[Rezension] Wiedersehen in Virgin River von Robyn Carr

Der zweite Teil der Virgin River-Reihe die ich entdeckt und dann bei reBuy gekauft habe, hatte bisher so einige Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Inhalt: Paige ist auf der Flucht. Vor ihrem Mann. Dabei landet sie unabsichtlich in Virign River. Von oben bis unter grün und blau, beschließt sie halt zu machen und sich auszuruhen. Schließlich hat ihr Sohn auch noch Fieber und sie muss sicher gehen, dass es nichts schlimmeres ist.
In dem einzigen Pub trifft sie auf Preacher. Der 2 Meter Mann nimmt die beiden sofort auf und bietet ihnen ein Zimmer an. Paige hat nicht vor lange zu bleiben, aber mit jedem Tag vergisst sie ihr Ziel etwas mehr… bis die Vergangenheit sie findet.

Meinung: Besser als der erste Teil. Es war immer noch etwas langatmig, aber es hat besser gepasst. Bis zur Hälfte des Buches dreht sich alles ausschließlich um das Pärchen und das Kind. Danach wird plötzlich aus allen möglichen Blickwinkeln erzählt. Jeder aus der Stadt hat seinen Auftritt. Die Nebencharaktere bekommen einen großen Wert zugeschrieben und Paige und Preacher werden zur Nebensache. Das hat mich unglaublich verwirrt, weil dadurch der rote Faden des Buches ein wenig verloren ging. Es gab keine richtige Handlung mehr. Richtung Ende hat sich das allerdings wieder gefangen.

Preacher, eigentlich John, hat mir sehr gut gefallen. 2 Meter Schrank von Mann, breite Schultern, Glatze, verschreckt alle. Aber so ein unglaublich lieber Charakter, dass es schon fast surreal ist. Wirklich gelungen geschrieben, vor allem, weil in so vielen Büchern die Klischees bedient werden und hier wird damit gebrochen.

Paige ist ein sehr glaubhafter Charakter. Trauma, Angst, Reaktionen. Es ist sehr authentisch und unglaublich traurig. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es so bei vielen im realen Leben läuft. Ohne gleich den neuen Partner zu finden 😀

Besonders gut hat mir gefallen, dass rechtliche Schritte, Paragrafen und anderes sehr genau erklärt werden. Vieles was ich gar nicht kannte.

Insgesamt kann ich also sagen. Die Reihe macht sich. Manchmal kann es verwirrend sein, aber die Details sind sehr gut recherchiert und die Spannung ist an den richtigen Stellen vorhanden.


Seiten: 464
Preis: 9,99 (TB) 8,99 (eBook)
Verlag: Cora Verlag

[Aktion] SuB den Sommer – Erstes Fazit

Huhu ihr Lieben,

ihr habt es vielleicht mitbekommen. Ich habe mich dem Buchkaufverbot unterworfen. Seit dem 1.07. schwitze ich in der Nähe von Büchern die mir nicht gehören. Das sollte ein neuer Sport werden. Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr so lange ohne neue Bücher überlebt. Es ist wie ein Entzug-Extreme.

Doch in dieser Challenge geht es nicht nur darum, keine neuen Bücher aufzunehmen, sondern auch darum die ungelesenen Bücher abzubauen.

Dazu haben sich Ink of Books und Ein Buch kommt selten allein 15 Aufgaben ausgedacht. Ich stelle in diesem Beitrag nur nochmal die zusammen, die ich noch nicht bewältigt habe. Im ersten Beitrag, könnt ihr alle sehen.

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
    Der Jesus-Deal von Andreas Eschbach
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
    Das Monstrum von Stephen King
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
    Vampire Reihe von J.R. Ward
  4. Lies ein Buch von einem Debüt-Autor
    Bad Romeo von Leisa Rayven
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
    Joyland von Stephen King
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
    Shining von Stephen King

14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
All the Light we cannot see von Anthony Doerr

15. Halte das Buchkaufverbot ein!

An der Sidebar findet ihr den Punkt 3.7 SuB den Sommer, da könnt ihr alle Rezensionen zu den gelesenen Büchern sehen.

Ich finde es etwas anstrengend nicht Querbeet lesen zu können. Normalerweise läuft es so. „Lust auf Gestaltwandler? Okay, lies das mal wieder! Lust auf Sci-Fi, ich schau mich in der Handlung um. Der erste Teil war toll? Okay, der zweite zieht gleich ein.“
Heute ist es so „Du hast Lust auf Gestaltwandler? Pech, die stehen nicht auf deinem Speiseplan. Roboter? Schnulzen? Damit kann dein SuB gerade nicht dienen. Neue Genren? Fortsetzungen? Davon ist hier mehr als genug. Überfress dich daran.“

Ich hoffe ich verfalle danach nicht in den bekannten JoJo-Effekt!
Die Aktion geht noch bis 20.08.
Wenn alles klappt, verlängere ich vielleicht noch ein wenig auf eigene Faust. Mal schauen.

[In 15 Fragen durchleuchtet] Captain Books

Huhu ihr Lieben,

na habt ihr alle den Montag gut überstanden?
Sehr schön, denn heute will ich euch einen wunderschönen Blog etwas besser vorstellen und den Menschen dahinter.
Die Gestaltung ist wirklich gelungen und es gibt eine Menge zu entdecken. Außerdem steckt ein sehr engagierter Mensch dahinter, der eine Menge Herzblut in diesen Blog steckt und das sieht man dem Blog an. Deshalb finde ich die Idee, die nicht von mir stammt, die Hintergründe und Personen des Blogs, durch die Fragen besser kennenzulernen eine schöne Idee.

Es handelt sich um „Captain Books“ von Elias.

Wir haben uns gegenseitig mit 15 Fragen so gut es geht gelöchert. Falls ihr also wissen wollt, was ich da so von mir gegeben habe, müsst ihr so oder so bei ihm vorbeischauen. Ich spann euch nicht länger auf die Folter. Hier sind sie:

Okay, fangen wir leicht an. Stell dich vor a lá Anonyme Bookaholiker. (Name, Alter, Beruf/Ausbildung/Uni, Lieblingsgenre)
Hey, ich bin Elias Kanz und werde im August 21 Jahre alt. Ich bin in meinem Leben bereits durch viele schwierige Phasen gegangen. Zu meinem Glück haben mich Bücher wieder aus meinen Tiefs heraus geholt. Meine favorisierten Genres sind Thriller und Krimi, allerdings lese ich ab und an auch kitschige Bücher, die mich zum Lachen bringen. Am 01.08.2017 (Also morgen/heute) starte ich in Kempten meine Ausbildung zum Industriekaufmann.

 

Wie wärs mit dieser Standardfrage zum warm werden: Warum hast du angefangen zu bloggen? Würdest du überredet, von einer fremden Macht überwältigt, war es eine spontane Idee oder war da nur die Leidenschaft im Spiel? Oder was ganz anderes?
Nein, in meinem Freundeskreis wird sehr wenig gelesen. Ich habe mich dazu entschieden zu bloggen, um einerseits meine eigenen Träume/Ziele zu verwirklichen und andererseits um Menschen auf ihren schwierigen Lebensphasen zu begleiten, zu motivieren. Ich wollte schon immer selber Schriftsteller werden und wusste nie wie ich dieses Ziel erreichen kann. Durch Internetrecherche bin ich auf verschiedene Blogs aufmerksam geworden, die sich genau mit solchen Dingen beschäftigen und dann kam der Gedanke „ Na, das ist doch ein Weg, wie ich meine Ziele erreichen kann.“. So bin ich dann am Ende zum Bloggen gekommen.

 

Bloggst du regelmäßig? An welchen Aktionen nimmst du evtl. teil? (Montagsfrage, SuB am Sonntag, Freitagsfüller…)
Ja, ich habe den Ansporn jeden Tag etwas zu veröffentlich! Zu den Aktionen: An sich ist das ja ein schöner Austausch mit anderen Bloggern und eine sehr tolle Möglichkeit seinen Blog zu pushen. Allerdings habe ich den Ansporn eigene Aktionen (so wie die Gastrezension und dieses Interview) zu erstellen und mich dadurch mit anderen Bloggern zu vernetzen.

 

Du hast auf deinem Blog eine Seite die heißt „Wissen“, da sind so allerlei Beiträge die über das technische Know-How des Schreibens informieren. Ich finde das ziemlich genial. Wie bist du auf die Idee gekommen so was in deinen Blog zu integrieren?
Auf der einen Seite möchte ich Abiturienten und Studenten im Fach „Deutsch“ übersichtliches Wissen schenken (Heute sind ja alle online unterwegs, also warum nicht auch online lernen?). Und auf der anderen Seite hilft es mir bei meinem Buchprojekt. So kann ich selber das Wissen direkt anwenden.

 

Gibt es etwas, dass dein Blog von anderen unterscheidet? Was würdest du sagen?
Im Prinzip ist mein Blog wie jeder andere. Allerdings sind die Unterschiede bei allen Blogs die unterschiedlichen Schwerpunkte, die sie jeweils setzen. Ich hebe mich dadurch ab, dass ich mein eigenes Buchprojekt mit in den Blog integriere und viel Wert auf ein Team-Gefühl lege.

 

Hast du eine Inspirationsquelle die dich zum Schreiben motiviert oder sind es viele verschiedene Dinge die dich nach dem Stift greifen lassen? (Da du ja Gedichte und Geschichten schreibst.)
Ich benutze gerne das normale Leben als Inspiration. Es bietet tolle Gelegenheiten z.B. wenn ich gerade Espresso trinke und Sonnenschein genieße oder es gerade total regnet. Die Situationen scheinen so normal, doch trotzdem sind diese Momente auch etwas Besonderes. Und genau das möchte ich gerne einfangen.

 

Welches Buch hat dich zum Lesen gebracht? Bei welchem Buch hattest du plötzlich den Gedanken „Da brauch ich mehr davon?“
Mit 14 Jahren haben mich meine Eltern dazu gezwungen ein Buch zu lesen. Ich durfte es mir aber selber aussuchen. Zu der Zeit fing ich gerade an viel an Partys und so zu denken. In der Buchhandlung habe ich dann der Verkäuferin erklärt, was mich interessieren könnte. Passenderweise hat sie mir das Buch „Ich, Elias!“ empfohlen. Das Buch erzählt in vielen Kurzgeschichten die Probleme von Jugendlichen. Die erste Party, der erste Kuss, das erste Mal etc. Ich konnte mich so sehr in diesen Geschichten wiedererkennen, dass ich ab da mehr lesen wollte.

 

Was ist dein unangefochtener Lieblingsfilm?
The Wolf of Wallstreet und Inception. Ich habe besonders eine Vorliebe für Leonardo Di Caprio. Er ist in meinen Augen der beste Schauspieler!

 

Deine unangefochtene Lieblingsserie?
How I Met Your Mother. Sie ist einfach so nah an der Wirklichkeit!

 

Gibt es ein Genre, dass du gar nicht leiden kannst? Kannst du erklären warum?
Ich kann durchaus alle Genres lesen, sogar Erotik! Für mich kommt es eher darauf an, wie die Stimmung im Buch ist und ob man es flüssig lesen kann. Gerade wenn ein Buch unauthentisch wirkt, lege ich es sofort weg.

 

Wenn du dein Leben lang nur noch Sachbücher oder Romane lesen dürftest, für welche Art würdest du dich entscheiden?
Ganz viele kitschige Romane über die Liebe, einfach weil sie wirklich interessant und witzig sind. Bei Sachbüchern würde ich mich viel mit Bücherschreiben und Psychologie auseinandersetzen.

 

Ich habe gelesen, dass du eine gewisse Affinität zu Frankreich hast. Kannst du französisch fließend sprechen? Und könntest du dir vorstellen dort zu wohnen? (Ich weiß, dass sind zwei Fragen, aber sie sind zu einem Thema 😀 )
Ich wollte früher in der Schule eigentlich Spanisch lernen, aber ich wurde in die Französischklasse gesteckt. Komischerweise wussten wohl andere besser über mein Leben bescheid. Wir waren auf Klassenfahrten öfter in Frankreich, Paris. Ich fand es da immer schön und die Menschen sind dort sehr offen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen dort zu leben.

 

Wenn du dich entscheiden müsstest, ob dein Augenlicht oder dein Gehör gerettet werden soll, was würdest du wählen?
Die Antwort fällt mir nicht schwer. Ich würde mich für mein Augenlicht entscheiden! Die Menschen erzählen dir so viel Schwachsinn und falsches (Fakenews, danke Trump! :D). Aber ich möchte einfach die schönen Dinge im Leben, wie Bilder oder besondere Ereignisse mit meinen eigenen Augen sehen können.

 

Welche drei Worte beschreiben dich am besten?
Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Zielorientiert

 

Auf welchen Social Media Kanälen bist du zu finden? Wo kann man dich stalken?
Facebook (Captain Books) und Instagram (Captain_Books)


Neugierig geworden? Was lest ihr hier dann noch? Auf gehts, schaut euch auf Captain Books um.

[Montagsfrage] Was war das letzte gekaufte Buch?

Hey Leute,

wieder startet eine neue Woche und für mich beginnt sie mit meiner eigenen Dummheit. Da habe ich eine Bewerbung rausgeschickt, weil ich es super interessant gefunden hätte dort hineinzuschnuppern und ich es liebe neues möglichst unterschiedliches zu Lernen. Die Firma meldet sich und ich bin im Kreis gehopst. Tja und jetzt kommt meine Dummheit ins Spiel.
Der Arbeitsweg ist mir persönlich zu lang. Deshalb musste ich meine Bewerbung, nachdem ich bestätigt hatte das die Bewerbung noch aktuell ist, zurückziehen. Es ist nicht nur super peinlich und ein absolutes No-Go,  es ist noch viel schlimmer, dass ich nicht angerufen habe, sondern eine Mail verschickt hab.
Ja meine Weisheitzähne sind draußen und man versteht mich kaum, aber für mich ist das so als würde ich mich davor drücken. Ich sollte dafür gerade stehen, dass ich es vergeigt habe.
Das wird mich noch ein Weilchen verfolgen.

Kommen wir zum spaßigen Teil des Beitrags der jede Woche von Buchfresserchen bereitgestellt wird:

Welches Buch ist dein letzer Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Da muss ich echt eine Weile nachdenken und meine Bücher inspizieren. Da ich beim SuB den Sommer mitmache, ist das letzte Buch schon mindestens ein Monat her.

Ich habe lange meinen SuB angestarrt und konnte nichts finden, dass jünger als 3 Monate ist. Deshalb bin ich auf meinen Kindle gewechselt. Dort habe ich „Storm MC“ gefunden.

Das war eine „Ich hab kein Geld und brauch unbedingt was“-Aktion. Auf Amazon gibt es die Top 100 Gratis eBooks Liste. Da habe ich dieses Buch gefunden. Ich habe gar nicht groß darauf geachtet was es beeinhaltet. Es ist eine Liebesgeschichte, es enthält Biker und es ist umsonst. War zu der Zeit perfekt.
Manchmal lohnen sich solche Verzweiflungskäufe richtig. Manchmal nicht.

Was war euer letzter Kauf?

[Rezension] This Girl von Colleen Hoover

amazon.de

Die ersten beiden Bände um Will und Layken habe ich verschlungen. Bevor ich allerdings den dritten gelesen habe, habe ich etwas Zeit verstreichen lassen. Okay ich gebe es zu. Es war mehr als ein halbes Jahr. Ich wollte einfach nicht das es vorbei ist. Ich wollte noch ein paar Slams in der Hinterhand haben.

Inhalt: Will und Layken sind verheiratet und in den Flitterwochen. Doch es dauert nicht lange da wird Layken neugierig und fragt nach. Was dachte Will bei ihrem ersten Treffen? Als er sie abgewiesen hat? Während ihrer Trennung? Was ging in ihm vor? Und da er nicht mehr vor ihr weggerennen kann beantwortet er ihr alles. Die Vergangenheit noch ein zweites Mal zu durchleben ist nicht einfach, vor allem, wenn bisher ungesagtes ans Licht kommt.

Meinung: Noch nie habe ich wärend einer Reihe so geflennt und dabei auch noch Spaß gehabt. Das hört sich so abartig an wie es klingt. So bittersüß.

In diesem Buch wird es nicht viel neues für euch zu lesen geben. Es wird vieles wiederholt. Nur diesmal aus der Sicht von Will. Die ein oder andere Lampe ist endlich angegangen und ich will es nicht missen. Dieses Buch hat weitere Hintergrundinformationen geliefiert und mich gefesselt. Innerhalb von 2 Sessions war ich fertig.

Bevor ich weiter schwärme, erläutere ich noch schnell den Aufbau. Um Gegenwart und Vergangenheit zu trennen wurden Zwischenüberschriften eingefügt. Sie switschen zwischen „Honeymoon“ und einem knackigen Namen der zu der Situation in der Vergangenheit passt. Sie unterhalten sich kurz, sind überglücklich bis Layken die nächste Frage stellt und Will anfängt zu erzählen.

Neue Slams! Noch einige Neue Slams haben es in dieses Buch geschafft. So schön! Damit hatte ich nicht gerechnet. Einige habe ich einer Freundin geschickt, weil sie neugierig war. Ihr Kommentar: „Da wird man ja depressiv!“
Kann ich so jetzt nicht bestätigen. Sie haben mich gerührt und gleichzeitig auch immer etwas augebaut. Keine Ahnung wie Colleen Hoover das schafft.

Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist, dass das Buch nicht noch mehr Seiten hatte, in denen das Leben der beiden noch ein wenig weiter begleitet wird.

Normalerweise kaufe ich mir kein Buch das nicht viele neue Infos enthält. Also es eine Geschichte ist die man schon aus dem vorherigen Buch kennt, nur aus der Sicht eines anderen. Da tut sich ja momentan ein Trend auf. Das ist mein erstes Buch dieser Art und ich bin überaus positiv überrascht. Ich habe es geliebt.

Also wer sich das nicht kauft ist selbst dran schuld 😀

Sprache: Ich habe dieses Buch auf englisch gekauft. Natürlich gibt es das auch unter dem Titel „Weil wir uns lieben“ auf deutsch, aber ich hatte Angst die Slams könnten durch die Übersetzung an Kraft verlieren. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann ich leider nicht beantworten, weil ich die deutschen Versionen nicht gelesen habe.
Zurück zur Sprache. Die Autorin hat so eine Art „klar“ zu schreiben, dass ich euch garantiere, dass ihr es nach den ersten Kapiteln verschlingen werdet, auch wenn es euer erstes englisches Werk ist. Keine Fremdworte und da ihr die ersten beiden Teile vielleicht sogar schon auf deutsch gelesen habt, wisst ihr ja schon vorher was passieren wird. Ein besseres Experiment, ob euch die englische Sprache in Literatur gefällt gibt es somit also kaum.


Seitenanzahl: 368
Preis: 8,99 (TB) 8,54 (eBook)
Verlag: Simon & Schuster Ltd
Reihe:
Slammed
Point of Retreat
This Girl

[Rezension] The Heir von Kiera Cass

The Heir Coveramazon.de

Seit 2015 hat dieses Buch, laut einem Aufkleber, auf mich gewartet. Ist mir gar nicht aufgefallen, dass es tatsächlich so lange gebraucht hat. Umso besser, dass ich es jetzt endlich getan habe.

Inhalt: Eadlyn ist die 18-jährige Tochte von dem Traumpaar Maxon und America. Die beiden haben sich vor 20Jahren bei der Selection kennen- und lieben gelernt. Heute soll ihre Tochter das Glück finden oder zumindest die Welt in Atem halten, damit das Königspaar mit ein paar Lösungen für die Probleme der Nation finden kann.
Eadlyn ist überhaupt nicht begeistert davon und geht das ganze sehr distanziert und geplant an. Wären da nicht ein oder zwei Jungs die ihr imponieren würden.

Meinung: Ich habe länger gebraucht als gewöhnlich um den „Inhalt“ zusammenzustellen. Andauernd ist mir schon eine Wertung mit reingerutscht. Es war wirklich schwer neutral zu bleiben.

Eadlyn? Eine der nervigsten, hochnäsigsten, uneinsichtigsten Charaktere die mir unter die Nase gekommen ist. Der behandelt den Boden auf dem sie läuft nicht wie heilige Erde? Dann ist er nichts wert. Weiß seine zukünftige Königin nicht zu schätzen. Er hat ihr widersprochen und untergräbt somit ihre Macht? Geht gar nicht, der muss weg. Etwas zu empfinden bedeutet schwach zu sein, also lieber richtig unsympathisch und kalt wirken. Das ist ihr Motto. Ehrlich, ich kann euch nicht sagen wie oft ich das Buch weggelegt habe um mich in meine Wut und Unverständnis weiter hineinzusteigern. Unfassbar.

Die Teilnehmer sind eine bunte Truppe. Von jeder Sorte hat man einen gefunden. Manche hatte man leider noch nicht richtig kennengelernt, da wurden sie auch schon wieder nach Hause geschickt. Wirklich Schade, weil so sehr viele Charaktere einfach leer blieben. Man kannte die Haarfarbe und den Namen. Mehr nicht.

Okay genug aufgeregt. Es gibt ja noch anderes zu erzählen. Zum Beispiel die Eltern. Maxon und America. Auf die war ich ja super gespannt. Immerhin habe ich ihre Geschichte mit Eifer und Freude verfolgt. Also hat es mich richtig gefreut, dass die beiden regelmäßige Auftritte bekommen haben. Allerdings haben sie sich mit der Zeit sehr verändert. Die Last auf ihren Schultern zeichnet sich auch in ihrem Verhalten wider. Meiner Meinung nach ist es der Autorin da sehr gut gelungen die beiden altern zu lassen.

Kyle, ein Junge der schon immer im Palast gewohnt hat, ist ebenfalls Kandidat und mein Liebling. Wahrscheinlich mögen wir ihn alle am meisten 😀 Schließlich ist er eine Leseratte und vertieft sich in Bücher mit dem Drang mehr von der Welt zu erfahren. Sein Charakter ist sehr gut gelungen. Manchmal habe ich mich dabei ertappt wie ich dachte „Kyle würde jetzt denken/sagen…“ Das ist doch ein eindeutiges Zeichen, dass die fiktive Person lebendig geworden ist, meint ihr nicht?

Nach dreiviertel des Buches wurde Eadlyn dann erträglich und sogar nett. Etwas stört mich allerdings das Ende des Buches. Weil es nicht ihre Entscheidung ist die sie da trifft. Sie macht das nur aus der Situation heraus. Wäre „es“ nicht passiert, hätte sie noch so weiter gemacht wie bisher.

Ob ich den zweiten Band kaufe? Ich habe keine Ahnung. Es hat mich so viel Überwindung gekostet dieses Buch anzufangen und zu beenden, dass ich nicht weiß wie lange der nächste Band hier stehen würde. Wenn ich „The Heir“ aus irgendeinem Grund noch einmal lese und es eine höhere Wertung geben würde als jetzt… dann würde ich es mir wahrscheinlich zulegen.
Euch empfehle ich es auszuleihen. Bei einem Mängelexempla zuzugreifen. Es ist sehr interessant, weil man die Leute aus den vergangenen Bänden wiedertrifft und die Politik wieder ins Licht gerückt wird. Klar, die Selection hat auch ihren schönen Momente und das letzte Viertel hat viel wieder wett gemacht, aber… Sagen wir es so: Man muss sich erst durch nerviges schlagen, bevor man zum Schönen kommt.

Sprache: Das Buch habe ich auf englisch gekauft und ist absolut als Erstling geeignet. Der Schreibstil ist sehr einfach und gut verständlich. Es wird einem nichts weltfremdes an den Kopf geworden ohne das es erklärt wird. Außerdem könnt ihr auch mal ein Wort nachschlagen ohne zu vergessen um was es ging, weil ihr euch vermutlich die ganze Zeit den Kopf zerbricht wie so ein Mädchen die Tochter von Maxon und America sein kann 😀


Seitenanzahl: 356
Preis: 7,99 (TB) 5,99 (eBook)
Verlag: Harpercollins Children’s Books

[Montagsfrage] Gay-Romance, mein Style?

Huhu ihr Lieben,

eine neue Woche hat begonnen und während alle Jubeln, weil sie nun endlich Urlaub haben und ich freue mich das ich nächste Woche endlich wieder etwas machen kann. Mein dreimonatiges Praktikum fängt nächstes Woche an. Ich freu mich schon sooo darauf.

Themawechsel. Für den #SuBdenSommer habe ich mittlerweile 5 Bücher gelesen. Ist für mich etwas langsam, aber ich komme voran.

Kommen wir also zur Montagsfrage von Buchfresserchen:

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht? Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?

Ich hab mir einmal ein eBook gekauft, weil ich so neugierig war. Im Grunde ist es nichts anderes als jede andere Romanze. Warum das immer extra so deklariert wird, ist mir etwas fern. Genau wie NA, YA, Romantasy. Es ist eine weitere Richtung, aber kein neues Kapitel. Manchmal kommt das allerdings so rüber.

Leider kann ich mich an den Namen nicht erinnern, aber es war eine unglaublich putzige Geschichte von zwei Polizisten die sich schon ewig kannten. Ein „friend turned to lover“ – Story. Das les ich richtig gerne.

Hier und da kommen in bekannten Reihen jetzt auch gleichgeschlechtliche Paare zur Sprache und ich freue mich jedes Mal darüber. Doch explizit suchen tu ich nicht danach. Wenn mir eine Geschichte über den Weg läuft die mich interessiert les ich sie, ob es jetzt Hetero- oder Homo-Pärchen sind ist dabei eigentlich zweitrangig.

Wie seht ihr das?