklären was sie meinen.
Oh und nach jedem Kapitel liest man ein paar Sätze aus einer Befragung die stattfindet, nachdem die beiden gefunden wurden. Die Fragen die gestellt werden passen immer zum Kapitel davor oder danach und man merkt wie Tarver die Leute anlügt. Am Anfang habe ich das gar nicht mitbekommen und wieso so eine Befragung überhaupt stattfindet. Je weiter man jedoch kommt, desto mehr Lichter gehen einem auf.
Eine sehr schöne Idee, die zum mitdenken auffordert.

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