Cinderella Verfilmungen

Cinderella wünscht sich nichts sehnlicher als endlich auch ein mal die Luft der Gesellschaft zu schnuppern und zieht prompt die Aufmerksamkeit von dem beliebtesten, reichsten, berühmtesten, attraktivsten Kerl auf sich.
Doch ihrer Liebe steht nicht nur der Klassenunterschied im Weg, sondern auch ihre böse Stieffamilie.

Wer liebt dieses Märchen nicht? Mal ganz ehrlich jedes kleine Mädchen hat davon geträumt, Cinderella zu sein… nachdem sie ihren Prinzen gefunden hat.
Eigentlich sollte diese Phase ein alter Hut sein, aber aus diesem Schuh werde ich nie wachsen :D. Es macht einfach viel zu sehr Spaß dabei zu zu sehen.

Da gibt es die klassische Disney Verfilmung mit den niedlichen Mäusen und der guten Fee. Die Synchronisation ein Traum. Ich liebe diesen Film.
Dazu muss man nichts mehr kommentieren. Wer diesen Film nicht liebt, hat eindeutig eine Schraube locker.

Kommen wir zu ‚Auf immer und ewig‘, eine Verfilmung mit Drew Berrymore. Das ganze spielt in ihrer Originalzeit und Aschenputtel wird wie gewohnt von ihrer Familie wie eine Hausmagd behandelt, obwohl sie ein vollwertiges Mitglied der Familie ist. Der Prinz will kein Prinz sein, weil er nicht die Verantwortung für ein ganzes Reich übernehmen möchte. Wenn es nach ihm ginge, könnte sein Daddy auf ewig König bleiben. Der drängt jedoch darauf das er die Prinzessin aus Spanien heiratet.
In Aschenputtels Haus gehen immer wieder Dinge verschollen. Die Stiefmutter verkauft sie für neue Kleider. Das gibt sie nicht zu und kürzt ständig die Gehälter ihrer angestellten.
Was ich hier auch sehr sympathisch finde ist die Beziehung der Angestellten zu Cinderella. Die sind mehr ihre Familie wie ihre echte. Eines Tages kommt es dann soweit das die Stiefmutter einen Diener verkauft.  Aschenputtel kann das nicht zulassen und verkleidet sich, um ihn wieder freizukaufen. Das Geld hat sie einer außergwöhnlichen Begegnung zu verdanken.
Gerade als sie befiehlt den Diener wieder freizulassen, kommt der Prinz. Von da an kann er ihr einfach nicht von der Seite weichen. Er ist ihr total verfallen. Vor allem ihrer ungewöhnlichen Denkweise dem Leben gegenüber. Es ist fantastisch umgesetzt.
Die Kleider sind ein Traum, die Charaktere so überzeugend und die Stiefschwester ein Biest. Die andere hat noch ein wenig Mitleid mit Cinderella. Dieses Zugeständnis war mir eine willkommene Abwechslung.
Natürlich kommt der Punkt an dem er herausfindet wer sie wirklich ist und seine Reaktion ist ein Graus. Ich hätte nicht damit gerechnet und die Wendung die Aschenputtels Leben danach nimmt… was ein Glück das man sich sicher sein kann ein Happy End zu sehen.
9 von 10 Punkten, manche Sätze kamen gekünstelt rüber, evtl ist das nur die deutsche Fassung.

Dann haben wir da ‚Cinderella Story‘ mit Hilary Duff und Chad Murray.
Er ist der beliebte Junge und Footballspieler auf der Highschool, sie eine Kellnerin. Sie führen eine E-Mail/ SMS- Freundschaft und haben sich in einem Chatportal, für Leute die aufs Pricton gehen wollen kennengelernt.
Klassisch auf dem Kostümball treffen sie sich. Seine Verkleidung verrät gleich wer er ist, sie hat eine Maske auf und lässt sie nicht fallen. Auf dem Weg nach draußen, verliert sie ihr Handy das ihr signalisiert hat, das sie gehen muss. Eigentlich sollte sie im Diner ihrer Stiefmutter arbeiten.
Später finden ihre Schwestern die Mails und geben sie an die Ex von Murray weiter. Diese verwendet sie so, dass die ganze Schule sie hasst.
Ich liebe das Ende. „Es ist so hoffnungslos wie in der Dürre auf Regen zu warten“, wer den Film kennt, weiß wovon ich rede. Beste Szene überhaupt.
Hier muss ich gestehen, dass ich die Stieffamilie zu aufgetragen fand. Die Mutter ein reines Botoxland und die Zwillinge so dumm wie Brot. Beim ersten Mal hat es wehgetan ihren Gesprächen zu lauschen. Das ist der einzige größere Manko, aber dadurch nicht weniger reizvoll.
8 von 10 Punkten.

‚Another Cinderella Story‘ mit Selena Gomez. Vor dem Film mochte ich sie nicht sonderlich. Hat sich danach geändert. Sie kann wirklich gut schauspielern.
Cinderella ist wieder ein Hausmädchen und der Typ ein berühmter Star, der mit seinen Moves berühmt geworden ist, aber auch singen kann. Er möchte seinen Abschluss an seiner alten Schule nachholen und startet dort ein kleines Nebenprojekt.
Ein Projekt, das eine Talentshow ist, in dem der Gewinner in seinem neuen Video mitmachen darf. Auf dem Black and White Ball tanzen sie und die Funken sprühen nur so.
Sie verliert ihren MusicPlayer.
Derjenige der die drei meist gehörten Songs weiß, ist seine Cinderella. Nur das die echte sich nicht in die Schlange zu den anderen stellt.
Man merkt den amerikanischen Touch. Es ist komplett unrealsitsch. Alles ist so übertrieben, doch das macht manchmal einfach den Charm einer solchen Teenie-DVD aus.
8 von 10 Punkten.

Nun zur letzten Vorstellung: ‚Es war einmal ein Lied‘ mit Lucy Hale.
Sie ist wieder mal ein Hausmädchen, er der Sohn eines berühmten Produzenten. Er wechselt die Schule, weil sie ein besseres Angebot hat und darf eine Talentshow auf die Beine stellen. Sie kann unglaublich gut singen und Texte komponieren. Als ihre Stiefmutter das mitbekommt, droht sie ihr das Geld ihres Vaters zu verweigern, wenn sie nicht ihre Songs aufnimmt, damit ihre Stiefschwester Playback singen kann.
Es gibt nur eine Stiefschwester, dazu jedoch noch einen Stiefbruder. Nicht älter als 8 und so ein knuffeliges Monster das ich ihm seine Taten nicht übel nehmen konnte. Zusammen mit dem falschen Guru sind das meine Lieblingscharaktere aus dem Film.
Erst kurz vor Schluss, ganz in Disney-Manier, fliegt der Schwindel auf und bekommt ein Happy End. Viele lustige, originelle Szenen die dieses Werk von den anderen der Reihe abhebt.
10 von 10 Punkten.

Oh, hups! Eben habe ich auf meinem Beitragsbild entdeckt das ich noch eine DVD habe: ‚Elle Sing für deinen Traum‘. Absolut nicht empfehlenswert. Schlechte geschauspielert, übertriebener Ami-Kleinkind-Humor (manche stehen drauf) und eine lächerliche Version der bösen Stief´s.
Den Inhalt möchte ich euch nicht vorenthalten, vielleicht trifft es euren Geschmack mehr, wie meinen. Sie arbeitet in der Firma ihres Onkels. Der hat Sensation, eine Girlband, unter Vertrag. Die sind auch der Stiefschwester-Ersatz. Cinderella muss alles für sie erledigen. Eines abends ist sie allein im Aufnahmeraum und überspielt ausversehen die Single der Mädels. Als ob das nicht genug wäre, wird sie von dem Star erwischt, der als nächstes bei dem Label unterschreiben soll. Der hält sie für ein anderes Talent, Candy irgendwas.
Natürlich war sie als kleines Kind verrückt nach ihm und hatte erl Geburtstage die sein Motto trugen. Verrückt!4 von 10 Punkten.

P.S. Ihr habt keine Ahnung wie sehr ich mich auf die DVD-Veröffentlichung des Kinofilms freue. Absolut sehenswert. Warnung: Es ist immer dieselbe Geschichte, solltet ihr etwas anderes erwarten, werdet ihr enttäuscht.

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